Wunderwurzel Kurkuma

Kurkuma Wurzel Brettchen

Von außen eine unscheinbare Wurzel, innen strahlend gelb und voller wertvoller Inhaltsstoffe: Kurkuma ist bekannt für seine entzündungshemmende Wirkung und einen hohen Anteil an Antioxidantien. Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass die Wirkstoffe aus der Wurzel wirksam bei einer Vielzahl von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Kein Wunder, dass die “Goldene Milch”, ein Shake aus Pflanzenmilch und Kurkumapaste, ein wahres Trendgetränk geworden ist.

Höchste Zeit also, die gelbe Wurzel scheibchenweise Smoothies, Suppen und Saucen zu geben!

Unser Rezepttipp: Kurkuma-Mango-Mandelmilch

Kurkuma Wurzel Brett

DIY Geschenktipp: Gesundes Rohkonfekt selber machen!

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Die schönsten Geschenke sind selbstgemacht!

Und noch besser kommt ein DIY-Geschenk an, wenn es nicht nur schmeckt, sondern auch noch gesund ist – so wie dieses Rohkonfekt. Die Energiebällchen sind mit einem Mixer schnell zubereitet und können schon vor dem großen Weihnachtsstress hergestellt werden. Luftdicht in einer Dose oder in einem Tuppergefäß aufbewahrt, sind sie gut haltbar und können dann vor dem Verschenken noch hübsch verpackt werden.

Das Rohkonfekt besteht aus Nüssen, Mandeln und Trockenfrüchten nach Wahl. Die einfachste Variante besteht darin, eine Tüte Studentenfutter im OmniBlend zu mixen und dann weiterzuverarbeiten. Die Mischung lässt sich aber auch individuell aus köstlichen Wunschzutaten zusammenstellen.

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Zutaten für die einfache Variante:

2 Tüten Studentenfutter oder Nuss-Beeren-Mischung

 

Zutaten für die individuelle Mischung:

200 g Trockenfrüchte (Aprikosen, Datteln, Feigen)
150 g Nüsse oder Mandeln nach Belieben
1 EL Haferflocken
evtl. 1 EL Kokosöl

und

Kakao, Mandelmehl, Kokosflocken, Matcha-Tee, Gerstengras o.ä. zum Wälzen

 

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Zubereitung

Zutaten in den OmniBlend geben und mit niedriger Geschwindigkeit zerkleinern. Wenn die Messer das Mixgut nicht mehr greifen, den Stößel zur Hilfe nehmen und die Zutaten Richtung Messer schieben.

Wenn die Masse die gewünschte Konsistenz hat (es dürfen noch Stücke zu sehen sein, das tut dem Geschmack keinen Abbruch), die Masse mit einem Silikonspatel oder einem Holzlöffel aus dem Mixbehälter nehmen. (Das ist der schwierigste Teil der Arbeit.) Aus der Masse Kugeln formen, die etwa den Durchmesser eines Daumennagels haben.

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Anschließend die Kugeln in Kakao, Matcha, Mandel- oder Kokosmehl wälzen.

Zum Aufbewahren getrennt in Schraubgläser füllen. Zum Verschenken Mischungen zusammenstellen und in Schraubgläser füllen. Mit Seiden- oder Packpapier, Muffin- oder Trüffelmanschetten sowie Kordeln, Filzbändern oder Schleifen lassen sich die Gläser individuell und passend zum Anlass gestalten.

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Mandelmus selbst zubereiten

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Wenn Ihr Mandelmus kauft, hat es eine unglaublich feine, cremige Konsistenz – was kein Wunder ist, wenn man weiß, dass es in Mühlen verarbeitet wird. Die Mandeln werden zwischen Stein- oder Stahlmahlwerken zerrieben. Im Idealfall geschieht dies, ohne vorher erhitzt, gebleicht oder in irgendeiner Form haltbar gemacht zu werden. Wer sich ein derart hochwertiges Produkt (wie zum Beispiel dieses hier) nicht leisten kann oder will – oder einfach gerne mit Zutaten experimentiert – kann auch seinen Hochleistungsmixer benutzen, um Mandelmus herzustellen. Im OmniBlend funktioniert das genauso gut wie in einem Vitamix oder Blendtec.

