Cashewmilch

Cashewmilch Etikett am Glas Holztisch Papier

Perfekter Milchersatz

Das ist immer noch unser Favorit: Milchersatz aus Cashewkernen ist schnell gemixt, superlecker und vielseitig verwendbar. Ob zum Müsli, als Kaffeemilch, als warmes Kakaogetränk oder kalt und pur genossen, diese Pflanzenmilch ist einfach der Hit!

Cashewkerne sind recht weich und benötigen deshalb keine lange Einweichzeit, bevor sie mit Wasser gemixt werden. Als Milchalternative ist der Cashewdrink angenehm geschmacksneutral, nicht zu reichhaltig und flockt im Kaffee nicht aus. Damit sind Cashews eine perfekte Zutat für selbstgemixte Milchalternativen.

 

Cashewmilch im Schraubglas Trinkhalme und Etikett Holztisch

 

Cashewkerne sind mit einem Proteingehalt von 20 Prozent ein hervorragender Energielieferant und punkten zudem mit einem günstigen Fettanteil (42 Prozent, davon viele ungesättigte Fettsäuren) und einer Menge an Mineralstoffen (Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor). Besonders auffällig ist der hohe Gehalt an L-Triptophan, einer essentiellen Aminosäure, die im Körper für die Produktion von Serotonin erforderlich ist.

Zubereitung von Cashewmilch

100 g Cashewkerne
250 ml Wasser plus Einweichwasser

Cashewkerne in ein Schraubglas geben, mit Wasser bedecken und 3-4 Stunden oder über Nacht einweichen. Einweichwasser abgießen und Cashewkerne unter klarem Wasser abspülen. Mit 250 ml frischem Wasser – nach Belieben eiskalt oder trinkwarm – in den Mixer geben und mit hoher Geschwindigkeit (HIGH) oder mit dem 60-Sekunden-Programm mixen.

Die weichen Kerne lösen sich durch das Mixen im Hochleistungsmixer fast rückstandsfrei auf, können aber, wenn gewünscht, noch zusätzlich durch ein Abseihtuch oder einen Nussmilchbeutel gefiltert werden. Eine Prise Salz wirkt geschmacksintensivierend. Cashewmilch kann hervorragend mit Zimt aromatisiert oder mit Kurkuma-Paste gewürzt werden.

 

Cashewmilch Mixer Cashews in Wasser Schraubglas

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Wenn das Mixen schiefgeht…

zu wenig Mixgut Ergebnis

Wenn es mal nicht so klappt, wie Ihr Euch das vorgestellt habt…

… dann seid Ihr nicht allein!

So ein Frust: Ihr habt eine geniale Idee, was Ihr im OmniBlend mixen wollt, findet die Zutaten dafür zuhause im Schrank – und dann klappt es einfach nicht so wie geplant. Das Ergebnis ist farblos, die Konsistenz stimmt einfach nicht – oder die Zutaten lassen sich einfach nicht geschmeidig mixen.

Und dann? Seid nicht verzweifelt! In unserer Versuchsküche passiert es auch immer mal wieder, dass die Mixergebnisse nicht zufriedenstellend sind – so wie heute.

Die Idee: Die Minze im Garten ist kurz vor der Blüte und hat gerade ihren höchsten Gehalt an ätherischen Ölen. Höchste Zeit also, sie zu ernten und zu verarbeiten. Am liebsten zu einer Creme, die perfekt zu Rohkostkuchen und Desserts passt! Eine zartgrüne Paste, mit der Schokofüllungen garniert werden können, zum Beispiel? Auf Cashew-Basis, weil die neutral schmecken. Die weiteren Zutaten: Limettensaft und Kokosöl.

Pfefferminze

Also schnell die Blättchen gezupft und gewaschen, die Cashewkerne sind schon seit zwei Stunden eingeweicht, nun muss nur noch die Limette ausgepresst werden.

