Cashewkerne statt Parmesan!

Spaghetti Tomatensauce Parmesan weißer Teller

Jeden Tag ein bisschen veganer… so geht´s: Parmesan lässt sich problemlos – und ohne Geschmackseinbußen – durch geriebene Cashewkerne ersetzen.

Cashewkerne haben eine ähnliche Konsistenz wie Hartkäse, so dass das Bissgefühl sich nicht unterscheidet, und sie schmecken tatsächlich ein wenig käsig. Auch andere pflanzliche Käsealternativen, wie zum Beispiel dieser rohe Mozzarella oder einige DIY-Rezepte, wie sie im Buch von Miyoko Schinner zu finden sind, basieren auf Cashewkernen als Hauptzutat.

Gerieben lassen sich Cashewkerne als Topping für Pizza, Pasta und Salate verwenden, oder auch als Zutat für Dipps und Pestos. Für eine Mittagsmahlzeit Pasta mit Tofunese für 4-5 Personen, wie Ihr sie oben im Bild seht, genügen ein bis zwei Tassen Cashews, die im OmniBlend 5-10 Sekunden lang gemahlen werden. Überzeugt?

 

Cashewkerne Tisch Glas

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Superfood Avocadokern

Avocadokerne Einmachglas weißer Tisch

“Kann der Omniblend auch Avocado-Kerne zerkleinern?” lautet eine der häufigsten Fragen, die uns auf Messen gestellt werden.
Um die Antwort vorwegzunehmen: Ja, der OmniBlend zerkleinert Avocadokerne problemlos – und zwar sowohl als Zutat im Smoothie als auch allein.

Avocadokern gemahlen Glas Mixer Draufsicht

Auf den VeggieWorld- und Rohvolution-Messen verarbeiten wir die Kerne zu Demozwecken regelmäßig. Das Ergebnis ist dann ein Smoothie, der etwas sandig und ein wenig bitter schmeckt – was für Smoothie-Neulinge, die wir auf den Messen davon überzeugen wollen, dass grüne Smoothies wirklich lecker sind, natürlich etwas abschreckend ist. Deshalb ziehen die Messebesucher meistens den Smoothie vor, der nur das Fruchtfleisch enthält – und nicht den Kern.

Avocado Schale gemahlener Kern

Keine Angst vor Kernen!
Aber wer experimentierfreudig ist, sollte den Kern ruhig häufiger mitmixen, denn er ist nicht nur reich an Antioxidantien und Ballaststoffen, er stärkt auch das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend sowie gegen Pilz- und Parasitenbefall und gegen bakterielle Infektionen. In Südamerika wird der Avocado-Kern seit Jahrhunderten gegen eine Vielzahl von Krankheiten eingesetzt: Heilkundige nutzen ihn bei Durchfallerkrankungen, Entzündungen des Magen- und Darmtraktes, bei Nieren- und Leberproblemen und sogar gegen grauen Star, Epilepsie oder Schilddrüsenprobleme.

Zubereitung und Rezepte
Der Kern der Avocado ist nicht sehr hart, er ist durch das Fruchtfleisch nur etwas flutschig. Gewaschen und von der dunklen Haut befreit, lässt er sich problemlos mit einem Messer kleinschneiden oder mit einer Küchenreibe raspeln – oder aber im Mixer zerkleinern. In dieser Form eignet sich der Kern sowohl für die innere als auch für die äußere Anwendung:

Topping für Müsli, Suppen, Smoothies

Einen oder mehrere Avocadokerne reiben oder im Mixer zerkleinern, trocknen lasssen und in Schraubgläsern aufbewahren. Oder einen oder mehrere Kerne in dünne Scheiben schneiden, diese trocknen lassen und dann im Mixer pulverisieren. Anschließend in Schraubgläser füllen und darin aufbewahren. (Die zerkleinerten Stücke nehmen eine intensive rot-orange Färbung an.)

Tee

Einen geriebenen/zerkleinerten Avocadokern mit 750 ml kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen, abseihen und über den Tag verteilt trinken.