Natürlich hat der OmniBlend kein Mahlwerk, sondern Messer, wie alle anderen Hochleistungsmixer auch, und diese zerreiben die Mandeln nicht, sondern zerkleinern sie. Das geht am Anfang sehr schnell: Die trockenen Mandeln sind innerhalb von Sekunden so klein, dass sie als “gemahlen” durchgehen könnten. Ein Mandelmus habt Ihr aber erst, wenn das Öl in den winzigkleinen Mandelstücken aktiv geworden ist – und bis dahin müsst Ihr ein wenig tricksen. Eine Möglichkeit ist, die Mandeln vorher auf einem Backblech zu rösten (so macht der Blogger Björn es, dessen Rezept Ihr am Ende des Beitrages als Link findet). Dann hat das Mandelmus aber keine Rohkost-Qualität mehr, weil die Mandeln ja erhitzt worden sind.

Wenn Ihr die Zutaten weder anrösten noch Öl zugeben wollt, dann braucht Ihr vor allem Geduld – und das Wissen, dass irgendwann der Moment kommt, in dem das Öl aus den Mandeln austritt und die Masse so weich wird, dass die Messer wieder greifen, bis Ihr zum Schluss eine geschmeidige Mandelcreme habt, die sich perfekt als Brotaufstrich oder als Zutat für alle möglichen rohen und veganen Rezepte eignet – wie hier zu sehen ist:

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Plant etwa eine Stunde ein, bis Euer Mandelmus fertig ist. Viel Spaß beim Experimentieren!

Wir verwenden hier den 2-L-Behälter, weil seine Bodenfläche etwas kleiner ist und die Messer das Mixgut deshalb besser und häufiger greifen (bzw. nicht so viel Mixgut an der Becherwand hängen bleibt). Mandelmus lässt sich aber genauso gut im 1,5-L-Behälter herstellen.

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Die einzige Zutat: 300 – 350g ungeschälte Mandeln

(im günstigsten Fall verwendet Ihr ungeschälte Mandeln vom Discounter für ca. € 1,59/200g).

Die Mandeln in den Behälter geben und auf der niedrigen Geschwindigkeitsstufe (Taste LOW) mahlen. Nach wenigen Sekunden sind die Mandeln so zerkleinert, dass Ihr sie als Mandelmehl verwenden könntet. Kurz darauf klumpt das Mandelmehl schon ein wenig zusammen:

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Wenn Ihr weitermixt, drehen die Messer bald im Leerlauf, weil sie die Mandelmasse nicht mehr erfassen.

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Nehmt den Stößel zur Hand und drückt die Masse mit dem Stößel nach unten, damit die Messer sie weiterhin erfassen. Dafür sollten mindestens 300 g Mandeln im Behälter sein, sonst gelangt der Stößel nicht and die Mandelmasse. Ab 400 g Mandeln wird es schwierig, irgendwo dazwischen liegt die optimale Menge.

Der Mixer hat hier ordentlich zu arbeiten. Schließlich ist er ursprünglich darauf ausgelegt, Flüssigkeiten zu verarbeiten, die er mit seinen Messern problemlos durchdringt – und keine festen Massen wie diesen Klumpen Mandeln. Deshalb wird der Motor warm, und über die Kupplung wird diese Wärme an die Messer und ans Mixgut weitergegeben. Wenn Ihr Eure Hand an die Seitenwand des Behälters legt und fühlt, dass die Mandelmasse zu warm wird, schaltet den OmniBlend aus und gönnt dem Motor eine Pause.

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Wenn Mixgut und Motor abgekühlt sind, startet den Mixvorgang erneut, drückt die Mandelmasse wieder mit dem Stößel nach unten, bis Ihr feststellt, dass sie wieder zu warm wird. Das wiederholt Ihr mehrmals. Statt nur mit dem Stößel zu arbeiten, könnt Ihr die Mandelmasse von Zeit zu Zeit auch mit einem Silikonspatel hinunterschieben.