Alle Zutaten wandern in den Mixer – und dann geschieht etwas, das Ihr so gar nicht gebrauchen könnt: Die Messer drehen sich im Leerlauf und die schöne Paste klebt an der Behälterwand.

zu wenig Mixgut

Selbst nach dreimaligem Ausschalten, Hinunterschieben und Wiederstarten erfassen die Messer das Mixgut nicht richtig, weil einfach zu wenig Masse im Mixer ist und das Mixgut nicht genug Flüssigkeit enthält. Ein wenig mehr Limettensaft bringt da auch nicht mehr viel – selbst die Farbe ist nun hinüber.

Das Ergebnis seht Ihr hier:

zu wenig Mixgut Ergebnis

Nun ja, die Fotos sind ganz hübsch geworden, und wir könnten Euch diesen missratenen Versuch nun als irgendeine Paste mit Minze-Deko verkaufen. Wollen wir aber nicht. Wie heißt es so schön? Jeder 100. Handgriff geht schief – und heute war wohl so ein Tag. An diesem Rezept werden wir wohl noch weiter feilen müssen!

Seid Ihr auch mit Euren OmniBlend-Experimenten auch schon grandios gescheitert? Schreibt uns, was nicht funktioniert habt, und wir helfen weiter!

Bananen-Mango-Cashew-Smoothie

Banane Mango Cashew Smoothie Holzschale Glas Trinkhalm

Ein perfekte, gesunde und nahrhafte Zwischenmahlzeit ist dieser weiße Smoothie aus Banane, Mango und Cashewkernen. Die Konsistenz ist so cremig, dass dieses Rezept auch als Smoothie-Bowl durchgeht und sich als Babybrei für die Nachmittags-Mahlzeit eignet. Wer lieber trinkt als löffelt, kann etwas mehr Flüssigkeit – zum Beispiel Kokoswasser oder Pflanzenmilch – dazugeben, und noch fruchtiger und süßer wird die Creme, wenn eine halbe Kiwi und eine halbe Birne zusätzlich mitgemixt werden.

Banane Mango Cashew Smoothie Glas Holzschale Trinkhalm

Zutaten:

100 g Cashewkerne
1 Banane
1/2 Mango
Wasser zum Einweichen

Zubereitung:

Cashewkerne in ein Glas geben und mit Wasser bedecken. 2-3 Stunden einweichen. Anschließend Einweichwasser abschütten und Cashewkerne abspülen. Zur Hälfte wieder mit frischem Wasser auffüllen und in den Mixer geben. Banane und Mango schälen, in grobe Stücke schneiden und zu den Cashewkernen geben.

Pulstaste betätigen, bis die Messer das Mixgut vollständig erfassen und dann 30 Sekunden cremig mixen. Ergibt zwei Portionen.

Banane Mango Cashew Smoothie Trinkhalm

Bärlauch-Pesto

Bärlauch Pesto Glas Blüten Drahtkorb nah

Die perfekte Pestomischung für den Frühling!

Bärlauch ist Ende April/Anfang Mai auf allen Wochenmärkten und in den Bioläden erhältlich. Mit seiner leichten Knoblauchnote ist es ein beliebtes Frühjahrsgrün, das sich als Zutat für Quiche und Aufläufe, Salat und Beilagen, Dips und Pasten perfekt eignet!

Bärlauch Pesto Glas Blüten Drahtkorb von oben

Zutaten:

1 Handvoll Bärlauchblätter
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne (oder Pinienkerne)
1/2 Tasse Cashewkerne
3/4 Tasse Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Pfeffer und Salz zum Abschmecken

Zubereitung:

Cashewkerne und Sonnenblumen- /Pinienkerne in den OmniBlend geben und mahlen. Aus dem Behälter nehmen und in eine Schüssel geben.

Olivenöl, Bärlauchblätter, Knoblauchzehen sowie Salz und Pfeffer in den Mixer geben und cremig mixen. Mischung in die Schüssel geben und mit einem Löffel die gemahlenen Kerne unterziehen. Sofort servieren oder in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Wenn das Pesto länger gelagert werden soll, sollte die Mischung im Schraubglas mit einem sauberen Löffel oder Spatel glattgestrichen und mit Olivenöl bedeckt werden.

