Das Auge isst mit!

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Und, um ehrlich zu sein, es trinkt auch mit. Für viele Menschen ist ja schon der Gedanke, etwas kräftig Grünes zu trinken, seeehr gewöhnungsbedürftig. Die anfängliche Skepsis legt sich aber normalerweise schnell, wenn die ersten saftig-fruchtigen grünen Smoothies gut geschmeckt haben. Wenn das Mixergebnis aber immer wieder eine bräunlich-trübe Brühe ist, dann verdirbt das schnell den Spaß am Mixen.

Dabei ist es gar nicht schwer, Smoothies zuzubereiten, die gesund sind UND gut aussehen! Wir haben ein paar Mix-Grundregeln zusammengestellt, die dafür sorgen, dass Eure grünen Smoothies demnächst modelmäßig grün aussehen und dabei auch noch schmecken!

Fototaugliche grüne Smoothies mixen

Unsere Fotos sind nur geringfügig nachbearbeitet. Da wird mal ein bisschen am Kontrast und an der Helligkeit gefeilt, aber die Farben werden nicht verändert. Trotzdem haben fast all unsere Smoothies kräftige, Farben. Wie das geht?

– eine überschaubare Anzahl an Zutaten verwenden
– farblich ähnliche Zutaten benutzen

Wenn Ihr rotes Beerenobst oder Trauben mixen wollt, kombiniert diese eher mit gesunden roten Kohl- oder Salatsorten als mit Petersilie und grünen Wildkräutern. Auch rote Zutaten sind unglaublich gesund und schützen mit ihren Antocyanen unter anderem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daneben eignet sich auch Radicchio mit seinen Bitterstoffen hervorragend für rote Smoothies. Noch intensiver wird die Farbe, wenn eine Rote-Bete-Knolle dazugegeben wird!

Goji-Smoothie Glas Radicchio
Radicchio Beeren Orange Apfel Ingwer

Gelbes Obst wie Mangos, Ananas oder Orangen lässt sich sowohl mit grünen als auch mit roten Blattgemüsen zu farblich ansprechenden Smoothies verarbeiten. Wenn Ihr aber einen sonnig-fröhlichen gelben Smoothie zaubern wollt, könnt Ihr auf helle Kohlsorten oder helle und bittere Gemüsesorten wie z.B. Endivien zurückgreifen. Mango sorgt für eine schöne gelbe Farbe, und wenn Ihr einen Teelöffel Kurkuma hinzugebt, dann peppt Ihr nicht nur die Farbe kräftig auf, sondern mixt Euch ganz nebenbei einen richtigen Immunbooster!

Sellerie Ananas Kurkuma Apfel Orange Banane Mini Jar Trinkhalme Holz

Weiße Smoothies sind noch mal ein Sonderfall. Dafür benötigt Ihr wirklich sehr helle Zutaten, wie zum Beispiel Weißkohl, Ananas und Bananen, die sich gut kombinieren lassen. Für mehr Protein-Power sorgt Mandelmilch, die hier das Wasser ersetzt. Helle Kohlsorten haben einen etwas scharfen Geschmack, der aber nicht stört, sondern dem Smoothie eher einen frischen Touch verleiht.

Perfekte grüne Smoothies

Und die grünen Smoothies? Wie bekommen die ihre unglaublich kräftige Farbe? Ganz einfach:

Wählt als grüne Zutaten Blattgemüse aus, die einen möglichst hohen Anteil an Chlorophyll haben. Hier ist an erster Stelle natürlich die Petersilie gefragt. Aber auch Spinat und Möhrengrün sind eine gute Basis für kräftig-grüne Smoothies!

Kombiniert die grünen Blätter nicht mit roten Früchten! Rot und Grün, das wissen wir aus Kindertagen, sorgt schon im Farbkasten für komische Brauntöne. Also hebt die Erdbeeren für rote Smoothies oder Eiscreme auf und entscheidet Euch lieber für einen Apfel, etwas Avocado, helle oder gelbe Früchte und eine Banane, wenn Ihr es eher süß mögt. Oder verwendet noch mehr Blätter, zum Beispiel ein wenig Zitronenmelisse oder ein paar Blätter Rucola, die Eurem Smoothie mit ihren Senfölen einen gewissen Kick geben.