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Die Zahl der Bilder zeigt, wieviele Pausen ich zwischendurch eingelegt habe, um den Mixer wieder abkühlen zu lassen. Diese Pausen sind wirklich wichtig. Nicht nur um zu verhindern, dass die Mandeln zu heiß werden und wertvolle Nährstoffe verloren gehen…

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sondern auch, damit der Behälter des Omniblend keinen Schaden nimmt. Der Tritan-Behälter ist hitzebeständig bis ca 120 Grad Celsius. Eigentlich ist der Motor so eingestellt, dass er automatisch abschaltet, wenn er zu heiß wird. Wenn Ihr den Mixer zwischendurch immer wieder ausschaltet, um die Mandelmasse hinunterzuschieben und ihn dann gleich ohne Pause wieder einschaltet, dann trickst Ihr sozusagen den automatischen Überhitzungsschutz aus. Wenn das häufig passiert, dann kann (noch einmal: muss nicht, aber kann) das dazu führen, dass an der Kupplung zu hohe Temperaturen entstehen. Ein Glasbehälter könnte bei einer solchen Belastung zerspringen (deshalb haben Hochleistungsmixer keine Glasbehälter). Selbst ein Metallbehälter kann auf diese Weise Schaden nehmen und undicht werden, weil die Dichtungen den Temperaturen nicht standhalten.

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Also, immer schön Pausen machen…

TIPP: Ich bereite mein Mandelmus zu, während ich noch andere Dinge in der Küche zu erledigen habe – dann fallen die Pausen zeitlich gar nicht ins Gewicht.

Irgendwann wird wundersamerweise das Öl in den Mandeln aktiv und die Mandelmasse wird plötzlich weich. Nun bilden sich keine Luftblasen mehr, die Messer erfassen das Mixgut wieder und Ihr könnt den Mixer laufenlassen, bis Euch die Konsistenz Eures selbstgemachten Mandelmuses gefällt.

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Das Mandelmus ist nun fast flüssig; es fällt “reißend” vom Löffel. Ihr könnt es mit einem Silikonspatel aus dem Behälter entnehmen und in ein Schraubglas füllen. So hält es sich problemlos ein bis zwei Wochen.

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Hier haben wir ungeschälte Mandeln verwendet; dadurch hat das Mus eine etwas dunklere Farbe – enthält aber damit auch alle Nährstoffe, die in den Schalen sitzen. Ein Mandelmus aus geschälten Mandeln wird feiner und heller.

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Weitere Mandelmus-Rezepte, die mit einem OmniBlend hergestellt wurden, findet Ihr auf Björns Blog Grüne Smoothies, Rezepte und mehr

oder auf der Seite von Smoothie-Mixer.de

 

Mandelmilch

Der Mandelmusrest im Becher lässt sich schnell und einfach zu Mandelmilch weiterverarbeiten: Einfach 500 ml Wasser in den Becher geben und mit dem 60-Sekunden-Programm mixen.
Wenn, wie im Rezept oben, ungeschälte Mandeln verwendet werden, bleiben feine Schalenreste in der Mandelmilch zurück, die mit Hilfe eines sauberen Tuches oder eines Nussmilchbeutels abgefiltert werden können.

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Wenn es morgens schnell gehen muss:

2-3 EL Mandelmus oder -püree und
0,5 L Wasser mit dem 35-Sekunden-Programm mixen.

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Video: Selbst Mandelmus zubereiten

Mandelmus Juni 16 Einmachglas vor Tuch weißer Hintergrund

In diesem Video wird erklärt, wie Ihr frisches Mandelmus im OmniBlend zubereiten könnt.

Ein wenig Handarbeit ist gefragt – und etwas Zeit und Geduld braucht Ihr auch. Aber das fertige Produkt entschädigt Euch definitiv für die Arbeit!

Etwas schneller geht es, wenn Ihr die Mandeln zuvor auf einem Backblech etwas anröstet. Das haben wir nicht getan, weil wir zeigen möchten, dass sich Mandelmus im OmniBlend auch in Rohkostqualität herstellen lässt (schließlich ernähren sich viele unserer Kunden von Rohkost, und hier ist Mandelmus eine allgegenwärtige Zutat!).

Die Zubereitung von Mandelmus lässt sich übrigens hervorragend erledigen, während Ihr in der Küche mit anderen Dingen beschäftigt seid – Kochen oder Kuchen backen zum Beispiel. Und der Rest Mandelmus, der sich unter den Messern versteckt hat, lässt sich perfekt zu einem halben Liter Mandelmilch verarbeiten, die Ihr dann wiederum für Euer Müsli oder für Smoothies verwenden könnt.