Haarkur

Einen geriebenen/pulverisierten Avocadokern mit Kokosöl mischen, über Nacht ziehen lassen und vor dem Duschen in Kopfhaut und Haare einmassieren. 10 Minuten einwirken lassen und anschließend auswaschen.

Körperpeeling

Einen geriebenen/pulverisierten Avocadokern mit 250 ml Milch, Joghurt oder Wasser zu einer Paste anrühren und diese vor dem Duschen oder Baden in kreisenden Bewegungen auf dem ganzen Körper verteilen. 10 Minuten einwirken lassen und anschließend unter warmem Wasser abduschen. Abschließend kalt duschen.

Avocadokern gemahlen Glas liegend Tisch

 

Superfood Matcha

Matcha Besen Löffel

Matcha ist ein sehr fein vermahlener Tee, der durch seine kräftige grüne Farbe und seinen hohen Anteil an Antioxidantien auffällt. Er wird vor hauptsächlich in Japan, seltener in China angebaut.

Die Beschattung der Teepflanzen kurz vor der Ernte sorgt dafür, dass die Blätter ihre intensive grüne Farbe behalten, und die sorgfältige Verarbeitung von Hand – die Teeblätter werden nach der Ernte bedampft, getrocknet und anschließend von den Stängeln befreit – machen ihn zu einem absoluten Luxus-Tee, der auch in Europa immer mehr Anhänger findet.

Matcha Besen weißer Tisch

In buddhistischen Klöstern wurde Matcha schon vor Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt – daher stammt vermutlich die ausgefeilte Verarbeitung der Teepflanze. Heute weiß man aus wissenschaftlichen Untersuchungen, dass Matcha die Aminosäure L-Theanin enthält, die beruhigend und stressreduzierend wirken soll. Auch der hohe Catechingehalt, der knochen- und muskelstärkend wirkt, das kognitive Nervensystem unterstützt und als starkes Antioxidans Entzündungen und Krebserkrankungen vorbeugen soll, wurde in Studien nachgewiesen. Matcha fördert außerdem Stoffwechsel und Fettverdauung, reguliert den Blutzuckerspiegel und wirkt trotz eines niedrigen Koffeingehaltes belebend.

Über Jahrhunderte war Matcha den traditionellen japanischen Teezeremonien vorbehalten: In stundenlangen Meditationen schlürften die Mönche der Tee nur schluckweise. Heute nimmt man den Matcha als “Shot” zu sich, trinkt ihn wahlweise warm oder eisgekühlt, verwendet ihn für Schokoladenmischungen und Rohkostkuchen, für Eiscreme oder alkoholfreie Cocktails. Auch als Smoothie-Zutat ist Matcha hervorragend geeignet – als gesunder Muntermacher oder als Sportlerdrink mit hohem ORAC-Wert, wertvollen Aminosäuren und dem starken Antioxidans EGCD.

Matcha auf Löffel

Superfood Acaibeere

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Ob in Cocktails oder Eiscreme – in Brasilien ist die Acaibeere allgegegenwärtig. Seit Jahrhunderten werden die Beeren, die an Kohlpalmen im tiefsten Urwald wachsen, vernascht, und seit Gerüchte die Runde machen, dass Acaibeeren die Pfunde nur so purzeln lassen, werden sie auch in Nordamerika und Europa im größeren Stil vermarktet.

Bei uns landen allerdings nicht die frischen Früchte, die nur eine dünne essbare Schale enthalten und zum größten Teil aus dem Kern bestehen, sondern normalerweise das getrocknete und zu Pulver verarbeitete Fruchtfleisch. Nur wenige Anbieter haben auch getrocknete Beeren oder tiefgefrorenes Fruchtfleisch, das vor allem als Basis für Fruchtspeiseeis dient, im Sortiment.

Neben einer Fülle an Antioxidantien, Eiweißen und Aminosäuren, ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen enthält die Acai-Beere vor allem Anthocyanin, den dunkelvioletten Pflanzenfarbstoff, der auch in europäischen Beerenfrüchten zu finden ist. Anthocyanine sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gruppe der Flavonoide gehören. Sie gelten als die wirkungsvollsten Antioxidantien in der Natur und schützen unsere Zellen gegen vorzeitiges Altern, beugen Krebserkrankungen und Entzündungen vor und stärken das Immunsystem.

