Unser Weihnachtsmenü – Suppe als Vorspeise

Cremige Suppe mit Mehlschwitze

Ob mit Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel oder Rosenkohl – dieses Rezept ist die perfekte Eröffnung für das festliche Weihnachtsmenü. Sie lässt sich sehr gut schon am Vortag vorbereiten und muss nur noch erhitzt werden.

So kann auch mal eben die Zeit überbrückt werden, wenn die Zubereitung des Hauptmenüs länger dauert als geplant…

Zutaten:

1/2 Blumenkohl
2 TL Salz
Muskat, Pfeffer und Salz zum Abschmecken
65 g Margarine
2 EL Mehl

Zubereitung:

Blumenkohl von Blättern befreien und waschen. In einen mittelgroßen Topf geben und mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen, 2 TL Salz dazugeben und so lange köcheln lassen, bis der Blumenkohl weich ist, aber noch ein wenig Biss hat. Blumenkohl aus dem Kochwasser nehmen und auf einem Teller beiseite stellen. Blumenkohlwasser in ein separates Gefäß geben und ebenfalls beiseite stellen.

Margarine in den Topf geben und zum Schmilzen bringen, dann das Mehl darüber streuen.

Mit einem Schneebesen das Mehl in die Margarine einrühren und unter Zugabe von etwas Kochwasser glattrühren.

Nach und nach das Blumenkohlwasser unter Rühren in die Mehlschwitze geben, bis eine sämige Masse entstanden ist. Wenn das Glattrühren beim ersten Mal nicht so richtig gelingt – keine Sorge: Durch das Mixen im OmniBlend bleibt kein Klümpchen übrig!

Die Suppe zusammen mit dem halben Blumenkohl in den OmniBlend-Behälter geben. Deckel aufsetzen und 30-Sekunden-Programm betätigen.

Anschließend wieder in den Topf gießen und mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken. Vor dem Servieren noch einmal erhitzen, damit die Suppe eine angenehme Verzehrtemperatur hat.

Ergibt ca. 4-5 Teller Suppe.

Bitte die Hinweise zum Mixen heißer Zutaten beachten!

Unser Weihnachtsmenü

Küchenhelfer für große Projekte

Ganz allein schafft der OmniBlend es natürlich nicht, das Weihnachtsmenü zuzubereiten – aber eine große Hilfe ist er auf jeden Fall, und das nicht nur, wenn Ihr Euch vegan oder von Rohkost ernährt.

Schnell mal eine Suppe so richtig cremig pürieren, die klumpig geratene Mehlschwitze retten, ein Fruchtpüree für das Dessert zaubern, Sahne für die Mousse schlagen oder einen Haufen Zwiebeln zerkleinern – der OmniBlend ist ein Küchenhelfer, der immer einsatzbereit und im Nu wieder gereinigt ist.

Profis wissen schon lange, dass ein Powerblender sich in der Gastronomie vielseitig einsetzen lässt. Höchste Zeit, dass auch private Haushalte sich die Profitechnik zunutze machen, oder?

Unser Weihnachtsmenü

Wir haben ein Weihnachtsmenü zusammengestellt, das natürlich auch ganz ohne Mixer zubereitet werden kann und umgekehrt noch ein paar weitere Haushaltsgeräte mehr erfordert als nur den OmniBlend.

Ganz nebenbei zeigen wir hier, zu welchen Gelegenheiten der Einsatz eines Hochleistungsmixers sinnvoll ist – beim Mixen von Flüssigkeiten, beim Zerkleinern trockener Zutaten, beim Pürieren von Saucen und Suppen – und an welchen Stellen andere Geräte bessere Dienste leisten als ein Powerblender.

Weihnachtsmenü für Veggies

Unser Weihnachtsmenü weicht ein wenig von den alten gutbürgerlichen Traditionen ab, die nicht ohne Gans, Ente oder Sauerbraten auskommen, lässt sich aber auch gut mit klassischen Rezepten kombinieren – schließlich ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass an Feiertagen Fleischesser und Vegetarier an einem Tisch sitzen. Mit unseren Rezepten steht eine schmackhafte fleischlose Alternative auf der Weihnachtstafel, die ganz und gar festlich und feiertagstauglich ist – und im Zweifelsfall sogar den einen oder anderen Fleischesser überzeugt, dass es auch ohne ganz gut geht…

  • Vorspeise: Blumenkohlsuppe
  • Salat: Feldsalat mit Vinaigrette
  • Hauptspeise: Blechkartoffeln mit Gemüseplatte und Nuss-Pilz-Braten
  • Dessert: Mousse au chocolat

Morgen starten wir mit dem Rezept für eine Blumenkohlsuppe. Das Rezept kann auch mit Fenchel, Brokkoli oder Rosenkohl zubereitet werden, so dass es sich gut mit Euren Planungen und Vorlieben unter einen Hut bringen lässt.