Petersilie Ananas Mango Aprikose Kokos Trinkhalm schräg

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Grünschnabel – unser Lieblingsrezept

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Grüner wird´s nicht!

Keine Angst vor Grünen Smoothies! Das Grün für die Gesundheit, die Früchte für den Geschmack und Wasser nach Belieben – so lautet das Grundrezept eines jedes grünen Smoothies. Improvisieren und experimentieren ist dann der Fun-Faktor an der Sache – und das gilt keineswegs nur für alte Hasen. Hier ist unser Lieblingsrezept, mit dem wir auf Messen und Veranstaltungen schon die hartnäckigsten Skeptiker überzeugt haben. Grüne Smoothies sind unglaublich cremig und einfach lecker, auch wenn sie ausschließlich aus frischen Zutaten gemixt werden.

eine Handvoll Spinat (wahlweise Feldsalat)
5-10 Blätter Rucola
1 Apfel
1 Banane
1/4 Avocado
1 feine Scheibe Limette
300 ml Wasser

Für den Einstieg verwenden wir ein grünes Blattgemüse, das keinen intensiven Eigengeschmack hat: eine Handvoll Spinat oder Feldsalat zum Beispiel. Einen besonderen Pfiff geben ein paar Blätter Rucola (wahlweise auch Minze oder Melisse) und ein wenig Limette. Die Avocado sorgt für Cremigkeit und liefert wertvolle Fettsäuren. Ergänzt durch einen Apfel, eine Banane, ein großes Glas Wasser und gemixt mit dem 60-Sekunden-Programm wird ein simpler grüner Smoothie daraus, für den alle Zutaten einfach zu beschaffen sind.

Zubereitung:

Blattgemüse gründlich waschen, Apfel waschen, vierteln und Stielansatz entfernen (Kerngehäuse kann mitgemixt werden), Banane schälen und in Stücke brechen, Limette wahlweise mit Schale (nur eine dünne Scheibe verwenden) oder ohne Schale (ca. 1/4 Limette) verwenden. Avocado aus der Schale löffen. Alle Zutaten in den Mixbehälter geben und mit dem 60-Sekunden-Programm cremig mixen.

Grünschnabel-Rezept

Sonntagssmoothie

Während wir uns auf der Veggie-World rumtreiben, braucht Ihr auf die Schnelle ein frisches Smoothie-Rezept? Kein Problem: Macht doch einfach mal den Kühlschrank auf und seht nach, was Obst- und Gemüsefach so hergeben… Gut möglich, dass aus den verfügbaren Resten genau so ein schmackhafter Smoothie entsteht wie der hier:

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1 große Handvoll Spinatblätter
ein paar Stängel Petersilie
die letzten paar Blätter Basilikum
1/2 Kaki-Frucht
2 Mandarinen
1 Birne
1/4 Avocado
300 ml kaltes Wasser

Spinat, Petersilie und Basilikum waschen und verlesen. Mandarinen schälen, Birne vom Stielansatz befreien, Fruchtfleisch aus der Avocado löffeln. Alle Zutaten in den OmniBlend geben und mit dem 60-Sekunden-Laufprogramm einen cremigen Smoothie zaubern!

Welche Reste habt Ihr denn verarbeitet?

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Familientauglicher Fitmacher: Feldsalat-Mango-Smoothie

Hier trinkt die Familie mit: Diese Mischung ergibt einen fruchtigen und vitaminreichen Smoothie, der auch Kindern schmeckt, die sonst nicht so auf Grünzeug stehen…

Feldsalat Mango Apfel BehälterSmoothie einschenken

2 Hände voll Feldsalat
ein paar Zweige Fenchelgrün
1 Apfel
1 Orange
1/2 Banane
1/2 Mango
300 ml Wasser

Feldsalat und Fenchelgrün gründlich waschen und verlesen. Apfel vierteln und vom Stielansatz befreien, Banane, Orange und Mango schälen und in grobe Stücke schneiden. Alle Zutaten in den Mixer geben und mit dem 60-Sekunden-Programm cremig mixen.

Spinat-Grapefruit-Smoothie

Frühstück ist fertig!

