Avocado: gesund und vielseitig

Die Avocado lässt sich gut als Basis für alle möglichen veganen Rezepte verwenden – ob deftig oder süß, ob Brotaufstrich, Sauce oder Dessert. Das Fruchtfleisch der Avocado lässt sich zu einer geschmeidigen Creme verarbeiten, die selbst ganz neutral schmeckt und gleichzeitig durch den hohen Fettanteil ein perfekter Geschmacksträger ist.

Avocado kann in vielen Gerichten die Butter, Sahne und auch Öle ersetzen und ist dabei nicht nur für die vegane Küche interessant, sondern auch unter gesundheitlichen Aspekten. Denn sie enthält viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren, die Vitamine B, C und E sowie einen beträchtlichen Anteil an Kalium, außerdem Calcium, Magnesium, Eisen und Zink.

Hauptanbaugebiete sind neben Mexiko, dem Heimatland der Butterfrucht, einige weitere süd- und mittelamerikanische Länder. Aber auch in Südafrika werden Avocados inzwischen in großem Stil “produziert”, um den gestiegenen Avocado-Hunger in den Industrienationen zu stillen. Bei aller Begeisterung über den Geschmack, den Nutzen und die Vielseitigkeit der Frucht gibt es nämlich auch hier einen Wermutstropfen: Kaum ein landwirtschaftliches Produkt benötigt so viel Wasser bis zur Erntereife wie die Avocado. Schätzungen zufolge werden etwa 1000 Liter Wasser benötigt, bis ein Kilo Avocados reif sind!

Eigentlich also ein Grund, Avocados möglichst zu meiden… Aber das fällt uns wirklich schwer. Unser Kompromiss: Selten kaufen, auf fair gehandelte und/oder Bioware zurückgreifen und unbedingt vermeiden, dass Lebensmittel verderben!

Hier sind drei Rezepte mit Avocado als Grundzutat:

 

Basisrezept für eine Mousse au chocolat

2 reife Avocados
100 g dunkle Schokolade*

Schokolade im Wasserbad zum Schmilzen bringen. Fruchtfleisch der Avocados aus den Schalen löffeln und in den Mixbehälter geben. Schokolade etwas abkühlen lassen und ein Drittel zur Avocado geben. Mit Hilfe der Pulstaste cremig mixen. Ein weiteres Drittel der Schokolade hinzufügen, erneut mit der Pulstaste mixen und schließlich mit dem letzten Drittel genauso verfahren.

Die Creme mit einem Spatel aus dem Behälter nehmen und auf Dessertschälchen verteilen – oder auf einen zuvor vorbereiteten Rohkostboden streichen.

Mit frischen Früchten der Saison, im Juni zum Beispiel Johannisbeeren, und einem Teelöffel gehackten Cashewkernen garnieren. Eine tropische Variante lässt sich mit Mango, Maracuja und Kokosraspeln zaubern.

* Ob Ihr eine fair gehandelte, eine Bio- oder einfach nur vegane Schokolade aus dem Discounter (Moser-Roth ist definitiv vegan) verwendet, überlassen wir wie immer Euch. Sie sollte dunkel sein und etwa 70 Prozent Kakaoanteil enthalten.

 

Rezept für vegane Sauce Hollandaise

Die Basis unserer Spargelsauce ist das Fruchtfleisch der Avocado, die mit Zitronensaft, Öl, heißem Wasser sowie Pfeffer und Salz vermixt wird. Das geht schnell und kann direkt vor dem Servieren des Spargels erledigt werden.

Zutaten:

1 große, reife Avocad0 (oder 1 1/2 kleinere)
4 TL Zitronensaft
4 EL Öl
1/2 TL Salz
1/2 TL schwarzer Pfeffer
240 ml heißes Wasser

Zubereitung:

Avocado aus der Schale löffeln und in den Mixbehälter geben. Zitronensaft und Öl sowie Pfeffer und Salz dazugeben und Mixer auf Taste “LOW” einschalten. Das heiße Wasser dazugeben und mixen, bis die Sauce eine homogene, cremige Konsistenz hat.

Sofort zu Spargel servieren. (Grüner Spargel kommt eigentlich ganz ohne Sauce aus – die Avocadosauce würden wir in Zukunft eher zu weißem Spargel reichen.)

