Wunderfrucht Papaya

Sie ist ganzjährig in den Obstregalen verfügbar, hat kaum Kalorien und steckt voller Nährstoffe: Die Papaya ist eine echte Superfrucht. In ihrer südamerikanischen Herkunft wird sie schon lange als Heilpflanze eingesetzt und gilt als Mittel der Wahl bei zahlreichen Beschwerden insbesondere im Magen- und Darmbereich.

Inzwischen haben zahlreiche Studien unzweifelhaft belegt, dass Papayas gegen Pilze, Bakterien und Parasiten im Magen-Darmtrakt helfen, dass sie die Verdauung ankurbeln und dadurch zur Entgiftung des Körpers beitragen. Ein erhöhter Stoffwechsel sowie ein stabileres Immunsystem sind die erwünschten Nebeneffekte, die sich auch langfristig gesundheitlich bemerkbar machen.

Ob nun die in den Kernen enthaltenen Senföle für die gesundheitlichen Wirkungen der Papaya verantwortlich sind oder die Wirkstoffe des Enzyms Papain, ist noch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen – außer Frage steht jedoch seit Jahrhunderten, dass die Papaya ihre Wirkung als Heilpflanze entfaltet.

Neben dem verdauungsfördernden Enzym Papain enthält die Frucht viele weitere essentielle Nährstoffe, einen hohen Anteil an Vitamin A, C und E sowie Beta-Carotin und B-Vitamine wie Folsäure und Pantothensäure (B5). Außerdem liefert die Papaya hohe Magnesium- und Kalium-Werte und eine Menge Ballaststoffe.

Gute Gründe also, die Papaya für Salate, Obstsalate und Smoothies zu verwenden! Das süße Fruchtfleisch lässt sich wunderbar kombinieren, während die Kerne sich als Pfefferersatz eignen oder gezielt gegen unterschiedliche Beschwerden gegessen werden.

 

 

 

 

Rucola – scharfe Blättchen mit inneren Werten

Moderne Salatpflanze mit klassischen Wurzeln

Nach so vielen Rezepten mit Rucola-Blättern ist es höchste Zeit, der Pflanze mal einen eigenen Beitrag zu widmen!

Rucola ist eine wirklich beliebte Salatsorte, die heute von den Party-Buffets nicht mehr wegzudenken ist – egal ob in grünen Salatmischungen oder kombiniert mit Nudeln, Mozzarella, Pinienkernen und Cocktailtomaten.

Dass er schon in der Antike gern verzehrt wurde und als Rauke auch in Mitteleuropa weit verbreitet war, wissen die wenigsten. Wirklich populär wurde die Rauke in unseren Breitengraden erst wieder in den 80er Jahren, als sie unter dem Namen Rucola ihren Weg aus Italien nach Nordeuropa fand.

Rucola enthält einen hohen Anteil an Senfölen und schmeckt leicht nussartig. Die aromatischen Blättchen versorgen den Körper außerdem mit Folsäure, A- und C-Vitaminen, dem Pflanzenfarbstoff Beta-Karotin und Mineralien wie Kalium und Kalzium.

Rucola lässt sich hervorragend für Salatmischungen verwenden, und weil er auch ohne Dressing aromatisch ist, wird er gern als Topping für Pizza gereicht. Darüber hinaus ist Rauke oder Rucola aber auch eine überaus schmackhafte Zutat für Smoothies und Bowls, denen er durch das deftige Aroma eine interessante Note verleiht.

 

Kleine Kräuterkunde: Rosmarin

Geschätztes Küchen- und Heilkraut seit der Antike

Rosmarin ist ein bekanntes Küchen- und Gewürzkraut, das sein charakterisches Aroma durch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen erhält. Rosmarin wird zum Würzen typisch mediterraner Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte und als Zutat für Saucen, Suppen und Backwaren verwendet. Auch zum Aromatisieren von Öl- und Essigzubereitungen wird Rosmarin traditionell genutzt.