Bärlauch Pesto Glas Blüten Drahtkorb weit

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Frische Nussmilch aus dem Mixer

Nussmilch Glas Trinkhalme Nüsse Holztisch von oben

Garantiert milchfrei und ein wertvoller Energielieferant ist dieser Nussdrink aus einer halben Tasse gemischter Nüsse und frischem, kaltem Wasser.

Rezept für ca. 250 ml Nussdrink:

1/2 Tasse gemischte Nüsse (z.B. Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Cashewkerne und Paranüsse) mit Wasser auffüllen und 2 Stunden einweichen.

Einweichwasser abschütten, Nüsse spülen und in den Mixer geben.

300 ml Wasser dazugeben und 60-Sekunden-Programm starten. Anschließend durch ein Sieb oder einen Nussmilchbeutel abseihen.

Gekühlt als Erfrischungsgetränk genießen, ins Müsli geben oder als Grundlage für Puddings, Milchshakes, Backwaren und vieles mehr nutzen!

Nussmilch Glas Karaffe Nussmilchbeutel Nüsse Holztisch Nussmilch Glas Trinkhalme rechts Nüsse Holztisch Nussmilch Zutaten Mixer Holztisch Sieb

 

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Veganes Pesto – Grundrezept

Pesto weiße Schale Fladenbrot dunkler Holztisch

Ein Pesto ist blitzschnell gemacht und eignet sich perfekt als Dip auf dem BBQ-Buffet, als Brotaufstrich zum Abendessen oder als Sauce für Pastarezepte. Hier ist das Grundrezept für vegane Pestozubereitungen:

1 große Handvoll grüne Blätter, z.B. Basilikum, Petersilie, Bärlauch oder Brennnessel
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
1/2 Tasse Cashewkerne
3/4 Tasse Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Pfeffer und Salz zum Abschmecken

Cashewkerne und Sonnenblumenkerne in den OmniBlend geben und mahlen. Aus dem Behälter nehmen und in eine Schüssel geben.

Olivenöl, Blattgemüse, Knoblauchzehen sowie Salz und Pfeffer in den Mixer geben und cremig mixen. Die gemahlenen Kerne dazugeben und mit der Pulstaste noch einmal durchmischen. Das Pesto mit einem Spatel oder einem Holzlöffel entnehmen und sofort servieren – oder in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Reste verwerten: Wer die Reste, die nach dem Entnehmen im Behälter bleiben, weiterverwenden möchte, kann etwas Öl in den Behälter geben und den Mixer noch einmal starten. Das Öl in ein Schraubglas umfüllen und beim nächsten Kochen als Basis zum Zwiebeln anrösten, als Grundlage für Salatsaucen o.ä. verwenden.

Behälter reinigen: 2 große Tassen warmes Wasser und ein paar Spritzer Handspülmittel in den Behälter geben. Ein beliebiges Programm starten, bis sich alle groben Reste gelöst haben. Dann den Behälter von Hand mit warmem Wasser, etwas Handspülmittel und einem weichen Lappen oder Spülschwamm reinigen und mit klarem Wasser nachspülen. Gründlich abtrocknen.

Pesto im Behälter Draufsicht

Pesto weiße Schale dunkler Holztisch Löffel Draufsicht

 

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Löwenzahnpesto

Löwenzahnpesto Schale Schild Blüten

Frisches Pesto lässt sich nicht nur zu Pasta reichen, sondern auch als Brotaufstrich oder Dip verwenden. Und Pesto muss nicht immer nur aus Basilikum, Pinienkernen und Pecorino bestehen. Um vegane Varianten zuzubereiten, eignen sich Cashewkerne perfekt als Käseersatz, und das in den Supermärkten inzwischen allgegenwärtige Basilikum kann durch viele unterschiedliche grüne Blattgemüse ausgetauscht werden.

Für dieses vegane Löwenzahnpesto habe ich Blätter frisch im Garten gepflückt, gründlich gewaschen und verlesen und mit jeweils 1/2 Tasse Sonnenblumen- und Cashewkernen kombiniert.

