Berlin, Du bist so wunderbar…

Die Rohvolution in Berlin ist vorbei, und wir bedanken uns für viele, viele Gespräche mit interessanten Fragen und Anregungen! Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen und warten auf die aktuellen Besucherzahlen! Aus unserer Sicht war es jedenfalls ein ereignisreiches, erfolgreiches und spannendes Wochenende.
Jetzt räumen wir erstmal auf und verarbeiten die Messe-Reste zu einer Runde Smoothies für alle Mitarbeiter 🙂

Und im Laufe der Woche arbeite ich meine To-Do-Liste ab: Kohl und Möhren raspeln, Erdbeereis mixen, Fotostrecken erstellen… Ihr findet die Rezepte dann hier in der Kategorie gemixt wie – mischen possible!

MxerBerlin

Grünmix vs. Kokos

Ob diese Portion für den Arbeitstag reicht?
Ananas-, Kokos- und Limettengeschmack wecken Erinnerungen an den letzten
Sommerurlaub – genau das Richtige, um sich für den Arbeitstag zu motivieren!

eine Handvoll Spinat, Mangold, Petersilie, Rucola
1 Birne
1 kleine Banane
1 Scheibe Ananas
1 EL Kokosmus
1 Scheibe Limette
etwas Eis
250 ml Wasser

Mit dem 90-Sekunden-Programm gemixt.

GrünmixAnanasBirneKokosDetail

Mangold vs. Erdbeere

Kaum zu glauben – hier sind Erdbeeren verarbeitet! Die waren allerdings aus dem eigenen Garten und nicht so intensiv rot wie gekaufte TK-Erdbeeren, daher blieb die Farbe so schön grün wie es sich für einen Grünen Smoothie gehört!

Erdbeeren und Mangold passen geschmacklich supergut zusammen!

Spinat und Mangold (ca. 2/3 Spinat)
ein paar (8-10) Blätter Rucola
2 weiche Birnen
1/4 Avocado
eine Handvoll TK-Erdbeeren
250 ml Wasser

Mit dem 90-Sekunden-Programm mixen.

MangoldvsBirne

 

 

Guacamole aus dem OmniBlend

Ein absolut familientaugliches Alltagsgericht, vegan und mexikanisch inspiriert:
Reis und Bohnen, Salsa und Guacamole.

mexicanfood

Die Guacamole wird im OmniBlend so schnell fertig, dass die Reinigung des Behälters länger dauert als das Mixen :-).

1 Avocado
1 kleine Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Saft einer halben Limette
2 EL gutes Öl
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Chilipulver

ZutatenGuacamole

Fruchfleisch aus der Avocado schaben, Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken. Zutaten in dem Mixer geben und mit der Pulstaste cremig mixen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Eventuell mit gehackten Korianderblättern oder gemahlenem Koriander verfeinern. GuacamoleSchälchen

Die Rezepte für die selbstgemachte Salsa und das Bohnenmus findet Ihr hier beizeiten auf dem Blog.

Guten Appetit!

 

Theorie, die polarisiert

Vagedes_vegup

Vagedes: veg up – Die Veganisierung der Welt

ganz schön sperrig, dieses Buch! Nicht nur, dass man es quer halten muss, um zu lesen, zu allem überfluss ist der text ohne einen einzigen großbuchstaben geschrieben – satzzeichen gibt es immerhin, aber die seh- und lesegewohnheiten des geneigten käufers werden schon ordentlich auf den kopf gestellt, bevor man überhaupt auch nur einen satz gelesen hat – um das mal freundlich zu formulieren…

In formaler Hinsicht ist dieses vegane Buch eine gute Diskussionsgrundlage, um die Frage zu klären, wie unkonventionell ein Text rüberkommen muss (oder darf), um eine Sache zu unterstützen, die vom überwiegenden Teil der Gesellschaft ohnehin (noch?) als verquer, abgedreht und/oder extrem betrachtet wird.

Inhaltlich bietet veg up zu Beginn einen theoretischen Einstieg in die philophischen Grundlagen des veganen Lebens. Vagedes bezieht sich auf eine Reihe prominenter, historischer Persönlichkeiten von Ghandi bis Steiner, um seine These von der bevorstehenden Veganisierung der Welt zu begründen. Anschließend nennt er weitere, historisch, religiös, ökologisch und humanitär fundierte Motive, um den Wandel zur Veganisierung voranzutreiben.

