Erdnussbutter

Volle Kontrolle über die Zutaten

Wer schon x-mal ein Glas mit Erdnussbutter in der Hand hatte und entnervt feststellen musste, dass schon wieder Palmfett in der Zutatenliste auftauchte, beschließt vielleicht irgendwann, dass es am besten ist, den Aufstrich selbst zu machen. Mit einem Hochleistungsmixer ist das gar kein Problem.

Erdnüsse haben einen sehr hohen Fettanteil, und wenn geröstete Nüsse verwendet werden, geht es noch schneller. Deshalb kommen wir in diesem Rezept mit einer einzigen Zutat aus: drei Tütchen geröstete, ungesalzene Erdnüsse vom Discounter. Selbst auf das Salz haben wir verzichtet!

Zubereitung:

450 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse in den OmniBlend-Behälter geben. Deckel aufsetzen und Taste LOW betätigen. Sobald die Messer die Nüsse nicht mehr erfassen, Verschlusskappe des Deckels abnehmen und mit dem Stößel dafür sorgen, dass die Masse weiterhin in die Messer gelangt.

Nach zwei Minuten beginnt der Mixer zu riechen. Das ist typisch für den Motor mit Wickelspule – und ein Zeichen, dass der Motor eine Pause braucht. Masse einfach im ausgeschalteten Mixer eine Viertelstunde ruhen lassen (oder auch länger). Nach der Pause noch einmal die Taste LOW betätigen, eine halbe Minute laufen lassen und dann auf Taste HIGH umschalten. Dabei mit dem Stößel arbeiten. Sobald die Taste HIGH betätigt wurde, beginnt die Masse das Fett freizugeben, und schon nach einer Minute ist eine cremige Konsistenz erreicht – die Erdnussbutter ist fertig!

Grünkohl-Smoothie

Unser Favorit unter den Grünkohl-Smoothies

Ultracremige Konsistenz, tolle Farbe und überragender Geschmack, denn außer zwei Birnen, einer Kiwi und 2-3 EL Avocado sind noch etwa 2 EL Erdnussbutter in den Mixer gewandert. Erdnussbutter? Im Smoothie? Jawoll, das geht!

Wir müssen uns einfach mal von den Geschmackserinnerungen verabschieden, die Grünkohl immer nur mit Eintopf, Kartoffeln und Mettwurst in Verbindung bringen. Eigentlich ist Grünkohl schließlich erst mal nur ein Kohlgemüse. Und in Verbindung mit anderen Zutaten kann er durchaus auch mediterran oder asiatisch daherkommen.

Und was im gedünsteten Zustand funktioniert, gilt natürlich auch für Smoothies. Die Birne verleiht dem Smoothie die nötige Süße, die Kiwi sorgt für ein leichtes Knuspern, weil ihre Kerne einfach nicht vollständig zerkleinert werden wollen – und die Erdnussbutter macht den Smoothie zusammen mit der Avocado gehaltvoller und cremiger.

Einmal Spülen gespart

Die Erdnussbutter war übrigens noch im Behälter, weil darin zuvor 450 g geröstete Erdnüsse zu Nussbutter verarbeitet worden sind. Da sich die Nussmuse bekanntlich nur unter Schwierigkeiten aus dem Behälter löffeln lassen, die Reste aber auch nicht einfach ausgespült werden sollen, ist die Erdnussbutter einfach in das Smoothie-Rezept integriert worden. Der Grünkohlsmoothie taugt also auch als Resteverwerter (das funktioniert auch mit Mandelmus oder anderen Nussbutter-Sorten).

So entsteht eine gute Mischung, die mit der richtigen Menge Wasser oder Flüssigkeit entweder zur Bowl oder zum Smoothie gemixt werden kann. Wir haben uns heute für den Smoothie entschieden:

Zutaten

1 große Handvoll Grünkohl
2 Birnen
1 Kiwi
2-3 EL Avocado-Fruchtfleisch
2-3 EL Erdnussbutter
250 ml kaltes Wasser

Zubereitung

Grünkohl gründlich waschen und verlesen. Birnen vierteln und vom Stielansatz befreien. Kiwi schälen und Fruchtfleisch aus der Avocado löffeln. Aber stopp – noch nicht alles in den Behälter geben!

Grünkohl hat ziemlich harte Blätter. Das ist logisch, weil Grünkohl ein klassisches Wintergemüse ist; das Zellgewebe der Blätter muss also auch Winterfrösten standhalten können, und da sind stabile Zellulose-Wände vonnöten. Der OmniBlend zerkleinert sie mühelos, aber wir wenden zusätzlich noch einen Trick an, damit wir einen möglichst feinen Smoothie erhalten: Als erstes Grünkohl mit dem Wasser in den Behälter geben. Die Erdnussbutter darf auch schon mit rein, wenn sie sich nicht schon im Behälter befindet. Dann die 60-Sekunden-Taste betätigen.