Der schokoladig-beerige Geschmack der Beeren macht die Acai zu einer optimalen Smoothiezutat. In Kombination mit möglichst dunklen Blattsalaten oder anderen Beeren sind sie auch farblich ein Hingucker:

eine Handvoll dunkler Blattsalat (Lollo rosso, Eichblattsalat)
eine Handvoll Erdbeeren
1/2 Tasse Heidelbeeren
100 g gefrorenes Acai-Beeren-Pürree
1 TL Kakaonibs
200 ml Wasser

Blattsalat, Erdbeeren und Heidelbeeren waschen und verlesen und in den Mixer geben. Acai-Beeren-Pürree, Kakaonibs und Wasser hinzugeben und mit dem 60-Sekunden-Programm cremig mixen.

Foto: Shutterstock

Superfood Chiasamen – Kraftquelle der Maya und Azteken

Chia Glas Löffel

Schon bei den Maya und Azteken galten die Samen der Salbei-Art Salvia hispanica als Grundnahrungs- und Heilmittel. Über Generationen in Vergessenheit geraten, wurden sie vor einigen Jahren von Leistungssportlern, Veganern und Rohköstlern wiederentdeckt und erfreuen sich seitdem als Superfood auch in Europa zunehmender Beliebtheit.

Chiasamen sind außerordentlich reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen. Ihr hoher Gehalt an Kalium (doppelt so viel wie Bananen), Calcium (fünfmal mehr als Milch), Kupfer, Phosphor, Eisen und Zink stärkt Muskeln, Knochen und Zähne. Ihr Proteingehalt ist doppelt so hoch wie der anderer Getreidearten, so dass sie sich ideal zur Ernährung bei hohen sportlichen Leistungen eignen. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind im optimalen Verhältnis 3:1 vorhanden, wirken entzündungshemmend und schützen herz und Blutgefäße. Ein hoher Ballaststoffgehalt, verbunden mit einer außerordentlichen Quellfähigkeit, sorgt nicht nur für eine gute Verdauung, sondern wirkt entgiftend, bindet überschüssige Säure im Magen und sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Chiasamen lassen sich in der alltäglichen Ernährung vielseitig verwenden. Sie eignen sich als Topping für Müsli, Joghurt und Salate, als Zutat für Grüne Smoothies oder Shakes oder – in Form von Chia-Gel – als Grundlage für Erfrischungsgetränke, Desserts oder Suppen. Auch als Ei-Ersatz können geqollene Chiasamen verwendet werden.

Chia in Flüssigkeit

Superfoods: supergesunde Lebensmittel

Gojibeeren dunkles Holz

Prall gefüllt mit Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, sekundären Pflanzenstoffen, leicht verdaulichen Proteinen, entzündungshemmenden Fetten und Antioxidantien: Superfoods werden als die neuen Wunderwaffen gegen das Altern –  und gegen eine Vielzahl von Krankheiten angesehen.

Ist dieser Hype um die Superfoods berechtigt? Schließlich haben eine ganze Reihe dieser Lebensmittel schon lange ihren festen Platz in der westeuropäischen Küche, wie z.B. Heidelbeeren, Walnüsse, Oliven, Knoblauch oder auch Grünkohl. Andere Superfoods, die vor allem in der Rohkost- und Veganerszene bekannt sind, haben erst vor kurzem den Weg auf unsere Teller gefunden, darunter Chiasamen, Goji- und Maquibeeren oder Acaipulver und Moringablätter.

Gemeinsam ist den Beeren, Wurzeln und Ölsaaten der Superpflanzen, dass sie im natürlichen Zustand über eine ungeheure Dichte an Nährstoffen verfügen.