Frühstück ist fertig

Dieser Spinat-Grapefruit-Smoothie macht Euch ganz schnell frisch und fit für den Start in die Woche…

1 Handvoll Spinat
1/2 Grapefruit
1 Kiwi
1 Birne
300 ml Wasser

Spinat waschen, Grapefruit und Kiwi schälen und in grobe Stücke teilen, Birne vierteln und vom Stielansatz befreien. Alle Zutaten im Mixer mit dem 90-Sekunden-Programm cremig mixen.

Sellerie vs Kiwi

Kauft die Sellerie doch mal mit Grün! Nutzt die Blätter für einen geschmacksintensiven, grünen Smoothie, der mit Kiwi, Orange und Limette schön fruchtig ist und Euch dank Avocado mit wertvollen Fettsäuren versorgt:

Blattgrün einer Sellerieknolle
1 Handvoll Feldsalat oder Spinat
1-2 Kiwi
1 Orange
1/4 Limette
1/4 Avocado
300 ml Wasser

Selleriegrün Tonbecher von obenSelleriegrünSelleriegrün Tonbecher

Selleriegrün und Feldsalat gründlich waschen und Stielenden abschneiden. Kiwi, Orange und Limette schälen und in grobe Stücke schneiden. Fruchtfleisch der Avocado aus der Schale löffeln. Alle Zutaten in den Mixer geben und auf höchster Geschwindigkeit mixen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.

Missing my OmniBlend!

Feldsalat-Smoothie Philips Zutaten

Wow, Ferienwohnung mit Standmixer… da ist natürlich sofort ein Teil des Salatvorrates mit etwas Obst und Wasser im Mixer gelandet.

Grün und schmackhaft war das Mixergebnis natürlich, aaaaaber…. wenn man einen OmniBlend gewohnt ist, dann gibt es einen Unterschied zwischen Grünen Smoothies und grünen Smoothies… das könnt Ihr mir glauben!

Hier ist das Rezept:

1 Hand voll Feldsalat
1/4 Mango
2 Mandarinen
1 Apfel
1/8 Avocado
300 ml Wasser

Feldsalat gründlich waschen, Apfel waschen, vierteln und vom Stielansatz befreien, Mango, Mandarinen und Avocado schälen. Alle Zutaten in den Mixbehälter geben und cremig mixen.

Feldsalat-Smoothie im Philips

Foto: Gediegener Retro-Schick, oder?  🙂

Feldsalatsmoothie Poststr

Schönen Start in die Woche!

Rucola vs. Ananas

Rucola kannte man schon im Mittelalter – damals hieß das Kraut, das zwischen Pflastersteinen wuchs, noch Rauke. Nach dem Umweg über die italienische Küche ist die etwas nussig schmeckende Salatvariante vor einigen Jahren dann wieder zu uns zurückgekehrt und inzwischen ganzjährig in allen Super- und Biomärkten zu finden.

Rucola enthält Senföle – daher die leichte Schärfe, schmeckt nussig, wenn er frisch ist und wird bitter, wenn er zulange lagert. Als Smoothie-Zutat lässt sich Rucola mit allen Früchten gut kombinieren. In diesem Fall sorgt die Ananas für einen ordentlichen Schub an Vitaminen und Nährstoffen und wirkt zusätzlich verdauungsanregend, fettverbrennend und blutdruckregulierend. Wem Rucola zu geschmacksintensiv ist, der kann mit einer Mischung aus Rucola und Feldsalat beginnen.

1 Handvoll Rucola
3 Scheiben Ananas
1 Apfel
1 Banane
1/4 Avocado
300 ml Wasser

Rucola – bzw. Rucola-Feldsalat-Mischung – gut waschen und verlesen. Ananas schälen und Scheiben abschneiden. Apfel vierteln und vom Stielansatz befreien, Banane schälen und in grobe Stücke brechen, Avocado aus der Schale löffeln. Alle Zutaten mit 300 ml Wasser in den Mixbehälter geben und mit hoher Geschwindigkeit cremig mixen.

Smoothie im Teeglas von oben

Guter Vorsatz für 2015: Gesünder leben!

Fast die Hälfte aller Menschen, die nach ihren guten Vorsätzen für 2015 gefragt werden, gibt an, sich im nächsten Jahr gesünder ernähren zu wollen… Erfahrungsgemäß hält aber kaum jemand seine guten Vorsätze mehr als 2-3 Monate durch. Warum? Weil die Vorhaben nicht konkret genug sind. “Ich will gesünder leben!” oder “Ich will weniger Stress!” sind natürlich ehrenwerte Vorsätze – aber auch sehr pauschal. Womit wollen Sie anfangen?

