Chlorophyll und guter Schlaf

 Frau schlafend

Kaum etwas ist so wichtig für das Wohlbefinden wie guter, erholsamer Schlaf.

Unsere Lebensgewohnheiten und die Ernährung haben einen großen Einfluss darauf, wie gut wir einschlafen, ob wir durchschlafen und wie regenerativ unsere Tiefschlafphase tatsächlich ist.

Dass zum Beispiel zu viel, zu fettes oder zu süßes Essen am Abend das Einschlafen erschwert, ist inzwischen eine Binsenweisheit, und wer das Abendessen regelmäßig zur wichtigsten Mahlzeit des Tages macht, der kennt das Problem, lange wachzuliegen und nicht in den Schlaf zu finden, sicher allzu gut.

Wer oft unter Einschlafproblemen leidet, weiß auch, dass es sinnvoll ist, vitalisierende und belebende Getränke am Abend zu meiden. Dazu gehören nicht nur Kaffee und Alkohol, koffeinhaltige Tees und Softdrinks, sondern auch verdauungsanregende und harntreibende Tees, die z.B. Ingwer, Löwenzahn oder Brennessel enthalten. Kurz: Alles, was den Organismus belebt und den Stoffwechsel befeuert, ist kontraproduktiv, wenn man abends gut einschlafen will.

 

Nährstoffe sorgen für ausgeglichenes Hormon-, Zell und Nervensystem

Guter Schlaf hängt aber nicht nur von den kurzfristigen Wirkungen bestimmter Lebensmittel ab. Wir nehmen mit unserer Nahrung täglich Stoffe auf, die der Körper nutzt, um Botenstoffe an das Gehirn herzustellen, und umgekehrt sind ein ausgeglichener Hormonhaushalt, ein funktionierender Zellstoffwechsel und ein gesundes Nervensystem darauf angewiesen, dass der Körper mit Nährstoffen versorgt wird, die für die Synthetisierung solcher Botenstoffe erforderlich sind.

Zu diesen Nährstoffen gehören Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Enzyme und essenzielle Aminosäuren. Am Beispiel des Botenstoffes Serotonin wird weiter unten erläutert, wie diese Zusammenspiel funktioniert.

 

Nährstoffe Salat Gabel

Und welche Rolle spielt das Chlorophyll dabei?

Chlorophyll sorgt zum einen dafür, dass der Körper bestimmte Mineralien und Spurenelemente leichter aufnehmen kann (das gilt insbesondere für Eisen und Magnesium).

Zum anderen aber führt die Entscheidung, mehr Chlorophyll zu sich zu nehmen, automatisch dazu, dass der Anteil an grünen Lebensmitteln in der Ernährung zunimmt. Dadurch werden dem Körper alle Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung gestellt, die in diesen grünen Lebensmitteln enthalten sind. Der Körper wird mit genau den Bausteinen versorgt, die er für gesunde Stoffwechselvorgänge dringend benötigt, und die eine Ernährung aus stark weiterverarbeiteten Lebensmitteln, Konserven oder industriell gefertigten Produkten gar nicht bieten kann.

Kurz: Wer sich für Chlorophyll entscheidet, entscheidet sich für einen gesünderen Lebensweg!

Wer also häufig grüne Smoothies trinkt, deren Grundlage grüne, vitalstoffreiche Blattgemüse sind, sorgt automatisch dafür, dass der Körper mehr Nährstoffe erhält, die für ein ausgeglichenes Nerven-, Zell- und Hormonsystem erforderlich sind. Damit werden die grundlegenden Voraussetzungen geschaffen, damit sich körperliches Wohlbefinden einstellt, Körper und Geist mit Stress umgehen können und sich ein funktionierender Schlaf-Wach-Rhythmus einstellen kann. Fazit: Grüne Smoothies begünstigen guten Schlaf!

 

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Serotonin

Wie die meisten Botenstoffe wirkt auch Serotonin, indem es an Rezeptoren im Körper andockt und auf diese Weise an der Regulierung bestimmter Körperfunktionen beteiligt ist. Serotonin ist als “Wohlfühlhormon” bekannt und wirkt entspannend, antidepressiv, schlaffördernd und schmerzhemmend.