Dabei enthalten sie nicht nur ein Vitamin oder einen Vitalstoff in großer Menge, sondern gleich eine ganze Bandbreite an wertvollen Inhaltsstoffen:

  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Enzyme
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • leicht verdauliche Proteine
  • entzündungshemmende Fette
  • Antioxidantien

Goji Chia Kakao Hanf

Superfoods zählen nicht zu den Heilpflanzen, gelten aber auch nicht einfach nur als Lebensmittel. Sie werden dank der Fülle und Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen in der Ernährungswissenschaft irgendwo dazwischen angesiedelt.

Jede Kultur, jeder Kontinent und jede Region verfügt über Superfoods – und wer genau hinsieht, wird feststellen, dass diese auch immer schon Bestandteil der jeweils regionalen Küche waren. Manchmal waren sie nur bestimmten Gesellschaftsschichten vorbehalten, weil sie, wie bestimmte Gewürze oder Früchte, nur saisonal oder begrenzt verfügbar waren, manchmal wurden sie sogar nur von Menschen verzehrt, die in besonderer Armut lebten – wie die Brennnessel oder manche Kohlsorten. Erst in jüngerer Zeit konnte gezeigt werden, dass der gesundheitliche Nutzen dieser Pflanzen außerordentlich hoch ist.

Dank Globalisierung, moderner Logistik und Internet können wir heute nicht nur unsere heimischen Pflanzen verarbeiten, sondern haben Zugriff auf Superfoods aus aller Welt. Diese in unseren Speiseplan zu integrieren, ist zugegebenermaßen nicht unbedingt erforderlich – auch mit Grünkohl und Sauerkraut kommen wir gut durch den Winter und nehmen Vitalstoffe in großer Menge zu uns – aber Beeren, Pulver und Früchte aus aller Welt machen unsere Teller definitiv bunter und erleichtern es uns, moderne Küchentrends umzusetzen.

Hanfsamen Holztablett

Berücksichtigt man, dass uns unsere “normale” Ernährung heute im Hinblick auf Auswahl und Produktionsmethoden nicht mehr mit der Fülle an Nährstoffen versorgt wie es früher der Fall war, erhalten die Superfoods noch eine ganz andere Bedeutung. Denn dann leisten sie als Ergänzung zur gewohnten Ernährung einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit:

Samen und Beeren machen sich gut als Topping in Müsli und Joghurt, Nüsse und Beeren sind hervorragende und gesunde Snacks für Zwischendurch, und die zu Pulver verarbeiteten Pflanzen lassen sich perfekt zum Würzen oder als Zutat für Smoothies, Cremes und Suppen verwenden.

 

Keine Frage, wir tun uns nur Gutes, wenn wir Superfoods zu uns nehmen! Ihr hoher Nährstoffgehalt bei einer geringen Kalorienzahl macht sie zu wertvollen, schmackhaften, und vielseitigen Zutaten, und die “neuen” Geschmackserlebnisse laden zum Experimentieren ein.

 

Kakaonibs Glas DraufsichtSpirulina Glas DraufsichtHanfsamen Glas Draufsicht

Wenn Ihr Superfoods in Euren Speiseplan integriert, solltet Ihr beachten, dass der hohe Nährstoffgehalt sich auf die frische, biologisch erzeugte Pflanze bezieht. Zwar enthalten Superfoods auch in getrockneter Form noch einen hohen Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen, aber je naturbelassener und weniger weiterverarbeitet die Superfoods sind, desto höher ist ihr natürlicher Nährstoffgehalt. Kauft außerdem nach Möglichkeit bei Anbietern, die Produkte aus kontrolliert-biologischem Anbau verkaufen. Denn konventionell produzierte Lebensmittel sind in manchen Fällen so sehr mit Pestiziden belastet, dass ihr gesundheitlicher Nutzen vollständig zunichte gemacht wird.

Chiasamen Glas DraufsichtHanfsamen Glas DraufsichtKakaonibs Glas Draufsicht

 

Medjool-Datteln im Smoothie

Medjool-Datteln

Whooo – noch nie soo leckere Datteln gegessen! Medjool-Datteln sind die größere, gehaltvollere und fruchtigere Variante der Dattelfamilie.