Löwenzahnpesto Draufsicht Zutaten Schildchen

1 Handvoll Löwenzahnblätter
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne
1/2 Tasse Cashewkerne
3/4 Tasse Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Pfeffer und Salz zum Abschmecken

Cashewkerne und Sonnenblumenkerne in den OmniBlend geben und mahlen. Aus dem Behälter nehmen und in eine Schüssel geben.

Löwenzahnpesto Schild Löwenzahn Schälchen Knoblauch

Olivenöl, Löwenzahnblätter, Knoblauchzehen sowie Salz und Pfeffer in den Mixer geben und cremig mixen. Mischung in die Schüssel geben und mit einem Löffel die gemahlenen Kerne unterziehen. Sofort servieren oder in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Löwenzahnpesto Blüte Schild

Rohkostkuchen mit Orangencreme

Orangenrohkostkuchen Gänseblümchen quer

Rohkostkuchen zuzubereiten ist wirklich kein Zauberwerk… Aber um auch Eure Gäste überzeugen zu können, sind vielleicht zwei, drei Anläufe erforderlich, damit Ihr wisst, welche Kuchengröße für welche Personenmenge optimal ist, wie welche Zutaten in der Cashew- oder Avocadocreme wirken – und nicht zuletzt auch, mit welchem Toppin der Kuchen richtig gut aussieht (wie Ihr sehen könnt, war bei diesem Kuchen in Sachen B-Note noch Luft nach oben…).

Ein Hochleistungsmixer ist übrigens nicht unbedingt das perfekte Küchengerät, um Rohkostteige herzustellen. Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, das bestätigen mir (und Euch) auch alle, die regelmäßig und professionell Rohkosttorten nichtbacken, z.B. als Konditor*innen für Bistros und Cafés. Eine Küchenmaschine mit einem sogenannten S-Messer leistet da eine viel bessere Arbeit, und Profis haben so ein Gerät gleich neben ihrem Mixer stehen. Falls Ihr aber – so wie ich – zufällig keine Küchenmaschine mit S-Messer zuhause habt, könnt Ihr Euch natürlich mit einem OmniBlend ganz passabel behelfen, indem Ihr mit dem Mixer bestimmte vorbereitende Arbeitsschritte ausführt und den Rest in Handarbeit erledigt.

Boden
200 g Nussmischung
20 Datteln, 4-5 Stunden (oder über Nacht) eingeweicht und entsteint
100 g Buchweizenmehl
100 g gemahlene Mandeln

Füllung
200 g Cashewkerne, 2-3 Stunden (oder über Nacht) eingeweicht
2 EL Kokosöl
1 EL Kokosblütensirup oder Agavendicksaft oder Einweichwasser der Datteln
Saft einer Orange
Schale einer (Bio-)Orange

Topping
2 Orangen
1/4 Rote Bete
evtl. Blütenblätter

Für den Boden die Nussmischung (selbst zusammengestellt oder gekauft) mit dem OmniBlend mahlen und die gemahlenen Nüsse in eine Schüssel geben. Die Datteln ohne Einweichwasser fein pürieren und zu den Nüssen geben. Mit Buchweizenmehl und gemahlenen Mandeln zu einem Teig verkneten. Eventuell noch etwas mehr Mehl/Mandeln verwenden.

Tortenring auf eine Kuchenplatte setzen und Teig auf der Platte verteilen. Mit den Händen gleichmäßig in die Form drücken. Für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für die Creme die Cashewkerne abschütten, kurz abspülen und mit der abgeriebenen Orangenschale, Orangensaft, Kokosöl und Süßmittel in den Mixbehälter geben. Mehrmals die Pulstaste betätigen und dann unter Zuhilfenahme des Stößels mit niedriger Geschwindigkeit cremig pürieren. Mit einem Spatel auf dem Boden verteilen und glatt streichen.