Es gibt einige Lebensmittel, die Serotonin enthalten. Da dieses von außen zugeführte Serotonin aber nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, kommt nicht darauf an, möglichst viele Lebensmittel mit hohem Serotonin-Gehalt zu sich zu nehmen. Wichtiger ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Botenstoff im Gehirn gebildet werden kann: So werden unter anderem der Baustoff Triptophan und eine ausreichende Zufuhr an Kohlehydraten benötigt. Auch äußere Umstände, wie die Lichtintensität und die Zahl der Sonnenstunden beeinflussen die Bildung von Serotonin.

Tryptophan

Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die den Serotonin-Spiegel beeinflussen kann und an dessen Entstehung beteiligt ist. Tryptophan ist in vielen Lebensmitteln enthalten, so zum Beispiel in Walnüssen und Cashewkernen, in lang gereiften Käsesorten wie Parmesan, Emmentaler und Edamer, in einigen Ölsaaten, in Linsen und Kichererbsen, in Eiern und verschiedenen Fischsorten.

 

Fotos: lightpoet und Syda Productions (via Shutterstock), OmniBlend

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Schluck für Schluck genießen!

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Smoothies sind die perfekte Lösung, um sich in unserer schnelllebigen Zeit gesünder zu ernähren – von der Zubereitung bis zur Reinigung des Behälters sind es schließlich nur wenige Minuten, bis Ihr ein großes Glas mit einem frischen, supergesunden Powerdrink in der Hand haltet.

Zeit lassen solltet Ihr Euch allerdings, wenn Ihr den Smoothie dann trinkt: Genießt ihn Schluck für Schluck, denn auch für flüssige Nahrung gilt, dass die Verdauung schon mit dem Einspeicheln im Mund beginnt.

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Der Speichel erfüllt viele wichtige Funktionen: Er hält den Mundraum feucht und erleichtert damit nicht nur das Sprechen und die Bewegungen der Zunge im Mund, sondern den Transport der Nahrung in Richtung Speiseröhre und das Schlucken.

Doch nicht nur Nahrung wird transportiert: Über den Speichel werden auch Krankheitserreger und fremde Mikroorganismen aus der Mundschleimhaut gelöst, um sicherzustellen, dass der Mundraum gesund bleibt. Unterstützt wird das durch die antibakterielle Wirkung des Speichels: er enthält Eiweiße, die die Eigenschaften von Antikörpern haben. Das erklärt übrigens, warum kleine Verletzungen im Mundraum wundersamerweise so schnell wieder verheilen.

Verdauung beginnt im Mund

Das sogenannte Einspeicheln der Nahrung im Mund sorgt dafür, dass aus fester Nahrung ein Brei entsteht, der leichter durch die Speiseröhre gelangt. Ohne Speichel könnten wir niemals trockenes Brot hinunterschlucken!

Speichel ist durch seine alkalische Zusammensetzung aber auch dafür verantwortlich, dass Säuren schon im Mund neutralisiert werden, und eine Vielzahl von Enzymen und Mikroorganismen bewirkt, dass die Nahrung bereits vorverdaut wird. Das betrifft zum Beispiel Kohlehydrate: Zweifachzucker werden durch Enzyme in leichter verdauliche Einfachzucker aufgespalten, damit diese dann später im Darm die Darmwände problemlos passieren können.

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Niemals “auf ex” trinken!

Wenn Ihr häufig Smoothies und grüne Smoothies trinkt, solltet Ihr also unbedingt dafür sorgen, dass Ihr Euch genügend Zeit nehmt, um den Smoothie zu Euch zu nehmen.

Niemals “auf ex” trinken! Vor allem, wenn Ihr das Gefühl habt, mit einem aufgeblähten Bauch auf das Trinken von Smoothies zu reagieren, solltet Ihr es unbedingt langsam angehen lassen und jeden Schluck mit Kaubewegungen unterstützen.

Nutzt die Gelegenheit, um ein paar Minuten innezuhalten. Setzt Euch in Euren Lieblingssessel oder in eine ruhige Ecke. Benutzt Trinkhalme. Genießt Schluck für Schluck, kaut dabei. Setzt das Glas zwischendurch immer mal wieder ab.