 

Basisrezept für Guacamole

Hier ist das Rezept für eine Avocado, das einfach vervielfältigt werden kann. Um die Guacamole im OmniBlend zuzubereiten, ist so viel Fruchtfleisch nötig, dass die Messer bedeckt sind (2-3 Früchte).

1 Avocado
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Saft einer halben Limette oder Zitrone
2 EL gutes Öl
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Chilipulver
10 Stängel Koriander

Avocado aus der Schale löffeln, Zwiebel und Knoblauch fein hacken (wenn Ihr den OmniBlend dafür nutzen wollt, seht Ihr hier, wie es funktioniert). Koriander waschen, verlesen, Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken. Limette oder Zitrone auspressen.

Avocado, Öl, Zitronensaft, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze nach Belieben in eine Schale geben und pürieren (oder in den OmniBlend-Behälter geben und mit Taste Low cremig mixen. Einen Teil des gehackten Korianders unter die Creme ziehen, die andere Hälfte zum Garnieren verwenden. In einer Schale anrichten und zu mexikanischem Essen, zu Baguette oder zum Grillen reichen.

Mehlschwitze retten

Soforthilfe mit dem OmniBlend

Wer Saucenzubereitungen aus dem Päckchen verwendet, kennt das Problem nicht: unschöne Klumpen in der Sauce. Aber alle, die gelegentlich eine Mehlschwitze selbst zubereiten, haben schon einmal erlebt, dass schnelles Rühren manchmal einfach nicht ausreicht… Wenn dann die Zeit knapp wird und die Familie auf die klassische Sauce oder eine Suppe als Vorspeise wartet, ist schnelles Handeln angesagt.

Wie gut, wenn dann ein Mixer in der Küche steht*! Einfach den verunglückte Saucen- oder Suppenansatz in den Mixer geben, eventuell weitere Flüssigkeit hinzugeben, Deckel aufsetzen und mit Taste LOW starten. Die geringe Geschwindigkeit genügt beim OmniBlend schon vollständig, um die Klumpen aufzulösen. Nach 10-20 Sekunden den Mixer ausschalten und die Sauce wieder in den (gereinigten) Topf umfüllen, um sie dann abzuschmecken.

 

Bild oben: Gut gewürzt sind klassische Mehlschwitzen, wenn ihnen außer Pfeffer und Salz frisch geriebene Muskatnuss zugegeben wird.

Cremigkeit schon mit “niedriger” Geschwindigkeit

Die Tasten MED und HIGH eignen sich natürlich ebensogut für diesen Einsatz. Oft wird aber beim Start des Mixers viel Mixgut nach oben gewirbelt, und wenn sich insgesamt nur wenig Flüssigkeit im Mixer befindet, landen die Klumpen, die eigentlich zerkleinert werden sollten, dann beim Ausschütten wieder im Topf.

Wer es ganz genau nimmt, kann das Mixgut zwischendurch einmal mit dem Silikonspatel nach unten schieben und den Mixer ein weiteres Mal einschalten. Hilfreich ist es auch, den Topf zu reinigen, damit wirklich alle Klümpchen beseitigt werden. Nach dem Zurückgießen die Suppe oder Sauce endgültig abschmecken und servieren.

Angenehmer Nebeneffekt: Jede Suppe oder Sauce gewinnt durch das Mixen an Cremigkeit, weil einzelne Partikel deutlich homogener zerkleinert werden als durch das Rühren von Hand.

Hier wird die Zubereitung einer Mehlschwitze ausführlich beschrieben.

*Übrigens sind Standmixer ursprünglich genau für solche Einsätze konzipiert worden: Suppen, Saucen, Shakes, genauer gesagt jeder beliebigen Flüssigkeit schnell zu einer homogenen, cremigen Konsistenz zu verhelfen. Der hohe, aufrecht stehende Behälter ermöglicht eine Sogwirkung, durch die das Mixgut automatisch in Richtung der Messer gezogen wird. Nach dem Mixen kann die Flüssigkeit einfach wieder ausgeschüttet werden.

 

Sahne schlagen im OmniBlend

Sahne im Behälter Draufsicht

Eine Sache von Sekunden: Um Sahne zu schlagen, benötigt Ihr mit dem OmniBlend noch nicht einmal die 35-Sekunden-Taste!

Das gilt übrigens sowohl für Sahne aus Kuhmilch als auch für pflanzliche Alternativen aus Soja.

