Rührteig-Grundrezept

Ein Hochleistungsmixer ist nicht unbedingt das geeignete Gerät, um Kuchenteige zuzubereiten – darüber haben wir an anderer Stelle schon berichtet. Teige, die einen relativ hohen Flüssigkeitsanteil haben – für Pfannkuchen, Crepes oder Rührteig-Kuchen – lassen sich aber zu Not im Standmixer mixen oder retten, zum Beispiel, wenn sich Klumpen nicht auflösen wollen.

Der Teig aus dem folgenden Rezept lässt sich auch ganz ohne elektrisches Gerät mit einem Schneebesen verrühren, aber da immer mal wieder die Frage nach Teigen auftaucht, möchten wir ein Rezept nennen, dass sich mit dem OmniBlend herstellen lässt.

Zutaten für das Grundrezept

1 TL Natron oder Backpulver
1 EL Essig
200 g Dinkelmehl
150 g Zucker
1/2 TL Salz
80 ml geschmacksneutrales Öl
250 ml Wasser

Variationen

Blaubeerkuchen/Beerenkuchen

Vanillinzucker oder Vanillearoma
300 g Blaubeeren

Vanillinzucker oder Vanillearoma mit den trockenen Zutaten mischen. Nach Anleitung verfahren und die Blaubeeren (auch Brombeeren oder Himbeeren) zum Schluss unter den Teig heben und dann backen.

 

Schokoladenkuchen

150 g dunkle Schokolade

Schokolade in grobe Stücke hacken, zum Schluss unter den Teig heben und dann backen.

 

Zitronenkuchen

Saft von zwei Zitronen
abgeriebene Schale einer halben Zitrone

Puderzucker für die Glasur

Zitronensaft einer Zitrone zu den flüssigen Zutaten geben, Schale mit den trockenen Zutaten verarbeiten. Dann verfahren wie in der Zubereitung unten beschrieben. Nach dem Backen zwei bis drei EL Zitronensaft mit Puderzucker zu einer Glasur glattrühren. Den fertigen Kuchen mit einem Stäbchen mehrmals einstechen und den restlichen Zitronensaft über den Kuchen träufeln. Anschließend mit der Glasur betreichen.

Zubereitung

Natron/Backpulver und Essig in einem kleinen Schälchen verrühren. Mehl, Zucker, Salz und ggf. weitere trockene Zutaten in einer Schale mischen. Wasser, Öl und den Ei-Ersatz aus Natron und Essig in den OmniBlend geben. Deckel aufsetzen und Taste LOW betätigen. Verschluss der Einfüllöffnung abnehmen und Mehl-Mischung einstreuen, bis der Teig eine zähflüssige, cremige Konsistenz hat. Teig mit einem Silikonspatel entnehmen. In eine gefettete und gemehlte Form geben, eventuell Beeren oder Schokostücke unterziehen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 20 – 30 min backen.

 

Große Weihnachtsbäckerei mit dem OmniBlend

Vanillekipferl vegan

Drei kleine Weihnachtselfen waren am letzten Adventswochenende zu Gast und haben fleißig Plätzchen gebacken! Dank der Hilfe beim Rollen, Formen, Ausstechen und Verzieren ist der Plätzchenvorrat für Weihnachten nun in großen Dosen sicher verstaut – und natürlich hat auch jedes Kind eine eigene Keks-Schachtel mit (mehr oder weniger) gesundem Naschwerk mit nach Hause genommen!

 

Weihnachtsbäckerei Vorbereitungen Schachtel Ausstechformen schräg

Ein wenig Vorbereitung war natürlich erforderlich, denn außer den süßen veganen Vanillekipferln gab es auch einen vollwertigen Teig aus Vollkornmehl, Trockenfrüchtepüree und Bio-Eiern (von glücklichen Hühnern).

Drei Teige aus jeweils 500 g Mehl warteten im Kühlschrank – die Rezepte findet Ihr unten – und auch das Material zum Verzieren und Dekorieren stand schon bereit:

 

Weihnachtsbäckerei

Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich schnell die Plätzchenproduktion voranschreitet, wenn Zweijährige mithelfen!

Vanillekipferl backen Kinderhand ausstechen

Und der OmniBlend?