Trotz eines Zuckeranteils von etwa 70 % gelten Datteln als gesunder und nahrhafter Snack, weil sie kalorienarm sind und kein Fett enthalten. Wie alle Trockenfrüchte sind sie randvoll gepackt mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen – so enthalten sie zum Beispiel mehr Kalium als Bananen, außerdem Eisen, Kupfer und Zink, Kalzium, Magnesium, Vitamin C und D und einige B-Vitamine.

Ihre verdauungsfördernde Wirkung ist bekannt, und dass sie sich zum gesunden Süßen von Speisen eignen, liegt auf der Hand. Als vollwertiger Zuckerersatz können Datteln beispielsweise zu Trockenfrüchtepüree (http://omniblend.de/blog/gesunde-suesse-trockenfruechte-pueree/) verarbeitet werden, und im Smoothie verleihen sie nicht nur Süße, sondern überlagern auch bittere Geschmäcker anderer Zutaten. Wer zu getrockneten Datteln greift, statt seinen Heißhunger mit Schokolade zu stillen, tut seinem Körper etwas Gutes – und wer sich beim Einkaufen für Medjool-Datteln entscheidet, freut sich auch noch über unglaubliche Geschmackserlebnisse!

Grüner Smoothie mit Datteln, Orange und Salat

1 Handvoll Batavia-Salat
1 Orange
1 Banane
4 Datteln
1 TL Chiasamen
1 TL Moringapulver
300 ml Wasser

Datteln und Chiasamen ca. 2 Stunden in Wasser einweichen. Salatblätter gründlich waschen, Orange und Banane schälen und in Stücke brechen, Datteln entsteinen. Alle Zutaten in den Mixer geben und mit dem 90-Sekunden-Programm mixen.

Datteln Orange Salat

Superfood Weizengraspulver

Weizengras ist ein grünes Gras, das für seine besonders hohe Nähr- und Vitalstoffdichte bekannt ist. Gewonnen wird es aus den Keimblättern der Weizenpflanze.

Weizengras enthält Chlorophyll – den grünen Pflanzenfarbstoff, der für den Photosyntheseprozess verantwortlich ist und als besonders gesundheitsfördernd gilt: besonders die blutbildende und entzündungshemmende Wirkung werden hervorgehoben. Außerdem enthält Weizengras Eisen, pflanzliche Eiweiße (alle acht essentiellen Aminosäuren) und besonders viele Vitamine – A,C und E sowie B-Vitamine. Es absorbiert nachweislich freie Radikale und reduziert Fettzellen.

In der Gesundheits- und besonders in der Rohkostszene gilt Weizengras als Superfood und ist Bestandteil zahlreicher Therapieformen gegen verschiedene Zivilisationskrankheiten.

Weizengras kann dort, wo es nicht im örtlichen Bioladen verfügbar ist, leicht selbst angebaut werden, indem vorgekeimte Weizensamen auf Bio-Erde ausgebreitet werden. Nach 11-15 Tagen ist die Saat erntereif und kann entsaftet oder zu Smoothies verarbeitet werden.

Weizengraspulver BehälterPetersilie Apfel Banane Ingwer im Glas

Als Alternative bietet sich Weizengrassaft-Pulver an: Das Pulver wird mit stillem Wasser angerührt oder in Smoothies gegeben. Die Verarbeitung in Smoothies hat den positiven Nebeneffekt, dass der für die meisten Menschen etwas gewöhnungsbedürftige Geschmack des Grases durch die Obstzutaten abgemildert werden.

Hier eine Rezept für Weizengraseinsteiger:

2 Hände voll Spinat
1 Hand voll Rucola
1/2 Mango
1 Nektarine
1 TL Weizengraspulver
1/4 Avocado
300 ml kaltes Wasser

Zutaten waschen, Mango und Avocado schälen, Apfel vierteln und vom Stielansatz befreien. Zusammen mit dem Wasser und dem Weizengraspulver in den Mixbehälter geben und das 60-Sekunden-Programm starten.