250 ml Sahne in den Behälter des OmniBlend geben, Taste LOW betätigen und zuhören, wie die Sahne steif wird: Sobald sich das Geräusch des Mixers verändert, hat die Sahne ihre perfekte Konsistenz und ist steifgeschlagen!

Sahne Schale Mixer Draufsicht

 

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Große Weihnachtsbäckerei mit dem OmniBlend

Vanillekipferl vegan

Drei kleine Weihnachtselfen waren am letzten Adventswochenende zu Gast und haben fleißig Plätzchen gebacken! Dank der Hilfe beim Rollen, Formen, Ausstechen und Verzieren ist der Plätzchenvorrat für Weihnachten nun in großen Dosen sicher verstaut – und natürlich hat auch jedes Kind eine eigene Keks-Schachtel mit (mehr oder weniger) gesundem Naschwerk mit nach Hause genommen!

 

Weihnachtsbäckerei Vorbereitungen Schachtel Ausstechformen schräg

Ein wenig Vorbereitung war natürlich erforderlich, denn außer den süßen veganen Vanillekipferln gab es auch einen vollwertigen Teig aus Vollkornmehl, Trockenfrüchtepüree und Bio-Eiern (von glücklichen Hühnern).

Drei Teige aus jeweils 500 g Mehl warteten im Kühlschrank – die Rezepte findet Ihr unten – und auch das Material zum Verzieren und Dekorieren stand schon bereit:

 

Weihnachtsbäckerei

Ihr glaubt gar nicht, wie unglaublich schnell die Plätzchenproduktion voranschreitet, wenn Zweijährige mithelfen!

Vanillekipferl backen Kinderhand ausstechen

Und der OmniBlend?

Einen Mürbeteig für Spritzgebäck oder Ausstech-Plätzchen im OmniBlend zuzubereiten, ist natürlich absoluter Quatsch. Schließlich drehen die Messer so schnell, dass von Kneten gar nicht die Rede sein kann. Hier kommt entweder gute, alte Handarbeit (Mehl auf einen Tisch geben, eine Mulde in das Mehl drücken, Zutaten hineingeben und von außen nach innen schnell zu einem glatten Teig verkneten) zum Einsatz oder aber eine Küchenmaschine mit Knethaken.

Einzelne Zutaten könnt Ihr aber sehr gut im OmniBlend vorbereiten:

 

Hier sind die Teigrezepte:

Vegane Vanillekipferl

200 g (vegane) Margarine
100 g Zucker
1 Vanilleschote
100 gemahlene Mandeln
250 g Mehl

Vanillin-Puderzucker zum Bestäuben:

2 TL Vanille-Pulver
2 EL Puderzucker

Margarine und Zucker mit dem Handrührgerät mixen, bis eine glatte Masse entsteht. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Vanillemark herauskratzen und zur Margarine-Zucker-Mischung geben. Das Mehl darübersieben, Mandeln dazugeben und Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Alufolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig zu einer Rolle formen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Die kleinen Stücke zu Kipferln formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190° C etwa 10 min hellbraun backen.

Vanille-Pulver und Puderzucker mischen und nach dem Backen über die noch warmen Kipferl sieben. Auf dem Backblech ganz abkühlen lassen – die Kipferl sind zerbrechlich.

 

Mürbeteig

Das hier ist ein klassisches Rezept für Spritzgebäck und Plätzchen:

250 g Butter oder Margarine
200 g Zucker
3 Eier
1 P. Vanillinzucker
500 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker und die Prise Salz in einem Haufen auf den Tisch geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Eier hineingeben. Das Fett (möglichst kalt) in kleinen Stücken auf das Mehl geben.

Mit den Händen von außen nach innen arbeiten und alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten. Beim ersten Versuch klappt es vielleicht noch nicht so ganz – aber traut Euch einfach!

Den Teig in einer verschließbaren Dose oder in Frischhaltefolie eingewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen. Dabei darauf achten, dass die Plätzchen ungefähr gleich dick sind.

Im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca 10-15 min hellbraun backen.