Das Topping besteht aus geschälten und pürierten Orangen. Durch Zugabe der Roten Bete wird die Farbe noch viel intensiver, zu schmecken ist sie im Kuchen anschließend nicht mehr. Orangen von der Schale und der weißen Haut darunter befreien und Rote Bete schälen. Orangen und Viertel der Rote-Bete-Knolle in den Mixbehälter geben und auf Taste High pürieren. Mit einem Spatel entnehmen und gleichmäßig auf der Crème verteilen.

Gänseblümchen sind essbar, genau wie Veilchen, Rosenblätter oder die Blüten aller Obstbäume. Weil der Kuchen im Februar entstanden ist, war die Auswahl an Blüten naturgemäß etwas bescheiden, dafür sind die Knospen und die kaum geöffneten Blüten der Gänseblümchen noch schön zart. Dekorieren könnt Ihr aber auch mit filetierten Orangenschnitzen, mit Mandelblättchen oder Kokosflocken, Kakaonibs oder anderen Superfoods.

 

Orangen Gänseblume Rohkost Kuchen ganz

 

 

 

 

 

 

Cashew-Drink

Cashewmilch MyJar

 

Ich habe einen neuen Favoriten unter den Milchalternativen: Cashew-Drink!

Dass Cashews sich hervorragend als Parmesan-Ersatz eignen oder als Grundlage für vegane Frisch”käse”-Alternativen, ist ja kein Geheimnis mehr, und auch Cashew-Sahne aus dem OmniBlend habe ich immer mal wieder zubereitet. Aber eine Milchalternative aus Cashews? Habe ich noch nie getrunken, wahrscheinlich weil ich die Cashews immer für andere Rezepte gebraucht habe…

Hier ist das Rezept:

50 g Cashewkerne
1 Dattel
1 Prise Salz
Einweichwasser
500 ml Wasser zum Mixen

Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen. Einweichwasser weggießen, Cashewkerne spülen und mit 500 ml Wasser zum Mixen, einer Dattel und 1 Prise Salz (optional) in den Mixbehälter geben. Auf höchster Geschwindigkeit mixen.

 

Cashewkerne Wasser Mixer

Cashewmilch ausgießen Nussmilchbeutel

Cashewmilch Nussmilchbeutel großes Glas

Durch das Einweichen lassen sich die Cashewkerne beinahe rückstandsfrei aufmixen. Ich habe die Milch trotzdem mal durch einen Nussmilchbeutel passiert, weil jemand behauptet hat, das funktioniere nicht… Hier sieht man, wieviel Trester nach dem Passieren im Nussmilchbeutel verbleibt:

 

Cashew Trester Nussmilchbeutel

 

Und der Vollständigkeit halber hier noch ein Bild nach der Reinigung des Nussmilchbeutels, der ganz einfach von Hand gespült werden kann.

 

Nussmilchbeutel nach dem Spülen

 

Gute Cashewkerne findet Ihr zum Beispiel hier.

Der Nussmilchbeutel gehört zum Lieferumfang des OmniBlend. Als Ersatzteil kaufen könnt Ihr ihn hier.

 

Veganer “Parmesan” als Topping für Spaghetti Tofunese:

Eine Handvoll Cashew-Nüsse in den Mixer geben und mit der Pulstaste zerkleinern.

 

Cashew-Sahne!

Eine gute vegane Alternative, wenn Ihr Eure Erdbeeren nicht mit “echter” Sahne essen wollt. Auch eine gute Grundlage, um Erdbeer-Quark zuzubereiten. Oder um eine Milchalternative herzustellen. Oder um gefrorene Früchte zu Eis zu verarbeiten. Oder als Basis für einen deftigen Kräuterdip. Oder….

So wird´s gemacht: Eine große Handvoll Cashewkerne in einem Schraubglas in Wasser einweichen. Nach 2 Stunden (oder am nächsten Morgen) das Einweichwasser abgießen und mit frischem Wasser aufgießen, bis die Cashewkerne knapp bedeckt sind. Dann im Mixer mit höchster Geschwindigkeit sehr cremig mixen – und nach Belieben weiterverarbeiten.

