Gesunde Süße aus Trockenfrüchten

Als gesunder und vollwertiger Zuckerersatz eignet sich Püree aus Trockenfrüchten und Wasser, im OmniBlend im Windeseile zubereitet.

100 g Trockenfrüchte, zum Beispiel Datteln, Aprikosen, Rosinen oder Pflaumen
Wasser zum Einweichen und Wasser zum Mixen

Trockenobst in ein Glas geben, mit Wasser bedecken und über Nacht (oder aber für mindestens 4 Stunden) einweichen, dann das Einweichwasser abschütten, mit frischem Wasser zur Hälfte wieder auffüllen und in den Mixbehälter geben.

Zu Beginn mehrmals die Pulstaste betätigen. Dann mit Taste Low cremig mixen.

Trockenfrüchte-Püree aus 100 g Früchten ersetzt ca. 100 g Zucker und kann als Zutat für Kuchen, vollwertige Desserts und Eis verwendet werden. Im Kühlschrank aufbewahren.

TrockenfrüchteTrockenfrüchtepüree

Hilfreiches vom alten Hasen

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Rüdiger Dahlke: Vegan für Einsteiger

Hier gibt ein alter Hase Tipps, wie sich der Umstieg auf eine tierfreie Ernährung meistern lässt: Rüdiger Dahlkes neues Buch  nimmt Skeptikern die Sorge vor Mangelernährung, räumt mit Vorurteilen auf und fasst noch einmal in aller Kürze zusammen, welche gesundheitlichen Vorteile vegane Ernährung bietet – im Vergleich zur herkömmlichen Ernährung auf Basis tierischer Proteine.

Besonders gelungen ist auch der Rezeptteil, der für eine vierwöchige Einstiegsphase bis zu zwei Gerichte pro Tag bereithält. Ein Blick auf die Zutatenlisten sorgt für Entspannung: Man muss nicht erst online bestellen oder weit reisen, um mit dem Kochen anzufangen!

Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.gu.de/media/media/88/68411527504063/9783833837968_leseprobe.pdf

Rüdiger Dahlke – Vegan für Einsteiger
Gräfe und Unzer, Februar 2014
ISBN 978-3-8338-3796-8
EUR 12,99

schnell mal backen

Kein Ei im Haus? Keine Grund, den versprochenen Kuchen nicht zu backen. Zucker gibt´s auch nicht mehr? Auch keine Ausrede. Hier ist ein Basisrezept für einen veganen Rührteig, der sich schnell und einfach in zahlreiche Kuchenvarianten abändern lässt:

300 g Mehl (z.B. Weizenvollkornmehl)
250 g Trockenfrüchte (z.B. Datteln, Aprikosen, Rosinen, Feigen)
6 TL Backpulver
100 g Margarine
200 ml Sojamilch

Die Trockenfrüchte mit Wasser bedecken und ein bis zwei Stunden einweichen lassen, dann (mit dem Wasser) in den Mixbehälter geben und auf höchster Stufe pürieren.
Trockene Zutaten in eine Rührschüssel geben, Margarine, Trockenfruchtpüree und Sojamilch hinzugeben und zu einem Rührteig verarbeiten.

Trockenfrüchtepüree

Teig in eine Springform oder auf ein Backblech geben und nach Belieben Apfelschnitze oder -viertel, Rharbarberstücke oder Kirschen in den Teig drücken.

Oder den Teig ohne Früchte backen, anschließend einmal durchschneiden und mit Pudding oder einer Creme Eurer Wahl füllen und von außen bestreichen und dekorieren.

(Für einen Teekuchen Teig auf ein Blech geben, Mandeln, Margarineflocken und Zucker/Vanillinzucker auf dem Teig verteilen und dann backen.)

Springform: 25-30 min bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen backen.
Blech: 10-15 min bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen backen.

 

TAG 2: Sellerie vs. Orange

Waldorfsalat aus dem Glas

Am zweiten Tag der Smoothie-Genießer-Woche gibt es Sellerie zum Frühstück:

3 Stangen Staudensellerie

1 Karotte

1 Apfel

1 1/2 Orangen

ein paar Walnüsse

zwei Zweige Pimpinelle

250 g Wasser

Zutaten gründlich waschen und vorbereiten, in den Mixbehälter geben und mit dem 90-Sekunden-Programm zum Smoothie verarbeiten.

Tag2Smoothie

Die Sellerie ist ein sehr geschmacksintensives Gemüse, das Suppen, Brühen und Dips ihren typischen Geschmack verleiht. Auch im Smoothie ist nicht nur die Farbe überzeugend, wenn Sie Staudensellerie verwenden. Hier wird sie einfach mal mit den Zutaten kombiniert, die Sie auch im Waldorfsalat finden: Apfel, Karotte und Walnüssen, dazu eine Orange und etwas Pimpinelle.

Sellerie

Sellerie enthält viele Bitterstoffe und Chorophyll, außerdem Magnesium, Kalzium und Kalium. Sie wirkt reinigend, entschlackend, basisch und beruhigend und ist deshalb auch als Saft Bestandteil vieler Entschlackungskuren.

Die Pimpinelle verleiht dem Ganzen ein feines Aroma, das hervorragend in jeden Salat, jeden Dip – und viele Smoothies passt.

Bitte beachten Sie, dass auch Heilkräuter unerwünschte Nebenwirkungen haben können und dass es Umstände gibt, unter denen Sie bestimmte Kräuter nicht zu sich nehmen sollten.

Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

TAG 1: Brennessel vs. Birne

Brennnessel vs. Birne

Wir starten mit einem Brennnessel-Birne-Smoothie in den ersten Tag unserer Smoothie-Genießer-Woche.

Tag1Smoothie

eine Handvoll Brennnesselblätter

3-5 Blätter Spinat

1 1/2 Birne

1 Banane

1 Scheibe Ingwer

250 ml Wasser

Waschen Sie alle Zutaten gründlich, vierteln Sie die Birne, entfernen Sie den Stielansatz, schälen Sie die Banane und den Ingwer. Geben Sie die Zutaten in den Mixer und starten Sie das 60-Sekunden-Programm.

Tag1Behälter

Die Brennnessel ist in der Volksheilkunde ein klassischer Bestandteil jeder Frühjahrskur – ob als Tee, als Salat oder Suppenzutat. Sie reinigt das Blut, füllt die Eisendepots wieder auf, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt gegen Müdigkeit und Erschöpfungszustände.

Brennnesseln enthalten Eisen, Kalium und Kalzium, Kiesel-, Ameisen- und Essigsäure, Histamin und Serotonin, Flavonoide, Karotinoide und Vitamin E. Die Kombination dieser Inhaltsstoffe sorgt dafür, dass der Harnfluss erhöht und vermehrt Harnsäure ausgeschieden wird. Einigen Wirkstoffen wird außerdem eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung nachgesagt.

Pflücken Sie die jungen Blätter der Brennnessel – am besten im eigenen Garten oder am Waldrand. Sammeln Sie nicht an Straßenrändern, Hundespazierwegen und auf fremden Grundstücken. Wenn Sie Angst vor den Brennhaaren haben, benutzen Sie Handschuhe und ziehen Sie die Blätter von unten nach oben ab – oder benutzen Sie eine Schere und einen Korb zum Sammeln.

Bitte beachten Sie, dass auch Heilkräuter unerwünschte Nebenwirkungen haben können und dass es Umstände gibt, unter denen Sie bestimmte Kräuter nicht zu sich nehmen sollten. Brennnesseln dürfen nicht bei Nierenfunktionsstörungen und bei Erkrankungen, bei denen eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr vermieden werden sollte, angewendet werden.