Als Heilpflanze hat Rosmarin eine lange Tradition. Er kann als Tee getrunken oder auch als Badezusatz verwendet werden und wirkt anregend, antibakteriell, tonisierend und krampflösend.

In der Antike wurde Rosmarin der Göttin Aphrodite geweiht. Er symbolisierte Liebe und Schönheit und war als Hochzeitsschmuck sehr verbreitet. Auch heute ist Rosmarin wieder ein beliebtes Gastgeschenk zu Hochzeiten.

Gewusst wie: So behält Rosmarin sein Aroma am besten

Rosmarin ist ein unverfälschtes, traditionelles Naturprodukt, das in Bioqualität und von Hand geerntet die höchste Qualität hat. Dekorativ verpackt eignet er sich auch perfekt als Geschenk oder Gastgeschenk sowie für die Bestückung von Präsentkörben.

Damit Duft und Aroma in der höchstmöglichen Konzentration erhalten bleiben, wird er am besten an Zweigen getrocknet und aufbewahrt. Wenn Zweige und Nadeln vor dem Würzen zerbrochen werden, entfaltet sich das typische weihrauchähnliche und harzige Aroma perfekt. Übrigens ist Rosmarin, im Topfgarten oder im Garten angebaut, auch im Winter aromatisch genug, um frisch geerntet zu werden.

Rezepte mit Rosmarin:

Hier gibt es einige Rezepte, in denen Rosmarin eine wichtige Rolle spielt:

Smoothie mit Rosmarin

Tomatensuppe mit Rosmarin

Blechkartoffeln mit Rosmarin

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Frische Kraft aus grünen Blättern: Bärlauch

Bärlauch Garten

Bärlauch – ein gesunder Frühlingsbote

Woher der Bärlauch seinen Namen hat? Vielleicht, weil er das erste nahrhafte Grün war, das die aus ihrem Winterschlaf erwachten Schwarzbären in den Wäldern fanden? Dank des hohen Gehaltes an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen fanden die Tiere so schnell wieder zu alter Stärke.

Und ebenso verleiht der wilde Knoblauch auch den Menschen seit Jahrhunderten Bärenkräfte, wenn er Mitte April in den Wäldern seine Blätter aus dem nahrhaften Waldboden reckt: Schon die alten Römer und Germanen nutzten den Wald- oder Bärlauch nicht nur als Gewürz-, sondern auch als Heilkraut.

Ein paar Wochen lang lässt sich Bärlauch frisch ernten und zu Salaten und Suppen verarbeiten. Und frisch lassen sich die nach Knoblauch duftenden Blätter auch als Zutat in Dips, Aufstrichen und Quiche oder einfach als Topping gut verwenden.

Wer darüber hinaus die gesundheitlichen Vorteile des Bärlauch genießen will, steigt auf Kapseln oder Säfte um, die ganzjährig erhältlich sind (und aus Blättern bestehen, die im Frühjahr vor der Blüte geerntet wurden), oder sorgt selbst für längere Haltbarkeit in Form von Pasten oder Pestos.

Bärlauch hat neben seinem hohen Vitamin-C-Gehalt eine Menge gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe zu bieten – Spurenelemente und Mineralstoffe wie Magnesium, Mangan und Eisen, ätherische Öle, die ihm das typische Knoblaucharoma verleihen – und nicht zuletzt auch das natürliche Antibiotikum Allicin.

Bärlauch wirkt haut- und blutreinigend und eignet sich deshalb hervorragend für eine Frühjahrs-Entschlackungskur. Außerdem hilft Bärlauch bei Magen- und Darmbeschwerden und wird in der Volksheilkunde schon seit Jahrhunderten gegen Arteriosklerose, Bluthochdruck sowie zur Regulierung der Blutfettwerte eingesetzt.

 

Vorsicht vor Verwechslungen!

Wer selbst in die Natur hinauszieht und Bärlauch pflücken will, sollte genau hinsehen, denn Bärlauch hat Ähnlichkeit mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen. Beide Pflanzen sind giftig und fühlen sich dort besonders wohl, wo auch der Bärlauch wächst.