Machen Sie es sich doch etwas leichter. Nehmen Sie sich nichts weiter vor, als jeden Tag einen Grünen Smoothie zu trinken! Et voilà – der Einstieg in die gesunde Ernährung ist ganz nebenbei geschafft… Und weil Smoothies nicht nur gesund, sondern auch unglaublich lecker sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie auch im Sommer noch an Ihrem Vorhaben festhalten. Vielleicht können Sie tatsächlich Ihren täglichen Kaffeekonsum reduzieren, greifen seltener zu Gummibärchen und Co. oder nehmen sogar häufiger die Treppe statt des Aufzugs, weil Sie sich körperlich fitter fühlen?

Limette

Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, liefern wir Ihnen in den nächsten 7 Tagen die passenden Rezepte frei Haus: 7 Smoothies, die Sie am späten Vormittag genießen können und die Ihren Appetit auf Süßes oder Ihren Durst auf Kaffee bremsen werden.

Sie haben keine Gelegenheit, sich vormittags einen Smoothie zuzubereiten? Dann nutzen Sie unsere Rezepte zeitversetzt und mixen sich Ihren Smoothie nach Feierabend oder abends, füllen ihn in ein Schraubglas und nehmen ihn am nächsten Tag mit zur Arbeit.

Unseren bewährten Einsteigersmoothie “Grünschnabel” gibt es schon heute, weil die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist, dass Sie die Zutaten schon im Haus haben.

1 Handvoll Feldsalat oder Blattspinat
1 Apfel
1 Banane
1/4 Avocado
1/4 Limette oder Zitrone ohne Schale
300 ml Wasser

sehr grün

Feldsalat oder Spinat waschen, Apfel vierteln und Stielansatz entkernen, Banane, Avocado und Limette schälen. Alle Zutaten in den Mixbehälter geben und auf höchster Geschwindigkeit cremig mixen.

Statt Blattsalat lassen sich natürlich auch Kohlblätter, Möhrengrün oder Salat verwenden. Auch Apfel und Banane lassen sich durch beliebiges Obst ersetzen. Schreiben Sie uns, wie Sie unser Einsteigerrezept abgewandelt haben?

Trendgetränk Grüner Smoothie

Grüne Smoothies – in aller Munde

Grüne Smoothies sind das Trendgetränk unserer Tage: In den grünen Zutaten der Powerdrinks stecken viele Vitalstoffe, Enzyme und Mineralien, die wir über unsere normale Ernährung kaum noch zu uns nehmen, und die Zugabe von Früchten sorgt für einen zusätzlichen Schub an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sowie für unvergleichliche Geschmackserlebnisse. Smoothies sind einfach lecker! Außerdem stärken sie das Immunsystem, versorgen uns mit Antioxidantien, helfen uns beim Abnehmen und sorgen für glatte Haut, guten Schlaf und gute Laune.

Green up your Life! Die Geschichte der Grünen Smoothies

Die Geschichte der Green Smoothies, wie wir sie heute kennen, beginnt in den Vereinigten Staaten mit der Familie Boutenko, die sich jahrelang mit verschiedenen chronischen Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen quälte. Statt sich mit dem Status quo abzufinden, begann Victoria Boutenko, die Ernährung ihrer Familie umzustellen.
Sie orientierte sich an den Lebensgewohnheiten unserer nächsten Verwandten, den Schimpansen, die in freier Wildbahn keine der in den westlichen Industrienationen so verbreiteten Zivilisationskrankheiten aufweisen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenprobleme, Diabetes, Alzheimer, Parkinson oder Brust- und Darmkrebserkrankungen.

Handvoll PetersilieLöwenzahnKorb

Schimpansen ernähren sich zu 50% aus Früchten, zu 40% aus grünen Blattgemüsen und zu zehn Prozent aus Rinden, Kernen und Insekten. Unsere tägliche Ernährung dagegen besteht zu etwa 50% aus gekochten Kohlehydraten wie Kartoffeln, Brot, Nudeln und Reis und zu fast 35% aus Fetten, Ölen und tierischen Proteinen. Obst und Gemüse machen den Rest aus, und nur ein verschwindend kleiner Teil davon sind grüne Blattgemüse.

