Chlorophyll und Hämoglobin – ein Vergleich

Chlorophyll – Wachstum und Gesundheit dank grüner Farbe

In fast jedem Artikel über Grüne Smoothies werden die Farbpigmente Hämin und Chlorophyll in einem Atemzug genannt – alles nur Esoterik-Kram? Keineswegs. Denn die wissenschaftliche Erkenntnis, wie ähnlich sich der rote Blutfarbstoff und die grüne Pflanzenfarbe in ihrer molekularen Struktur sind, verdanken wir mehreren Chemikern, die für ihre Forschungsarbeiten mit Nobelpreisen ausgezeichnet wurden.

Hämoglobin und Chlorophyll Abb

Richard Martin Willstädter und die Farben der Pflanzen

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts, um 1913, fand der Chemiker Richard Martin Willstädter, dessen wissenschaftliche Tätigkeit Zeit seines Lebens um Pflanzenfarbstoffe kreiste, heraus, dass das zentrale Ion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist, dem es zum einen die grüne Farbe verdankt und das außerdem für die Fähigkeit, die energiereichen Teile der Sonnenstrahlung zu absorbieren, verantwortlich ist. Das Chlorophyll ermöglicht einer Pflanze, Photosynthese zu betreiben. Dazu wird der Kohlenstoff aus dem Kohlendioxid der Luft unter Einfluss des Sonnenlichts in den Pflanzenkörper eingebaut. Dieses Kohlehydrat sorgt nun für die notwendige Energie, damit die Pflanze wachsen kann.

Richard Martin Willstädter wies außerdem nach, dass Chlorophyll eine dem Häm, dem roten Blutpigment, das den Sauerstoff transportiert, ähnliche Struktur hat. Hämoglobin und Chlorophyll unterscheiden sich eigentlich nur in ihrem Zentralatom: Häm besteht aus einemPorphyrinring mit einem zentralen Eisenatom, während das Zentralion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist. Der Stoff, der Blut seine rote Farbe verleiht, ähnelt also dem Stoff, der Pflanzen seine grüne Farbe verleiht.

Für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Pflanzenpigmente, insbesondere für seine Arbeiten über Chlorophyll, wurde Willstädter im Jahre 1915 der Nobelpreis verliehen.

Hans Fischer und die Lichtempfindlichkeit

Die Karriere Hans Fischers begann gerade, als Willstädter mit dem Nobelpreis geehrt wurde. Fischer beschäftigte sich mit den in der Natur vorkommenden Farbstoffen, den Pyrrolfarbstoffen, deren Struktur und Synthese. Es lag also nahe, dass auch er den Ähnlichkeiten von Chlorophyll und Hämoglobin auf die Spur kommen würde.

In seinen Forschungsarbeiten wies er nach, dass die Porphyrine, die strukturgebenden Elemente der natürlichen Farbstoffe, in der Lage sind, mit unterschiedlichen Metallen stabile Komplexe zu bilden. Auch die Bedeutung der Porphyrine für die Lichtempfindlichkeit im Pflanzenreich wies Fischer nach.

1929 gelang Fischer die Synthese des Hämins und all seiner Spaltprodukte und deckte die engen chemischen Beziehungen zwischen Hämin und Bilirubin sowie zwischen Hämin und Chlorophyll auf. 1930 erhielt er den Chemienobelpreis. Fischer ist die Erkenntnis zu verdanken, dass der Aufbau dieser Verbindungen nach einem im Prinzip gleichen Reaktionsschema erfolgt. Fünf Jahre später stellte er die Konstitution des Chlorophylls dar und ermittelte 1940 dessen Molekülstruktur. Damit knüpfte er an die Arbeiten Willstädters an.

Eisen vs. Magnesium

Heute ist es allgemein bekannt, dass Hämoglobin und Chlorophyll sich eigentlich nur in ihrem Zentralatom unterscheiden: Häm ist ein Porphyrinring mit einem zentralen Eisenatom, während das Zentralion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist. Der Stoff, der Blut seine rote Farbe verleiht, ähnelt also dem Stoff, der Pflanzen seine grüne Farbe verleiht. Das Eisenatom im Hämoglobin bindet Sauerstoff und sorgt auf diese Weise für den Sauerstofftransport im Körper. Das Magnesium ist für die Fähigkeit, das Sonnenlicht zu absorbieren, verantwortlich.

Die Herausarbeitung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Chlorophyll und Hämoglobin ist wahrscheinlich eines der häufigsten Themen in den Fach- und Seminararbeiten von Chemie- und Biologiestudenten. Hier findet Ihr eine solche Vergleichsarbeit, in der der Aufbau des Chlorophylls und des Häms exakt beschrieben wird: http://www.zum.de/Faecher/Ch/RP/farbe/f1_1.htm.

Guter Schlaf dank Chlorophyll – wie geht denn das? Über die gesundheitlichen Auswirkungen des grünen Farbpigments lest Ihr hier demnächst…

Chlorophyll-Freisetzung garantiert!

Grüner wird´s nicht – und das haben wir jetzt schwarz auf weiß!

Als erster Anbieter eines Hochleistungsmixers haben wir ein unabhängiges Prüfinstitut beauftragt, zu untersuchen, inwieweit unser Mixer die Zellwände grüner Blattgemüse so aufspaltet, dass Chlorophyll freigesetzt wird.

Das Ergebnis hat uns nicht überrascht, und nun ist es auch wissenschaftlich belegt:

Das IGV Institut hat nach Untersuchung der OmniBlend-Mixproben (Spinat/Wasser) bestätigt, dass Chlorophyll in hoher Konzentration freigesetzt wird, und dass gleichzeitig andere Phytovitalstoffe (z.B. Carotinoide) in hoher Konzentration erhalten bleiben.

Wer im OmniBlend V seine Grünen Smoothies zubereitet, kann also hundertprozentig sicher sein, dass darin auch frei verfügbares Chlorophyll enthalten ist, also der Stoff, der die Grünen Smoothies eigentlich ausmacht.

MangoldvsAnanasSmoothieGänseblümchenPetersiliensmoothie

Das Ergebnis zählt.

Für unsere Kunden und für alle, die vor einer Kaufentscheidung stehen, ein gewichtiges Argument für den OmniBlend: Das Ergebnis belegt eindrucksvoll die optimale Verwertung des Mixgutes im OmniBlend: Zuverlässige Zellaufspaltung und garantierte Chlorophyll-Freisetzung sorgen dafür, dass in Grünen Smoothies, die im OmniBlend gemixt wurden, alle wünschenswerten Phytovitalstoffe und Vitamine erhalten bleiben und dem menschlichen Körper uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Das Analyse-Ergebnis kann hier eingesehen werden:

http://omniblend.de/content/72-mixgut-analyse-von-igv

Unter´m Strich: Portemonnaie geschont, Chlorophyll garantiert.