 

Jetzt wird´s vegan und/oder gesund – tauscht einfach aus, was Ihr mögt oder zur Verfügung habt:

statt Butter:

250 g Soja- oder vegane Margarine

statt Zucker:

200 g Rohrzucker oder
200 g Datteln mit Wasser bedecken und 2-3 Stunden einweichen, dann daraus im Mixer Trockenfrüchtepüree herstellen

statt Ei:

Ei-Ersatz für je 1 Ei aus 3 EL Apfelmus oder
2 TL Backpulver, 2 TL Wasser, 1 TL Öl oder
1 TL No-Egg (o.ä.) und 2 TL Wasser

Eventuell den Teig mit ein wenig Mineralwasser oder Sojamilch weicher kneten, weil bei den Ei-Ersatzrezepten häufig weniger Flüssigkeit zur Verfügung steht.

anderes Mehl:

Statt Auszugsmehl Vollkornmehl oder eine Mischung aus beiden verwenden. (Mit glutenfreien Alternativen habe ich persönlich keine Erfahrung, da würde ich wahrscheinlich Rohkost-Teige vorziehen.)

 

Glasur und Deko

Und natürlich durfte auch die pinkfarbene Glasur nicht fehlen! Wir haben sie aus rotem Beerensaft und Puderzucker angerührt.

Dafür 1/2 Tasse TK-Beeren in ein Sieb geben und auftauen lassen. Den Saft auffangen. In einer Schale den Puderzucker mit 1-2 EL Beerensaft glattrühren.

Weißen Zuckerguss stellt Ihr aus 1-2 EL Zitronensaft und Puderzucker her.

Wenn Ihr Grün benötigt, gebt ein wenig grünen Smoothie (zum Beispiel eine Spinat-Apfel-Orangenmischung) in ein Sieb, fangt die Flüssigkeit auf und rührt 1-2 EL davon mit Puderzucker glatt.

Über bunte Zuckerstreusel auf den Plätzchen freuen sich Kinder natürlich riesig (und auf Fotos machen sie sich auch gut), aber wenn Rosinen, Mandeln oder Beeren zum Dekorieren auf dem Tisch stehen, werden die genauso gern verwendet.

Und nun dürft Ihr auch gern kommentieren, Euer Lieblings-Plätzchen-Rezept posten oder weitere Tipps geben!

Vanillekipferl vegan Blech schräg

 

Frühstückssaft aus dem OmniBlend

Wer keinen Entsafter zuhause hat, muss auf den selbstgemachten Frühstückssaft nicht verzichten.

Zutaten Frühstückssaft         Zutaten Saft Teller         Zutaten Frühstückssaft Behälter

Hier haben wir jeweils eine Handvoll Karotten, Apfel- und Orangenstücke mit Wasser im OmniBlend gemixt, durch einen Nussmilchbeutel gefiltert und gut gekühlt genossen. Andere Früchte und Kombinationen eignen sich natürlich auch. Probiert es mal aus!

3 Karotten
2 Äpfel
2 Orangen
1 L Wasser

Saft Karaffe Nussmilchbeutel         Saft Karaffe Nussmilchbeutel herausnehmen         Saft Glas

Karotten schälen, Äpfel vierteln und vom Stielansatz befreien, Orangen schälen. Alle Zutaten in grobe Stücke brechen und mit 1 L Wasser in den Mixbehälter geben.

Ca. 2 Minuten mit Geschwindigkeitsstufe High mixen. Durch einen Nussmilchbeutel abseihen und im Kühlschrank aufbewahren – oder sofort frisch genießen!

Mehl aus Müsli

Retro-Gedeck_2Retro-Gedeck_1

Sonntagmittag im Ruhrgebiet. In zwei Stunden steht der Besuch auf der Matte und freut sich auf den versprochenen Apfelkuchen. Und was müssen wir feststellen? Das Mehl reicht nicht aus, um zu backen!

Gut, dass noch eine Müsli-Mischung im Regal steht – und der OmniBlend in der Küche einsatzbereit ist :-).

Müsli-Mischung im BehälterMehl wird gemahlenMehl aus Müsli im Behälter

Müsli in der erforderlichen Menge abwiegen, in den Mixbehälter geben und das 35-Sekundenprogramm starten. Die Messer sollten gut bedeckt sein, damit sie das Müsli erfassen und zu Vollkornmehl verarbeiten können.

Nachmittag gerettet!

 

 

Gesunde Süße aus Trockenfrüchten

Als gesunder und vollwertiger Zuckerersatz eignet sich Püree aus Trockenfrüchten und Wasser, im OmniBlend im Windeseile zubereitet.

100 g Trockenfrüchte, zum Beispiel Datteln, Aprikosen, Rosinen oder Pflaumen
Wasser zum Einweichen und Wasser zum Mixen

Trockenobst in ein Glas geben, mit Wasser bedecken und über Nacht (oder aber für mindestens 4 Stunden) einweichen, dann das Einweichwasser abschütten, mit frischem Wasser zur Hälfte wieder auffüllen und in den Mixbehälter geben.