Das Reiben an den Blättern hilft nicht unbedingt weiter, weil der charakteristische Knoblauchgeruch an den Fingern haften bleibt und nach einer Weile jedes Blatt nach Knoblauch zu riechen scheint… Wer sich gar nicht sicher ist, der findet Bärlauch auch im Bioladen und auf Wochenmärkten.

Bärlauch Garten Funkien

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Vitamine im Winter: Kohlsaison

Grünkohl

Ob Grünkohl, Rosenkohl oder Rotkohl – das traditionelle Wintergemüse erlebt seit einiger Zeit ein Riesen-Comeback. Denn was schon die alten Römer und Griechen wussten (oder ahnten), ist in den letzten Jahren endlich wissenschaftlich untermauert worden: Kohl zeichnet sich nicht nur durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen aus, sondern ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Kohl stärkt das Immunsystem, wirkt gegen Entzündungen und lindert Probleme im Magen- und Darmtrakt.

In der Antike und im Laufe der Geschichte war der Kohl geradezu ein Allheilmittel. Er wurde gegen Unterleibsschmerzen bei Frauen, gegen Gicht und Geschwüre, gegen Kater und Rheuma eingesetzt – und nicht zuletzt auch, um das Blut zu reinigen. Inzwischen ist nachgewiesen, dass die Volksmedizin ganz richtig lag: die Vitamine A, B, C, E und K sind in größerer Menge sowohl in Weißkohl als auch in Brokkoli, Rosenkohl und Grünkohl enthalten. Alle Kohlsorten liefern außerdem auch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium und die Spurenelemente Eisen, Phosphor und Mangan.

Eine besondere Bedeutung kommt den sekundären Pflanzenstoffen zu: Die im Kohl enthaltenen Glukosinolate sind schwefelhaltige Moleküle, die den Kohl eigentlich vor Pilz- und Bakterienbefall schützen sollen und im Körper eine entzündungshemmende Wirkung entfalten. Dadurch schützen sie vor Magen- und Darmentzündungen und Sodbrennen und gelten sogar als krebshemmend.

Grünkohl Fenchel Orange Datteln Kurkuma Ingwer Brett weißer Tisch überbelichtet

Dass Kohl eine derart positive Wirkung auf das Verdauungssystem hat, klingt erstaunlich, denn schließlich ist der Genuss von Kohlgemüse immer auch mit der Bildung von Gasen und unangenehmen Blähungen verbunden. Die Ballaststoffe im Kohl verweilen lange im Darm und nehmen auf ihrem Weg Schadstoffe und Gifte auf, die sie abtransportieren. Wenn sie dann im Dickdarm von Bakterien zersetzt werden, bilden sich Gase, die den Bauch aufblähen. Wer vor der Mahlzeit einen Löffel Kümmelsamen zu sich nimmt (und diese zerkaut) oder aber Kümmel während des Kochens zugibt, kann diese gefürchtete Wirkung deutlich reduzieren.

Grünkohl Cranberry Walnuss Behälter Stößel

Kohlgerichte werden nach wie vor mit miefigen Mehrfamilientreppenhäusern und fleischlastigen Eintopfgerichten in Verbindung gebracht. Kaum jemand weiß, dass Kohl auch in der modernen, leichten Küche verwendet werden kann – und ußerdem gar nicht unbedingt gekocht werden muss!

Grünkohl Fenchel Orange Kurkuma Ingwer MyJar Mixer Draufsicht

Abgesehen davon eignet er sich natürlich auch hervorragend für für spannende, neue Smoothiekreationen.

Einige unserer Rezepte haben wir hier noch einmal zusammengestellt:

Grünkohlpower

Grünkohl aus dem Glas

Kohl und Kiwi

Kohlrabis Blätter im Smoothie

Superexoticfreshundgesund- grünkohlsmoothie

Keine Angst vor Grünkohl – Smoothie Nr. 2

Wir eröffnen die Grünkohl-Saison!