Wer sich noch nie mit der Theorie des Veganismus auseinandergesetzt hat, wird hier einige Aha-Effekte und Denkanstöße finden, die die eigene Persönlichkeitsentwicklung vorantreiben mögen.

Wer aber schon das eine oder andere Buch zum Thema gelesen hat oder auch in philosophischem und wissenschaftlichem Denken geübt ist, sucht hier vergeblich nach brandneuen Denkanstößen – und wird überdies manch einen Aspekt, der nicht ganz sauber hergeleitet oder formuliert ist, kritisieren können.

Fazit: Dieses Buch polarisiert, sowohl was Form als auch was Inhalt angeht.

Volle Punktzahl für die Konsequenz, das Produkt tatsächlich vegan herstellen zu lassen (z.B. ohne Knochenleim).

Dicker Punktabzug für die nervige Kleinschreiberei – für meine Begriffe hat sich die 69er-Literatengeneration bereits ausreichend mit diesen Spielereien auseinandergesetzt, und wenn es darum geht, Inhalte zu vermitteln, sollte man es seinen Lesern nicht noch unnötig schwer machen.

Und, lieber Herr Vagedes, wäre es nicht auch zwingend konsequent gewesen, das Buch nicht über amazon verkaufen zu lassen?

Christian Vagedes
veg up – Die Veganisierung der Welt
Sicht Verlag, 2011
ISBN 9783942346047
EUR 19,80

Sauerampfer vs. Birne

Die Sauerampfer wächst am Teich und lacht mich schon seit Tagen so auffordernd an, in der Kräuterspirale ist die Zitronenmelisse endlich wieder zu sehen, im Obstkorb liegen noch zwei weiche Birnen, und das Gemüsefach im Kühlschrank hat noch ein paar Reste zu bieten…
Das Ergebnis ist ein erfrischender Frühlingssmoothie mit vielen unterschiedlichen Geschmackskomponenten.

SauerampfervsBirne
5 Blätter Sauerampfer
5 Blätter Spinat
ein paar Blätter Rucola
ein paar Blätter Zitronenmelisse
2 Birnen
1 Orange
1/2 Banane
1/4 Avocado
300 ml Wasser

Zutaten waschen, evtl. schälen und mit dem 90-Sekunden-
Programm cremig mixen.

 

Smoothie to go

Ob für die erste Radtour des Jahres oder für´s Büro – Smoothies sind die perfekten Snacks für unterwegs und eine erfrischende Zwischenmahlzeit, wenn am späten Vormittag der erste Heißhungerschub kommt.

Bürosmoothie

Heute gibt es einen Fenchel-Mango-Smoothie in frühlingshaftem Gelb:

1/4 Fenchelknolle
1/2 Mango
1 Apfel
1/4 Avocado
300 ml Wasser

Zutaten waschen, Mango und Avocado schälen, Apfel vom Blattansatz befreien, in grobe Stücke schneiden und im Mixer mit dem 90-Sekunden-Programm cremig mixen. In Schraubgläser oder verschließbare Becher füllen.

Je nach Zutaten verändern die Smoothies (durch Oxidation) ein wenig ihre Farbe, und auch geschmacklich macht sich eine längere Aufbewahrung bemerkbar. Es spricht aber nichts dagegen, Smoothies einen halben Tag oder auch über Nacht im Kühlschrank aufzubewahren – wir hören oft von Kunden, dass sie “auf Vorrat” produzieren und ihre Smoothies innerhalb der nächsten drei Tage nach und nach trinken.

Da hilft nur Ausprobieren: Apfel und Banane werden sehr schnell braun (das weiß ja jedes Kind….), wenn Pflanzen mit einem hohen Chlorophyll-Anteil verarbeitet werden, wie z.B. Petersilie, bleibt die Farbe schön grün. Reste vom Vortag können getrost aufgepeppt werden, indem etwas frisches Grün oder geschmacksintensives Obst dazugegeben und noch einmal aufgemixt werden.

Grün auf der Fensterbank

GrünaufderFensterband

In der Februar-Ausgabe 2014 der Zeitschrift kraut&rüben gab es diese nette Idee, die Blattansätze von Knollengemüse in einer Schale auf der Fensterbank wachsen zu lassen.

Ich konnte mir gar nicht so recht vorstellen, dass das funktioniert, habe es aber mal mit den Roten Beten versucht. Auch wenn die Mengen vielleicht nicht ausreichen, um Grüne Smoothies herzustellen – dekorativ ist es allemal, oder?