Vegan und in Rohkostqualität: Mozzarella aus dem Mixer

Das hier wird definitiv eines meiner Lieblingsrezepte: ein genialer “Mozzarella”, der aus lediglich drei Zutaten besteht und unglaublich lecker ist – in Zukunft wird es bestimmt auf jedem Geburtstagsbüffet eine vegane Tomaten-Mozzarella-Platte geben!

Das Original-Rezept stammt aus dem Blog nordischroh.com – diese Mozzarella-Variante ist eine Original-Nordischroh-Erfindung! – und ich poste die Zubereitung hier mit einer Fotostrecke, weil ich gefragt wurde, ob auch der OmniBlend für die Zubereitung geeignet ist. Um es vorwegzunehmen: Natürlich ist er das, aber wie immer, wenn die Zutaten fester sind, müsst Ihr Euren Mixer kennen und ein bisschen tricksen.

Hier sind die Zutaten:

100 g Cashewkerne
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 EL Flohsamenschalen gemahlen
200 ml Wasser

Cashewkerne für MozzarellaCashewkerne in ein Schälchen geben und mit Wasser bedecken. Mindestens zwei Stunden einweichen lassen.

Flohsamenschalen mahlen bzw. 2 gestrichene EL Flohsamenschalenpulver mit 200 ml Wasser verrühren und ebenfalls mindestens zwei Stunden quellen lassen.

 

 

 

Mozzarella Zutaten

Weil 2 EL Flohsamen sich mit dem OmniBlend nicht mahlen lassen (zu wenig Material :-)), habe ich versucht, sie in einer kleinen, alten KRUPS-Mühle zu mahlen, aber das Ergebnis ist nicht besonders fein geworden.

Da ich die Quelleigenschaften der Flohsamen kenne, war mir klar, dass das Rezept auch so funktionieren würde und dass lediglich die Schalenreste optisch ein wenig stören würden.

 

 

Zutaten Mozzarella im Behälter Die Cashewkerne abschütten und spülen, dann mit dem Zitronensaft und den gequollenen Flohsamen in den Mixbehälter geben.

Die Alternative (für den nächsten Versuch): bereits gemahlene Flohsamenschalen im Reformhaus kaufen – oder eine größere Menge vorab mahlen.

Die Flohsamen werden zu einer sehr festen, gallertartigen Masse, wenn sie aufgequollen sind.

Ich habe deshalb erst einmal die Pulstaste betätigt, um die Zutaten zu vermischen.

Zutaten Mozzarella im Behälter von außen

Wie erwartet, hat sich unter dem Mixgut daraufhin sehr schnell eine Blase gebildet, und die Messer drehten im Leerlauf.

Da mein 2-L-Behälter ungefähr bis zur 300ml-Markierung gefüllt war, war aber klar, dass ich die Masse mit Stößel in die Messer würden drücken können, und so habe ich die LOW-Taste gedrückt, die Cashew-Flohsamen-Masse mit dem Stößel ein wenig bewegt und nach unten gedrückt, und im nächsten Moment packten die Messer den Käse und kneteten ihn sozusagen kräftig durch.

 

veganer Mozzarella Behälter

Nach 15 bis 20 Sekunden konnte ich den Mixer schon wieder ausschalten – da sah die Masse nämlich schon ziemlich nach Mozzarella aus – mit der Einschränkung, dass die unvermahlenen Schalenreste den “Käse” mit ein paar Sprenkeln versehen hatten.  Nach diesem Mixvorgang füllt Ihr den Mozzarella in ein Schälchen um und stellt ihn für ein oder zwei Stündchen in den Kühlschrank. Damit erhält er endgültig seine schnittfeste Konsistenz und verändert sich geschmacklich noch etwas. Nach dem Kühlschrankaufenthalt schmeckt er sozusagen neutral – wie Mozzarella eben.

 

veganer Mozzarella Schale

Sorry, meine Familie hat sich so schnell über das Experiment hergemacht, dass ich keine Chance hatte, den Käse hübsch anzurichten :-).

Beim nächsten Versuch mache ich weitere Fotos, um Euch von dieser genialen Idee zu überzeugen, versprochen!

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