 

Nuss-Schoko-Brotaufstrich

Schokocreme Nüsse Brett Messer Brot Glas

Wer die Zutatenliste der bekanntesten Nuss-Nougat-Creme mit dem schwarz-roten Logo liest, kommt schon mal ins Grübeln: An erster Stelle steht Zucker, dann folgt Palmöl – und erst an dritter Stelle folgen Haselnüsse mit einem Anteil von 13 %. (Die Reihenfolge gibt Auskunft über die Mengenverhältnisse im Produkt, das heißt die Creme besteht zum größten Teil aus Zucker und Pflanzenfett.) Ein wenig Magermilchpulver und Sojalecithin runden das Ganze ab, damit die Creme streichfähig bleibt. Vom hohen Zuckeranteil und dem gesundheitlichen Aspekt mal ganz abgesehen, sehen viele Konsumenten inzwischen das Palmfett als großes Problem an (Kritik an Palmfett), und für Veganer ist das Magermilchpulver ohnehin ein No-Go. Also wird überall fleißig herumexperimentiert, um schmackhafte, wahlweise vegane, laktose- und sojafreie oder auch ökologisch vertretbare Alternativen zu entwickeln. Das Referenzprodukt ist und bleibt aber Nutella, da sind wir uns wohl alle einig – heimeligen Kindheitserinnerungen sei Dank!

Wir tragen hier einige Rezepte zusammen, mit denen Ihr die Schokolade aufs Brot bringt und dabei die volle Kontrolle über die Zutaten behaltet (Ihr müsstet allerdings selbst darauf achten, welche Nüsse und Mandeln Ihr kauft…). Gern dürft Ihr auch Eure eigenen Rezepte in den Kommentaren posten. Gutes Gelingen!

Schokocreme Nüsse Brett Messer Brot Glas Draufsicht

Vegane Schokocreme

150 g Haselnüsse
200 g Mandeln
3 EL Kokosöl
3-4 EL Kakaopulver
40 g Zartbitterschokolade

Haselnüsse und Mandeln in den OmniBlend geben und mahlen. Sobald die Messer die Mandeln und Nüsse nicht mehr greifen, mit dem Stößel nachhelfen und Nüsse und Mandeln Richtung Messer schieben. Wenn das Mixgut zu warm wird, 5-10 Minuten ruhen lassen und anschließend erneut die Taste LOW starten. Das Mixgut wieder mit dem Stößel nach unten schieben. Bei Geruchsbildung oder wenn das Mixgut zu warm wird, erneut unterbrechen und die Masse 5-10 Minuten ruhen lassen. Diesen Vorgang eventuell noch ein- oder zweimal wiederholen, bis die Creme eine gleichmäßige, weiche Konsistenz erreicht hat. Dann das Kokosöl, den Kakao und die grob gehackte Zartbitterschokolade hinzufügen und noch einmal auf Taste LOW cremig rühren.

In ein Schraubglas umfüllen und eventuell im Kühlschrank aufbewahren.

Mit einem hohen Haselnuss-Anteil wird die Creme süßer, wer das nicht mag, kann mehr Mandeln und weniger Nüsse verwenden. Oder andere Nüsse verwenden…

Schokocreme Zutaten Brett schräg

Fructose-, soja- und laktosefreier Schokoaufstrich

200 g Pflanzenfett (z.B. Kokosfett)
200 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
6 EL Traubenzucker
6-8 EL schwach entölter Kakao (zum Backen)

Fett auf niedriger Temperatur in einem Topf schmelzen und gemahlene Mandeln oder Nüsse sowie Traubenzucker Kakao hinzurühren. Zum Abkühlen vom Herd nehmen und von Zeit zu Zeit umrühren, damit die Masse nicht zu hart wird. Vor allem kurz vor dem Erkalten noch einmal gründlich umrühren. In ein Schraubglas umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Nüsse verwendet werden, kann der Zuckeranteil reduziert werden. (Traubenzucker ist ein Einfachzucker und deshalb für Menschen mit Fructosintoleranz besser geeignet als verschiedene Fruchtzuckerarten.)

Schokocreme im Glas liegend Brett Brot Messer Nüsse