Einen Mürbeteig für Spritzgebäck oder Ausstech-Plätzchen im OmniBlend zuzubereiten, ist natürlich absoluter Quatsch. Schließlich drehen die Messer so schnell, dass von Kneten gar nicht die Rede sein kann. Hier kommt entweder gute, alte Handarbeit (Mehl auf einen Tisch geben, eine Mulde in das Mehl drücken, Zutaten hineingeben und von außen nach innen schnell zu einem glatten Teig verkneten) zum Einsatz oder aber eine Küchenmaschine mit Knethaken.

Einzelne Zutaten könnt Ihr aber sehr gut im OmniBlend vorbereiten:

 

Hier sind die Teigrezepte:

Vegane Vanillekipferl

200 g (vegane) Margarine
100 g Zucker
1 Vanilleschote
100 gemahlene Mandeln
250 g Mehl

Vanillin-Puderzucker zum Bestäuben:

2 TL Vanille-Pulver
2 EL Puderzucker

Margarine und Zucker mit dem Handrührgerät mixen, bis eine glatte Masse entsteht. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Vanillemark herauskratzen und zur Margarine-Zucker-Mischung geben. Das Mehl darübersieben, Mandeln dazugeben und Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Alufolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig zu einer Rolle formen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Die kleinen Stücke zu Kipferln formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190° C etwa 10 min hellbraun backen.

Vanille-Pulver und Puderzucker mischen und nach dem Backen über die noch warmen Kipferl sieben. Auf dem Backblech ganz abkühlen lassen – die Kipferl sind zerbrechlich.

 

Mürbeteig

Das hier ist ein klassisches Rezept für Spritzgebäck und Plätzchen:

250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
3 Eier
1 P. Vanillinzucker
500 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker und die Prise Salz in einem Haufen auf den Tisch geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Eier hineingeben. Das Fett (möglichst kalt) in kleinen Stücken auf das Mehl geben.

Mit den Händen von außen nach innen arbeiten und alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten. Beim ersten Versuch klappt es vielleicht noch nicht so ganz – aber traut Euch einfach!

Den Teig in einer verschließbaren Dose oder in Frischhaltefolie eingewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen. Dabei darauf achten, dass die Plätzchen ungefähr gleich dick sind.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca 10-15 min hellbraun backen.

 

Jetzt wird´s vegan und/oder gesund – tauscht einfach aus, was Ihr mögt oder zur Verfügung habt:

statt Butter:

250 g Soja- oder vegane Margarine

statt Zucker:

200 g Rohrzucker oder
200 g Datteln mit Wasser bedecken und 2-3 Stunden einweichen, dann daraus im Mixer Trockenfrüchtepüree herstellen

statt Ei:

Ei-Ersatz für je 1 Ei aus 3 EL Apfelmus oder
2 TL Backpulver, 2 TL Wasser, 1 TL Öl oder
1 TL No-Egg (o.ä.) und 2 TL Wasser

Eventuell den Teig mit ein wenig Mineralwasser oder Sojamilch weicher kneten, weil bei den Ei-Ersatzrezepten häufig weniger Flüssigkeit zur Verfügung steht.

anderes Mehl:

Statt Auszugsmehl Vollkornmehl oder eine Mischung aus beiden verwenden. (Mit glutenfreien Alternativen habe ich persönlich keine Erfahrung, da würde ich wahrscheinlich Rohkost-Teige vorziehen.)

 

Glasur und Deko

Und natürlich durfte auch die pinkfarbene Glasur nicht fehlen! Wir haben sie aus rotem Beerensaft und Puderzucker angerührt.

Dafür 1/2 Tasse TK-Beeren in ein Sieb geben und auftauen lassen. Den Saft auffangen. In einer Schale den Puderzucker mit 1-2 EL Beerensaft glattrühren.

Weißen Zuckerguss stellt Ihr aus 1-2 EL Zitronensaft und Puderzucker her.

Wenn Ihr Grün benötigt, gebt ein wenig grünen Smoothie (zum Beispiel eine Spinat-Apfel-Orangenmischung) in ein Sieb, fangt die Flüssigkeit auf und rührt 1-2 EL davon mit Puderzucker glatt.

Über bunte Zuckerstreusel auf den Plätzchen freuen sich Kinder natürlich riesig (und auf Fotos machen sie sich auch gut), aber wenn Rosinen, Mandeln oder Beeren zum Dekorieren auf dem Tisch stehen, werden die genauso gern verwendet.

Und nun dürft Ihr auch gern kommentieren, Euer Lieblings-Plätzchen-Rezept posten oder weitere Tipps geben!

Vanillekipferl vegan Blech schräg