Zu Beginn mehrmals die Pulstaste betätigen. Dann mit Taste Low cremig mixen.

Trockenfrüchte-Püree aus 100 g Früchten ersetzt ca. 100 g Zucker und kann als Zutat für Kuchen, vollwertige Desserts und Eis verwendet werden. Im Kühlschrank aufbewahren.

TrockenfrüchteTrockenfrüchtepüree

Cashew-Sahne

Cashew-Sahne eignet sich hervorragend als Zutat für veganes Eis und süße Desserts, aber auch als Grundlage für veganen Frischkäse aus dem OmniBlend.

Cashews eingeweicht GlasHier ist das Rezept:

150 g Cashew-Nüsse
Wasser zum Einweichen und Wasser zum Mixen

Cashew-Nüsse in ein Glas geben, mit Wasser bedecken und ein paar Stunden (oder über Nacht) einweichen. Wasser abschütten, dann wieder mit frischem Wasser auffüllen und mit der Taste High im OmniBlend zu einer cremigen Sahne verarbeiten. Sofort verarbeiten oder im Kühlschrank aufbewahren.

Was der alles kann…

Heute musste der OmniBlend mal als Küchenhelfer für das Einkochen von Erdbeermarmelade herhalten.

ErdbZuckBehErdbeerenZuckerBehälter

Ich war ja ein bisschen skeptisch, ob ich den Pürierstab wirklich beiseite legen kann – mit 1 kg Erdbeeren und 1 kg Gelierzucker war der 2-L-Behälter wirklich bis zum Rand gefüllt. Aber ich musste nur ein paar Mal ganz kurz die Pulstaste betätigen, zwischen dem Pulsen jeweils warten, bis die Masse wieder hinuntergerutscht war, und schon hatte ich eine perfekte, gleichmäßige Mischung, mit der ich in die Erdbeerproduktion starten konnte – krasse Farbe, oder?

ErdbeermarmBeh

1 kg Erdbeeren, gewaschen und entstielt
1 kg Gelierzucker, 1:1
Saft einer halben Zitrone
je nach Größe ca. 5-6 Schraubgläser

Früchte, Zucker und Zitronensaft in den Mixer geben, mit der Pulstaste die Früchte stückeln und unter Rühren in einem hohen (!) Topf zum Kochen bringen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und anschließend sofort in die frisch gespülten und sehr heiß klargespülten Schraubgläser füllen.

Ab ins Töpfchen:

ErdbeermarmTopf

Die ersten 4 kg Früchte sind verarbeitet, und der Marmeladenvorrat für das nächste Jahr ist (fast) gesichert!

ErdbeermarmGlas

 

 

 

schnell mal backen

Kein Ei im Haus? Keine Grund, den versprochenen Kuchen nicht zu backen. Zucker gibt´s auch nicht mehr? Auch keine Ausrede. Hier ist ein Basisrezept für einen veganen Rührteig, der sich schnell und einfach in zahlreiche Kuchenvarianten abändern lässt:

300 g Mehl (z.B. Weizenvollkornmehl)
250 g Trockenfrüchte (z.B. Datteln, Aprikosen, Rosinen, Feigen)
6 TL Backpulver
100 g Margarine
200 ml Sojamilch

Die Trockenfrüchte mit Wasser bedecken und ein bis zwei Stunden einweichen lassen, dann (mit dem Wasser) in den Mixbehälter geben und auf höchster Stufe pürieren.
Trockene Zutaten in eine Rührschüssel geben, Margarine, Trockenfruchtpüree und Sojamilch hinzugeben und zu einem Rührteig verarbeiten.

Trockenfrüchtepüree

Teig in eine Springform oder auf ein Backblech geben und nach Belieben Apfelschnitze oder -viertel, Rharbarberstücke oder Kirschen in den Teig drücken.

Oder den Teig ohne Früchte backen, anschließend einmal durchschneiden und mit Pudding oder einer Creme Eurer Wahl füllen und von außen bestreichen und dekorieren.

(Für einen Teekuchen Teig auf ein Blech geben, Mandeln, Margarineflocken und Zucker/Vanillinzucker auf dem Teig verteilen und dann backen.)

Springform: 25-30 min bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen backen.
Blech: 10-15 min bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen backen.