Und schon habt Ihr ganz nebenbei zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zu Eurer gesunden Ernährung beigetragen und etwas gegen den allgegenwärtigen Stress im Alltag getan!

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ORAC-Wert – eine Antioxidantien-Vergleichsgröße

Besonders im Zusammenhang mit Superfoods liest man in letzter Zeit immer wieder von ORAC-Werten. Was es damit auf sich hat, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Acai Shutterstock

ORAC steht für “oxygen radical absorbance capacity” – es geht also um die antioxidative Kapazität, d.h. die Fähigkeit, Sauerstoffradikale abzufangen. Der ORAC-Wert wird häufig für Lebensmittel bestimmt und bezieht sich auf wasserlösliche (ORAC oder H-ORAC) oder auf fettlösliche Antioxidantien (L-ORAC). Angegeben wird er in Mikrogramm “Troloxäquivalenten” pro Volumen- oder Gewichtseinheit der Probe – z.B. µg TE/100g oder µg TE/ml.

Um die antioxidative Kapazität einer Probe zu bestimmen, wird ein künstlicher Radikalenerzeuger mit dem fluoreszierenden Farbstoff Fluorescein versetzt. Die Radikalen sorgen dafür, dass das Fluorescein oxidiert, und wenn das geschehen ist, fluoresziert der Farbstoff nicht mehr. Ein Antioxidans verlangsamt oder unterdrückt diese oxidative Reaktion, und dieser Prozess wird gemessen und graphisch (in Form einer Kurve) dargestellt. Die Fläche unter dieser Kurve entspricht der antioxidativen Kapazität. Als Vergleichswert dienen die Messergebnisse einer Trolox-Lösung (einem Vitamin-E-Analogon) in einer bekannten Konzentration. Die gemessene Fläche unter der Fluoreszenz-Zeit-Kurve und die Trolox-Konzentration weisen einen linearen Zusammenhang auf, und so kann man ausrechnen, welche Trolox-Konzentration die gleiche Fläche ergibt wie die tatsächlich gemessene Probe. Deshalb wird der ORAC-Wert in Troloxäquivalenten (TE) angegeben.

Moringa Shutterstock

ORAC-Werte sind untereinander vergleichbar, da zur Bewertung üblicherweise auf ein Testverfahren mithilfe des Farbstoffes Fluorescein zurückgegriffen wird, das im Jahr 2001 erstmals veröffentlicht wurde. Der ORAC-Wert berücksichtigt zudem den vollständigen Verlauf der Reaktion, so dass Antioxidantien, die die Reaktionszeit entweder beschleunigen oder verlangsamen, miteinander vergleichbar werden.

Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass der Wert nur eine chemische Reaktion abbildet, die in dieser Form im Körper gar nicht stattfindet. Aus dem ORAC-Wert kann nur geschlossen werden, wie die Antioxidantien künstlich erzeugte Sauerstoffradikale abfangen. Auf eine gesundheitliche Wirkung lässt der Wert nicht schließen, zumal er unabhängig davon ermittelt wird, welche Bioverfügbarkeit die verwendeten Lebensmittel aufweisen. Dennoch wird er gern mit positiven gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht und in der Werbung für Lebensmittel, insbesondere für Superfoods, eingesetzt.

Chlorophyll und Hämoglobin – ein Vergleich

Chlorophyll – Wachstum und Gesundheit dank grüner Farbe

In fast jedem Artikel über Grüne Smoothies werden die Farbpigmente Hämin und Chlorophyll in einem Atemzug genannt – alles nur Esoterik-Kram? Keineswegs. Denn die wissenschaftliche Erkenntnis, wie ähnlich sich der rote Blutfarbstoff und die grüne Pflanzenfarbe in ihrer molekularen Struktur sind, verdanken wir mehreren Chemikern, die für ihre Forschungsarbeiten mit Nobelpreisen ausgezeichnet wurden.