Anschließend Birnen und Kiwi sowie das Avocado-Fruchtfleich in den Mixer geben und nach Belieben das 35-Sekunden- oder das 60-Sekunden-Programm starten. Oder mit Taste HIGH mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, jedoch nicht länger als eine Minute.

In dieser Zeit wird der Smoothie noch nicht zu warm, keine Angst. Dennoch sollte die Gesamtmixdauer 2 Minuten nicht überschreiten, schließlich wird durch die hohe Messergeschwindigkeit eine gewisse Reibungswärme erzeugt. Gekühlte Zutaten oder ein paar Eiswürfel sorgen dafür, dass das Mixergebnis schön kühl bleibt.

 

 

Gesundes Heilkraut: Die Brennnessel

Hoher Nährstoffgehalt und viele heilende Eigenschaften

Brennnesseln enthalten enorm viel Eisen. Und nicht nur das – Calcium und Magnesium sowie ein hoher Vitamin-C-Gehalt sprechen dafür,  Brennnesseln immer mal wieder als Smoothie-Grundlage zu verwenden oder ein Pesto daraus zu zaubern. Brennnessel wirkt starkt entzündungshemmend, entschlackend, entsäuernd und blutdrucksenkend und wird deshalb schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze verwendet.

Außerdem gehört sie zu den Wildkräuterarten, die ganzjährig verfügbar sind – wenn das mal nicht ein weiterer Grund ist, sie öfter mal als Smoothie-Zutat zu verwenden! Die Angst vor den zarten Brennhaaren ist übrigens völlig unbegründet. Denn sobald die Blätter verarbeitet worden sind (vor allem nach dem Zerkleinern im Mixer) brennen sie natürlich nicht mehr. Versprochen!

Wer es lieber mag, einen sehr grünen Smoothie zu trinken (und damit den Chlorophyll-Anteil zu erhöhen), sollte noch andere grüne Blätter in den Smoothie geben, zum Beispiel Petersilie.

Zutaten für den Brennnessel-Petersilie-Smoothie

eine Hand voll Petersilie und Brennnesseln
1 Apfel
1 Orange
1/2 Mango
200 ml Wasser oder Kokoswasser

Zubereitung

Petersilie und Brennnesseln waschen und verlesen, grobe Stängel entfernen. Apfel vierteln und vom Stielansatz befreien, Orange und Mango schälen.

Zutaten mit der Flüssigkeit in den OmniBlend geben und mit Taste HIGH etwa eine Minute mixen oder das 60-Sekunden-Programm starten.

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Rote Bete-Cocktail

Auch als Party-Getränk genießbar: Rote Bete als Saft oder Smoothie

Hier ist das passende Getränk für Eure Halloween-Party: Rote Bete in Kombination mit Apfel und Karotte ist wirklich etwas für Leckermäuler – ob groß oder klein. Wer sich an die Rote Bete nicht so recht `rantraut, verwendet nur eine (halbe) Knolle für die Farbe, erhöht den Anteil an Apfelstücken und Karotten und gibt noch ein paar Beeren hinzu.

Aber auch hier gilt: wer wagt, gewinnt. Denn die schöne sämige Textur für den perfekten Party-Cocktail gelingt nur, wenn die Rote Bete großzügig verwendet verwendet wird.

Die Zutaten können übrigens sowohl in den Entsafter als auch in den Mixer wandern. Wenn Ihr einen Smoothie zubereiten wollt, lasst die Karotte weg und gebt statt dessen eine Handvoll Salat und ein Glas Fruchtsaft dazu.

Saftrezept:

1-2 Knollen Rote Bete
2-3 Karotten
2-3 Äpfel
evtl. 2-3 EL TK-Beeren

Rote Bete und Karotten waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Äpfel vierteln und Stielansatz entfernen. OmniJuice starten und Zutaten abwechselnd in den Slow Juicer geben. Die Beeren werden etwas musig, wenn sie im Slow Juicer entsaftet werden. Das sorgt für ein etwas dickflüssigeres Getränk.

Smoothierezept:

2 Knollen Rote Bete
2 Äpfel
1 Handvoll TK-Beerenobst
2-3 Löffel Avocadofruchtfleisch
1 Glas Orangensaft

Rote Bete waschen und schälen. Äpfel waschen, vierteln und vom Stielansatz befreien, Avocadofruchtfleisch aus der Schale löffeln. Alle Zutaten in den OmniBlend geben und das 60-Sekunden-Programm betätigen.

In kleinen Gläschen mit Strohhalm als Willkommensgetränk servieren. Süßes oder Saures? Wir sind für Gesundes!