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Zeit für frischen Spargel!

grüner Spargel Brot Avocado

 

Frischer Spargel aus der Region ist immer noch etwas Besonderes! In den letzten Wochen waren die Hügelbeete in den Spargelgebieten noch mit Folien abgedeckt, nun sind seit ein paar Tagen die Erntehelfer unterwegs und stechen fleißig die zarten, weißen Stangen, die dann in Hofläden und an Straßenständen ihre Abnehmer finden – und in den Städten natürlich auch ihren Weg auf Wochenmärkte, in Bioläden und Supermärkte finden.

Bis ins 18. Jahrhundert hinein wurde Spargel fast nur bei Hofe verzehrt. Erst als die Konservenindustrie den Spargel haltbar machen konnte und er auf diese Weise deutlich billiger wurde, fand er eine größere Verbreitung. Wer in den 70er Jahren großgeworden ist, erinnert sich sicher noch an die Spargelröllchen, die auf keiner Familienfeier fehlen durften: 4-5 Stangen Spargel aus der Dose, die mit 1-2 TL Mayonnaise in eine Kochschinkenscheibe eingerollt wurden – Fingerfood der ersten Stunde!

Weniger bekannt ist, dass Spargel schon in der Antike auch als Heilmittel geschätzt wurde: Die Römer nutzten Spargel als natürliche Methode, um zu entschlacken. Der griechische Arzt Hippokrates erwähnt Spargel als Heilpflanze aufgrund ihrer blutreinigenden und harntreibenden Wirkung schon im Jahre 460 v. Chr.

Heute weiß man, dass Spargel die Vitamine A, C, B1, B2 und E enthält. Dazu kommen Mineralstoffe und Spurenelemente, nämlich Kalzium, Phosphor, Kalium, Kupfer, Magnesium, Eisen und Zink. Mit einem Kaloriengehalt von nur 180 kcal (750 kJ) zählt Spargel außerdem zu den Schlankmachern der Saison.

Spargel wird traditionell gedämpft oder gekocht verzehrt oder als Spargelcremesuppe gereicht, eignet sich aber auch als rohe Zutat in Salaten oder in Smoothies. Grünen Spargel kann man außerdem ganz hervorragend in etwas Olivenöl anschmoren und mediterran würzen. Inzwischen gibt es auch zahlreiche vegane Varianten des klassischen Spargelgerichtes mit Salzkartoffeln und Sauce Hollandaise – und selbst die beliebten Spargelröllchen lassen sich dank veganer Schinkenalternativen heute problemlos nachahmen!

 

grüner Spargel Avocadosauce Teller Besteck Brot

 

Superfood Avocadokern

Avocadokerne Einmachglas weißer Tisch

“Kann der Omniblend auch Avocado-Kerne zerkleinern?” lautet eine der häufigsten Fragen, die uns auf Messen gestellt werden.
Um die Antwort vorwegzunehmen: Ja, der OmniBlend zerkleinert Avocadokerne problemlos – und zwar sowohl als Zutat im Smoothie als auch allein.

Avocadokern gemahlen Glas Mixer Draufsicht

Auf den VeggieWorld- und Rohvolution-Messen verarbeiten wir die Kerne zu Demozwecken regelmäßig. Das Ergebnis ist dann ein Smoothie, der etwas sandig und ein wenig bitter schmeckt – was für Smoothie-Neulinge, die wir auf den Messen davon überzeugen wollen, dass grüne Smoothies wirklich lecker sind, natürlich etwas abschreckend ist. Deshalb ziehen die Messebesucher meistens den Smoothie vor, der nur das Fruchtfleisch enthält – und nicht den Kern.

Avocado Schale gemahlener Kern

Keine Angst vor Kernen!
Aber wer experimentierfreudig ist, sollte den Kern ruhig häufiger mitmixen, denn er ist nicht nur reich an Antioxidantien und Ballaststoffen, er stärkt auch das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend sowie gegen Pilz- und Parasitenbefall und gegen bakterielle Infektionen. In Südamerika wird der Avocado-Kern seit Jahrhunderten gegen eine Vielzahl von Krankheiten eingesetzt: Heilkundige nutzen ihn bei Durchfallerkrankungen, Entzündungen des Magen- und Darmtraktes, bei Nieren- und Leberproblemen und sogar gegen grauen Star, Epilepsie oder Schilddrüsenprobleme.