Hämoglobin und Chlorophyll Abb

Richard Martin Willstädter und die Farben der Pflanzen

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts, um 1913, fand der Chemiker Richard Martin Willstädter, dessen wissenschaftliche Tätigkeit Zeit seines Lebens um Pflanzenfarbstoffe kreiste, heraus, dass das zentrale Ion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist, dem es zum einen die grüne Farbe verdankt und das außerdem für die Fähigkeit, die energiereichen Teile der Sonnenstrahlung zu absorbieren, verantwortlich ist. Das Chlorophyll ermöglicht einer Pflanze, Photosynthese zu betreiben. Dazu wird der Kohlenstoff aus dem Kohlendioxid der Luft unter Einfluss des Sonnenlichts in den Pflanzenkörper eingebaut. Dieses Kohlehydrat sorgt nun für die notwendige Energie, damit die Pflanze wachsen kann.

Richard Martin Willstädter wies außerdem nach, dass Chlorophyll eine dem Häm, dem roten Blutpigment, das den Sauerstoff transportiert, ähnliche Struktur hat. Hämoglobin und Chlorophyll unterscheiden sich eigentlich nur in ihrem Zentralatom: Häm besteht aus einemPorphyrinring mit einem zentralen Eisenatom, während das Zentralion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist. Der Stoff, der Blut seine rote Farbe verleiht, ähnelt also dem Stoff, der Pflanzen seine grüne Farbe verleiht.

Für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Pflanzenpigmente, insbesondere für seine Arbeiten über Chlorophyll, wurde Willstädter im Jahre 1915 der Nobelpreis verliehen.

Hans Fischer und die Lichtempfindlichkeit

Die Karriere Hans Fischers begann gerade, als Willstädter mit dem Nobelpreis geehrt wurde. Fischer beschäftigte sich mit den in der Natur vorkommenden Farbstoffen, den Pyrrolfarbstoffen, deren Struktur und Synthese. Es lag also nahe, dass auch er den Ähnlichkeiten von Chlorophyll und Hämoglobin auf die Spur kommen würde.

In seinen Forschungsarbeiten wies er nach, dass die Porphyrine, die strukturgebenden Elemente der natürlichen Farbstoffe, in der Lage sind, mit unterschiedlichen Metallen stabile Komplexe zu bilden. Auch die Bedeutung der Porphyrine für die Lichtempfindlichkeit im Pflanzenreich wies Fischer nach.

1929 gelang Fischer die Synthese des Hämins und all seiner Spaltprodukte und deckte die engen chemischen Beziehungen zwischen Hämin und Bilirubin sowie zwischen Hämin und Chlorophyll auf. 1930 erhielt er den Chemienobelpreis. Fischer ist die Erkenntnis zu verdanken, dass der Aufbau dieser Verbindungen nach einem im Prinzip gleichen Reaktionsschema erfolgt. Fünf Jahre später stellte er die Konstitution des Chlorophylls dar und ermittelte 1940 dessen Molekülstruktur. Damit knüpfte er an die Arbeiten Willstädters an.

Eisen vs. Magnesium

Heute ist es allgemein bekannt, dass Hämoglobin und Chlorophyll sich eigentlich nur in ihrem Zentralatom unterscheiden: Häm ist ein Porphyrinring mit einem zentralen Eisenatom, während das Zentralion des Chlorophylls ein Magnesiumion ist. Der Stoff, der Blut seine rote Farbe verleiht, ähnelt also dem Stoff, der Pflanzen seine grüne Farbe verleiht. Das Eisenatom im Hämoglobin bindet Sauerstoff und sorgt auf diese Weise für den Sauerstofftransport im Körper. Das Magnesium ist für die Fähigkeit, das Sonnenlicht zu absorbieren, verantwortlich.

Die Herausarbeitung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Chlorophyll und Hämoglobin ist wahrscheinlich eines der häufigsten Themen in den Fach- und Seminararbeiten von Chemie- und Biologiestudenten. Hier findet Ihr eine solche Vergleichsarbeit, in der der Aufbau des Chlorophylls und des Häms exakt beschrieben wird: http://www.zum.de/Faecher/Ch/RP/farbe/f1_1.htm.