Die Kraft der Sonne in unserer Nahrung

Grüne Blattgemüse stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, Pigmente (Chlorophyll und Karotinoide), Bitterstoffe und sogar ungesättigter Fettsäuren (Omega-3).
Eine herausragende Bedeutung nimmt dabei das Chlorophyll ein, ein Pigment, das Blättern und Algen ihre grüne Farbe verleiht. Pflanzen nutzen das Chlorophyll für den Photosyntheseprozess, indem sie das Sonnenlicht in Energie und Stärke umwandeln und es so für ihr Wachstum nutzen. Ist es übertrieben anzunehmen, dass wir pure Lebensenergie zu uns nehmen, wenn unsere Ernährung frisches, grünes Blattgemüse enthält?

Romana-BlätterMangoldvsAnanas

Chlorophyll ähnelt außerdem auf molekularer Ebene dem Hämoglobin, unserem roten Blutfarbstoff. Wer die Aufnahme an Chlorophyll mit Hilfe grüner Blattgemüse, grüner Säfte oder Smoothies erhöht, verbessert damit direkt auch die Qualität und Quantität der roten Blutkörperchen und sorgt auf diesem Wege für gesunde Körperfunktionen und gesunde Organe.

Der Blick auf die Speisekarte der Schimpansen brachte Victoria Boutenko also auf die richtige Spur, und die konsequente Rohkosternährung zeigte schon bald ihre Wirkung. Nur die Bereitschaft ihrer Familie, viel Grün zu sich zu nehmen, ließ noch zu wünschen übrig, so dass Frau Boutenko weiter daran arbeitete, ihre Ernährung zu optimieren.
Es sind die Zellwände in den grünen Blättern, die besonders nährstoffreich sind. Sie bestehen aus Zellulose und sind auf molekularer Ebene so hart, dass sie sich selbst durch gründliches Kauen nicht vollständig zerkleinern lassen. Davon abgesehen reicht die Beschaffenheit der Magensäure bei den meisten Menschen in den Industrienationen nicht mehr aus, um die Zellulosefasern auch nur annähernd zu verdauen.
Ein Blick auf den Standmixer in ihrer Küche brachte Victoria Boutenko auf die geniale Idee, wie sie große Mengen an grünen Blättern so zubereiten konnte, dass sie erstens deren Nährstoffe erschließen und zweitens ihre Familie davon überzeugen konnte, sie auch zu sich zu nehmen: Sie bereitete Smoothies aus Früchten und grünen Blattgemüsen zu – und voilà, der Grüne Smoothie war geboren, und damit eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält und immer mehr Anhänger findet!

Smoothie für ZweiSellerie Birne Apfel Mango Smoothie

Auf das “Werkzeug” kommt es an!

Grüne Blätter in einem Mixer zu zerkleinern, ist der ideale Weg, um sich alle Nährstoffe zu erschließen, die in den Zellwänden enthalten sind. Wichtig ist aber, dass zur Zubereitung ein geeigneter Mixer verwendet wird. Natürlich lassen sich viele Zutaten auch mit dem Pürierstab zerkleinern oder im herkömmlichen Standmixer pürieren. Aber spätestens, wenn härtere Blattgemüse wie Kohl oder Kräuter zum Einsatz kommen, stoßen die “einfachen” Mixer an ihre Grenzen. Die Mixgetränke bleiben faserig und stückig und sind weit von einer Konsistenz entfernt, die die Bezeichnung “smooth” verdient.
Erst mit einem Hochleistungs-Standmixer – oder Powerblender, der eine Umdrehungszahl von mindestens 25.000 Umdrehungen erreicht, lassen sich die Zellulosefasern der grünen Blätter gleichmäßig und schnell sowie ohne große Wärmeeinwirkung zerkleinern. Damit werden die Pflanzenfasern, die sonst als Ballaststoffe vom menschlichen Körper nicht verwertet werden können, aufgeschlüsselt und stehen vollständig und leicht verdaulich zur Verfügung. Vitalstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe mit alle ihren gesundheitsfördernden Wirkungen können leichter aufgenommen werden und ihre Wirkung entfalten.

SmoothieGänseblümchendiag