Zubereitung und Rezepte
Der Kern der Avocado ist nicht sehr hart, er ist durch das Fruchtfleisch nur etwas flutschig. Gewaschen und von der dunklen Haut befreit, lässt er sich problemlos mit einem Messer kleinschneiden oder mit einer Küchenreibe raspeln – oder aber im Mixer zerkleinern. In dieser Form eignet sich der Kern sowohl für die innere als auch für die äußere Anwendung:

Topping für Müsli, Suppen, Smoothies

Einen oder mehrere Avocadokerne reiben oder im Mixer zerkleinern, trocknen lasssen und in Schraubgläsern aufbewahren. Oder einen oder mehrere Kerne in dünne Scheiben schneiden, diese trocknen lassen und dann im Mixer pulverisieren. Anschließend in Schraubgläser füllen und darin aufbewahren. (Die zerkleinerten Stücke nehmen eine intensive rot-orange Färbung an.)

Tee

Einen geriebenen/zerkleinerten Avocadokern mit 750 ml kochendem Wasser übergießen, 10 min ziehen lassen, abseihen und über den Tag verteilt trinken.

Haarkur

Einen geriebenen/pulverisierten Avocadokern mit Kokosöl mischen, über Nacht ziehen lassen und vor dem Duschen in Kopfhaut und Haare einmassieren. 10 Minuten einwirken lassen und anschließend auswaschen.

Körperpeeling

Einen geriebenen/pulverisierten Avocadokern mit 250 ml Milch, Joghurt oder Wasser zu einer Paste anrühren und diese vor dem Duschen oder Baden in kreisenden Bewegungen auf dem ganzen Körper verteilen. 10 Minuten einwirken lassen und anschließend unter warmem Wasser abduschen. Abschließend kalt duschen.

Avocadokern gemahlen Glas liegend Tisch

 

Brombeerzeit

Brombeerhecke vor der Ernte August

Kurz vor der Ernte – in diesen Tagen bieten Wegesrand und Waldsaum viel Naschwerk: Die Brombeeren sind reif! Die dornigen Hecken stehen überall, und sie hängen voller Früchte, die Spaziergänger und Radfahrer dazu verlocken, anzuhalten und mit spitzen Fingern die köstlichen Beeren zu pflücken und zu kosten.

Brombeeren gehören zur Familie der Rosengewächse. Abgesehen von neueren Züchtungen für den Garten haben die Pflanzen üblicherweise lange, dornige Ranken und bilden nahezu undurchdringliche Hecken. Aber wer sich die Mühe macht, ein Körbchen voll zu sammeln, wird reich belohnt: Der hohe Ballaststoffgehalt, die Mineralien Kalium, Calcium und Eisen, viel Vitamin C, Provitamin A und jede Menge Antioxidantien machen die Brombeere zu einem superfoodgesunden Früchtchen.

Am meisten Spaß macht es natürlich, die Brombeeren frisch gepflückt zu naschen. Wenn sie den Weg bis nach Hause schaffen, verfeinern sie Joghurt- und Quarkspeisen, eignen sich hervorragend als Belag auf Tortenböden und können in Muffins mitgebacken werden. Sie lassen sich zu Gelee und Sirup verarbeiten, geben Salatsaucen einen besonderen Pfiff und eignen sich hervorragend als farbintensive Smoothiezutat.

 

Melisse

Zitronenmelisse

Die Melisse ist im östlichen Mittelmeergebiet und in Westasien beheimatet. Wie viele andere Kräuter gelangte sie schon vor langer Zeit nach Nord- und Mitteleuropa, wo sie heute problemlos im Garten und in Topfgärten auf dem Balkon wächst. Die Melisse gehört zur Familie der Lippenblütler. Sie wird bis zu 80 cm hoch und liebt sonnige, windgeschützte Stellen mit humusreichem, leichtem Boden. Wegen ihres zitronigen Aromas wird sie oft als Zitronenmelisse bezeichnet, aber auch als Nervenkräutel, Frauenwohl oder Herztrost.