Guter Schlaf dank Chlorophyll – wie geht denn das? Über die gesundheitlichen Auswirkungen des grünen Farbpigments lest Ihr hier demnächst…

Trendgetränk Grüner Smoothie

Grüne Smoothies – in aller Munde

Grüne Smoothies sind das Trendgetränk unserer Tage: In den grünen Zutaten der Powerdrinks stecken viele Vitalstoffe, Enzyme und Mineralien, die wir über unsere normale Ernährung kaum noch zu uns nehmen, und die Zugabe von Früchten sorgt für einen zusätzlichen Schub an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sowie für unvergleichliche Geschmackserlebnisse. Smoothies sind einfach lecker! Außerdem stärken sie das Immunsystem, versorgen uns mit Antioxidantien, helfen uns beim Abnehmen und sorgen für glatte Haut, guten Schlaf und gute Laune.

Green up your Life! Die Geschichte der Grünen Smoothies

Die Geschichte der Green Smoothies, wie wir sie heute kennen, beginnt in den Vereinigten Staaten mit der Familie Boutenko, die sich jahrelang mit verschiedenen chronischen Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen quälte. Statt sich mit dem Status quo abzufinden, begann Victoria Boutenko, die Ernährung ihrer Familie umzustellen.
Sie orientierte sich an den Lebensgewohnheiten unserer nächsten Verwandten, den Schimpansen, die in freier Wildbahn keine der in den westlichen Industrienationen so verbreiteten Zivilisationskrankheiten aufweisen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenprobleme, Diabetes, Alzheimer, Parkinson oder Brust- und Darmkrebserkrankungen.

Handvoll PetersilieLöwenzahnKorb

Schimpansen ernähren sich zu 50% aus Früchten, zu 40% aus grünen Blattgemüsen und zu zehn Prozent aus Rinden, Kernen und Insekten. Unsere tägliche Ernährung dagegen besteht zu etwa 50% aus gekochten Kohlehydraten wie Kartoffeln, Brot, Nudeln und Reis und zu fast 35% aus Fetten, Ölen und tierischen Proteinen. Obst und Gemüse machen den Rest aus, und nur ein verschwindend kleiner Teil davon sind grüne Blattgemüse.

Die Kraft der Sonne in unserer Nahrung

Grüne Blattgemüse stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, Pigmente (Chlorophyll und Karotinoide), Bitterstoffe und sogar ungesättigter Fettsäuren (Omega-3).
Eine herausragende Bedeutung nimmt dabei das Chlorophyll ein, ein Pigment, das Blättern und Algen ihre grüne Farbe verleiht. Pflanzen nutzen das Chlorophyll für den Photosyntheseprozess, indem sie das Sonnenlicht in Energie und Stärke umwandeln und es so für ihr Wachstum nutzen. Ist es übertrieben anzunehmen, dass wir pure Lebensenergie zu uns nehmen, wenn unsere Ernährung frisches, grünes Blattgemüse enthält?

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Chlorophyll ähnelt außerdem auf molekularer Ebene dem Hämoglobin, unserem roten Blutfarbstoff. Wer die Aufnahme an Chlorophyll mit Hilfe grüner Blattgemüse, grüner Säfte oder Smoothies erhöht, verbessert damit direkt auch die Qualität und Quantität der roten Blutkörperchen und sorgt auf diesem Wege für gesunde Körperfunktionen und gesunde Organe.

Der Blick auf die Speisekarte der Schimpansen brachte Victoria Boutenko also auf die richtige Spur, und die konsequente Rohkosternährung zeigte schon bald ihre Wirkung. Nur die Bereitschaft ihrer Familie, viel Grün zu sich zu nehmen, ließ noch zu wünschen übrig, so dass Frau Boutenko weiter daran arbeitete, ihre Ernährung zu optimieren.
Es sind die Zellwände in den grünen Blättern, die besonders nährstoffreich sind. Sie bestehen aus Zellulose und sind auf molekularer Ebene so hart, dass sie sich selbst durch gründliches Kauen nicht vollständig zerkleinern lassen. Davon abgesehen reicht die Beschaffenheit der Magensäure bei den meisten Menschen in den Industrienationen nicht mehr aus, um die Zellulosefasern auch nur annähernd zu verdauen.
Ein Blick auf den Standmixer in ihrer Küche brachte Victoria Boutenko auf die geniale Idee, wie sie große Mengen an grünen Blättern so zubereiten konnte, dass sie erstens deren Nährstoffe erschließen und zweitens ihre Familie davon überzeugen konnte, sie auch zu sich zu nehmen: Sie bereitete Smoothies aus Früchten und grünen Blattgemüsen zu – und voilà, der Grüne Smoothie war geboren, und damit eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält und immer mehr Anhänger findet!

