Vegane Avocado-Schoko-Mousse

Avocado Schoko Mousse Johannisbeeren quer

Jeden Tag ein bisschen veganer:

Ihr gehört zu den Puristen, bei denen eine Mousse au chocolat nicht süß wie ein Schokopudding sein darf und in der der Löffel stecken bleibt? Bisher habt Ihr Eure Mousse immer auf klassische Weise mit Ei und Sahne und geschmolzener Sahne zubereitet? Und Ihr habt Euch nicht getraut, Euch von diesem Rezept zu lösen, weil Ihr genau wusstet, dass sie auf jeder Familienfeier und auf jeder Mitbringparty der Hit war?

Ihr solltet diese vegane Variante einfach mal ausprobieren. Avocados sind wirklich ein gigantisch guter Ei- und Sahneersatz, und ihr Eigengeschmack verliert sich völlig, wenn sie mit anderen Zutaten gemixt werden. Hier findet Ihr das Basisrezept, mit dem Ihr einen Nachtisch für 4-5 Personen zubereiten könnt – oder die Füllung für eine Rohkosttorte mit Schokoschicht. Die Konsistenz ist so, als würdet Ihr eine klassische Mousse mit 1 1/2 Eiern und nur 400g Sahne zubereiten.

Wer es süßer mag, kann ein Süßungsmittel seiner Wahl hinzufügen, zum Beispiel Agavendicksaft oder etwas Trockenfrüchtepüree, wer cremigere Varianten bevorzugt, sollte etwas Mandelmus oder Cashewsahne unterrühren.

 

Zutaten für das Basisrezept:

2 reife Avocados
100 g dunkle Schokolade*

Schokolade im Wasserbad zum Schmilzen bringen. Fruchtfleisch der Avocados aus den Schalen löffeln und in den Mixbehälter geben. Schokolade etwas abkühlen lassen und ein Drittel zur Avocado geben. Mit Hilfe der Pulstaste cremig mixen. Ein weiteres Drittel der Schokolade hinzufügen, erneut mit der Pulstaste mixen und schließlich mit dem letzten Drittel genauso verfahren.

Die Creme mit einem Spatel aus dem Behälter nehmen und auf Dessertschälchen verteilen – oder auf einen zuvor vorbereiteten Rohkostboden streichen.

Mit frischen Früchten der Saison, im Juni zum Beispiel Johannisbeeren, und einem Teelöffel gehackten Cashewkernen garnieren. Eine tropische Variante lässt sich mit Mango, Maracuja und Kokosraspeln zaubern.

* Ob Ihr eine fair gehandelte, eine Bio- oder einfach nur vegane Schokolade aus dem Discounter (Moser-Roth ist definitiv vegan) verwendet, überlassen wir wie immer Euch. Sie sollte dunkel sein und etwa 70 Prozent Kakaoanteil enthalten.

 

Avocado-Schoko-Mousse Schale nah

 

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4 Kommentare zu “Vegane Avocado-Schoko-Mousse

  1. Yvonne Stengel am :

    Hallo, ich habe heute diese leckere Creme probiert und es schmeckt super schokoladig. Ich muss allerdings dazusagen, dass es ohne zusätzliche Flüssigkeit nicht wirklich gelingt, die Zutaten so zu vermischen. Ich habe Bio Milch genommen, würde aber natürlich auch mit veganer Milch funktionieren. Die Creme war super soft und auch noch nicht flüssig, also meine Empfehlung: unbedingt etwas Flüssigkeit rein! Außerdem habe ich zum Süßen extra Xylit genommen (ca. pro Avocado 2 EL), das war so süß, wie von normaler Schokocreme gewohnt, ist aber Geschmacksache. Die Creme unter den Messern hervorzubekommen war leider recht mühselig, aber ok, weil die Creme sehr lecker ist. Macht die doppelte Menge für mehr Personen, man kann sie ja kalt stellen.

    • smoothoperator am :

      Hallo Yvonne,
      freut uns, dass Du die Creme auch so lecker fandest wie wir! Wir haben sie ein paar Tage später noch einmal zubereitet, um sie auf einen Rohkostboden zu streichen und waren auch von diesem Ergebnis begeistert. Wir haben die Creme etwas mehr gesüßt und hatten damit 2-3 EL mehr Flüssigkeit zur Verfügung, aber die Konsistenz war auch vor dem Süßen schon in Ordnung. Wir posten das neue Rezept noch einmal in den nächsten Tagen.
      Liebe Grüße, Ines

  2. Yvonne Stengel am :

    OK, hab versäumt, die Schokolade zu schmelzen…. Was ich noch nach weiterer Recherche im Internet gesehen habe, kann man auch einfach nur normalen ungesüßten Kakao benutzen (zum Backen). Man kann dann auch Banane benutzen, also Avocado/Banane/Kakao und man erhält auch einen tollen Schokopudding!

    • smoothoperator am :

      Ja, ich weiß, ich werde auch noch mal ausprobieren, Avocado allein mit Kakao (und mit Bananen) zu mixen. Ich wollte allerdings etwas, was so nah wie möglich an mein altes Mousse-Rezept mit 1 1/2 Eiern und 600 g Sahne heranreicht, und deshalb ist dieses Rezept für meine Bedürfnisse einfach perfekt. Nachdem ich mehrfach mit Aqua Faber experimentiert habe, war ich überrascht, wie einfach die Lösung ist :-).
      Ich könnte mir vorstellen, dass die Variante mit Kakao und Bananen eine ideale Alternative für kleinere Kinder ist, denen ja die pure, dunkle Mousse oft nicht so gut schmeckt – und natürlich für Erwachsene, die es gern süßer haben. Nach den Sommerferien arbeite ich mal daran und stelle hier weitere Mousse-Rezepte ein…
      Liebe Grüße!

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