Die medizinisch wirksamen Bestandteile befinden sich oben auf den Blättern in den feinen Härchen; deshalb sollte die Ernte vor der Blüte erfolgen. Wer die Melisse für medizinische Zwecke nutzen will – und das ist wegen ihrer sanften Wirkung auch für Laien sehr gut möglich, sollte zwei- bis dreijährige Kulturen anbauen und die Pflanzen regelmäßig durch Stecklinge vermehren, um für Nachschub zu sorgen. Drei bis vier Ernten pro Jahr jeweils kurz vor der Ernte sind auch im heimischen Garten möglich. Zitronenmelisse_2

In der Naturheilkunde wird die Melisse schon lange angewandt: Teeaufgüsse oder Melissenextrakte wirken beruhigend, entkrampfend und antibakteriell, helfen bei Herzbeschwerden, Magen-Darm-Leiden, Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhezuständen, Kopfschmerzen und Depressionen. Äußerlich angewandt, können sowohl Melissenbäder als auch Melissentee gegen Entzündungen der Haut und gegen Hautunreinheiten verwendet werden: Der hohe Gehalt an Rosmarinsäure verleiht der Melisse ihre antibakterielle und antivirale Wirkung, so dass sie in Salben auch gegen Herpes eingesetzt werden kann. Schließlich ist sie in der Volksmedizin vor allem als Mittel gegen nervliche Belastung und Kreislaufschwäche bekannt, vor allem durch die Verwendung als sogenannte Klostermelisse in dem hochprozentigen (79 Vol.-% Alkohol!) Klosterfrau Melissengeist.

Oft wird übersehen, dass die Melisse auch ein hervorragendes Küchenkraut ist: Sie verleiht Salaten, sommerlichen Erfrischungsgetränken und Desserts eine zitronige, frische Note, und macht sich natürlich auch im Smoothie gut.

Hier ist ein Rezept mit Melone und Erdbeeren, das Euch gut schmecken wird, besonders wenn Ihr es gut gekühlt genießt:

http://omniblend.de/blog/super-mel/

Und hier eine feine Rezeptidee mit Trauben:

http://omniblend.de/blog/tag-4-zitronenmelisse-vs-weintrauben/

 

Melisse Traube Birne

Löwenzahn – ein Wildkraut, das jedes Kind kennt

Löwenzahn ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Er hilft zu entschlacken und zu entwässern, ist verdauungsfördernd und stoffwechselanregend, gallen- und harntreibend, blutdrucksenkend – und schmackhaft.

Löwenzahn versorgt den Körper mit wichtigen Bitterstoffen und ist eine hervorragende Zutat für Salate und Smoothies. Im Frühjahr leuchtet er auf  jeder Wiese in kräftigem Gelb, aber auch im Winter findet Ihr ihn im Garten und auf Rasenflächen, die nicht gerade Golfplatz-Maßstäben genügen :-). Die Blätter sind jetzt kleiner und fester als in der wärmeren Jahreszeit, und die Nährstoffe sind in noch höherer Dichte vorhanden.

Jedes Kind kennt Löwenzahn – und damit eignet er sich hervorragend für den Einstieg in die Wildkräuterverarbeitung.

LöwenzahnLöwenzahnKorb

eine Handvoll junge Löwenzahnblätter
eine Handvoll Spinat oder Feldsalat
1 Scheibe frische Ananas
1/4 Mango
1 Apfel
1/2 Banane
1/4 Limette ohne Schale
300 g Wasser

Löwenzahnblätter und Spinat gründlich waschen und verlesen, Ananas, Mango, Limettenscheibe und Banane schälen. Apfel vierteln und vom Stielansatz befreien. Alle Zutaten in den Mixer geben und dann mit dem 60-Sekunden-Programm im OmniBlend mixen.