Smoothie für ZweiSellerie Birne Apfel Mango Smoothie

Auf das “Werkzeug” kommt es an!

Grüne Blätter in einem Mixer zu zerkleinern, ist der ideale Weg, um sich alle Nährstoffe zu erschließen, die in den Zellwänden enthalten sind. Wichtig ist aber, dass zur Zubereitung ein geeigneter Mixer verwendet wird. Natürlich lassen sich viele Zutaten auch mit dem Pürierstab zerkleinern oder im herkömmlichen Standmixer pürieren. Aber spätestens, wenn härtere Blattgemüse wie Kohl oder Kräuter zum Einsatz kommen, stoßen die “einfachen” Mixer an ihre Grenzen. Die Mixgetränke bleiben faserig und stückig und sind weit von einer Konsistenz entfernt, die die Bezeichnung “smooth” verdient.
Erst mit einem Hochleistungs-Standmixer – oder Powerblender, der eine Umdrehungszahl von mindestens 25.000 Umdrehungen erreicht, lassen sich die Zellulosefasern der grünen Blätter gleichmäßig und schnell sowie ohne große Wärmeeinwirkung zerkleinern. Damit werden die Pflanzenfasern, die sonst als Ballaststoffe vom menschlichen Körper nicht verwertet werden können, aufgeschlüsselt und stehen vollständig und leicht verdaulich zur Verfügung. Vitalstoffe, Vitamine und Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe mit alle ihren gesundheitsfördernden Wirkungen können leichter aufgenommen werden und ihre Wirkung entfalten.

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Chlorophyll-Freisetzung garantiert!

Grüner wird´s nicht – und das haben wir jetzt schwarz auf weiß!

Als erster Anbieter eines Hochleistungsmixers haben wir ein unabhängiges Prüfinstitut beauftragt, zu untersuchen, inwieweit unser Mixer die Zellwände grüner Blattgemüse so aufspaltet, dass Chlorophyll freigesetzt wird.

Das Ergebnis hat uns nicht überrascht, und nun ist es auch wissenschaftlich belegt:

Das IGV Institut hat nach Untersuchung der OmniBlend-Mixproben (Spinat/Wasser) bestätigt, dass Chlorophyll in hoher Konzentration freigesetzt wird, und dass gleichzeitig andere Phytovitalstoffe (z.B. Carotinoide) in hoher Konzentration erhalten bleiben.

Wer im OmniBlend V seine Grünen Smoothies zubereitet, kann also hundertprozentig sicher sein, dass darin auch frei verfügbares Chlorophyll enthalten ist, also der Stoff, der die Grünen Smoothies eigentlich ausmacht.

MangoldvsAnanasSmoothieGänseblümchenPetersiliensmoothie

Das Ergebnis zählt.

Für unsere Kunden und für alle, die vor einer Kaufentscheidung stehen, ein gewichtiges Argument für den OmniBlend: Das Ergebnis belegt eindrucksvoll die optimale Verwertung des Mixgutes im OmniBlend: Zuverlässige Zellaufspaltung und garantierte Chlorophyll-Freisetzung sorgen dafür, dass in Grünen Smoothies, die im OmniBlend gemixt wurden, alle wünschenswerten Phytovitalstoffe und Vitamine erhalten bleiben und dem menschlichen Körper uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Das Analyse-Ergebnis kann hier eingesehen werden:

http://omniblend.de/content/72-mixgut-analyse-von-igv

Unter´m Strich: Portemonnaie geschont, Chlorophyll garantiert.