Kurkuma Latte bitte!

Abwehrkräfte stärken mit der Goldenen Milch

Diese Shots mit Kurkuma und Ingwer sind eine gute Alternative zum allgegenwärtigen Punsch- und Glühweinangebot in den Vorweihnachtswochen! Sie lassen sich heiß und kalt genießen und stärken ganz nebenbei die Abwehrkräfte. Und dank Ingwer wärmen sie auch noch von innen!

Diese Shots kommen ganz ohne Früchte aus und bestehen lediglich aus zwei Esslöffeln Cashewkernen, einem Teelöffel Kurkuma und einem kleinen Stück Ingwer (2-3 Scheiben) sowie 300 ml Wasser. Damit das Kurkuma vom Körper besser aufgenommen wird, gehört noch eine Prise Pfeffer in den Shot. Der Pfeffer kann direkt mitgemixt werden oder aber (als prickelnde Zugabe) zum Schluss auf die Goldene Milch gemahlen werden.

Cashewkerne eine Stunde einweichen, dann das Einweichwasser abgießen und die Cashews mit 300 ml Wasser, dem Kurkuma und den Ingwerscheiben in den OmniBlend geben. 60-Sekunden-Programm starten.

Wenn die Latte heiß sein soll, einfach heißes Wasser zum Mixen verwenden.

Erdnussbutter

Volle Kontrolle über die Zutaten

Wer schon x-mal ein Glas mit Erdnussbutter in der Hand hatte und entnervt feststellen musste, dass schon wieder Palmfett in der Zutatenliste auftauchte, beschließt vielleicht irgendwann, dass es am besten ist, den Aufstrich selbst zu machen. Mit einem Hochleistungsmixer ist das gar kein Problem.

Erdnüsse haben einen sehr hohen Fettanteil, und wenn geröstete Nüsse verwendet werden, geht es noch schneller. Deshalb kommen wir in diesem Rezept mit einer einzigen Zutat aus: drei Tütchen geröstete, ungesalzene Erdnüsse vom Discounter. Selbst auf das Salz haben wir verzichtet!

Zubereitung:

450 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse in den OmniBlend-Behälter geben. Deckel aufsetzen und Taste LOW betätigen. Sobald die Messer die Nüsse nicht mehr erfassen, Verschlusskappe des Deckels abnehmen und mit dem Stößel dafür sorgen, dass die Masse weiterhin in die Messer gelangt.

Nach zwei Minuten beginnt der Mixer zu riechen. Das ist typisch für den Motor mit Wickelspule – und ein Zeichen, dass der Motor eine Pause braucht. Masse einfach im ausgeschalteten Mixer eine Viertelstunde ruhen lassen (oder auch länger). Nach der Pause noch einmal die Taste LOW betätigen, eine halbe Minute laufen lassen und dann auf Taste HIGH umschalten. Dabei mit dem Stößel arbeiten. Sobald die Taste HIGH betätigt wurde, beginnt die Masse das Fett freizugeben, und schon nach einer Minute ist eine cremige Konsistenz erreicht – die Erdnussbutter ist fertig!

Grünkohl-Smoothie

Unser Favorit unter den Grünkohl-Smoothies

Ultracremige Konsistenz, tolle Farbe und überragender Geschmack, denn außer zwei Birnen, einer Kiwi und 2-3 EL Avocado sind noch etwa 2 EL Erdnussbutter in den Mixer gewandert. Erdnussbutter? Im Smoothie? Jawoll, das geht!

Wir müssen uns einfach mal von den Geschmackserinnerungen verabschieden, die Grünkohl immer nur mit Eintopf, Kartoffeln und Mettwurst in Verbindung bringen. Eigentlich ist Grünkohl schließlich erst mal nur ein Kohlgemüse. Und in Verbindung mit anderen Zutaten kann er durchaus auch mediterran oder asiatisch daherkommen.

Und was im gedünsteten Zustand funktioniert, gilt natürlich auch für Smoothies. Die Birne verleiht dem Smoothie die nötige Süße, die Kiwi sorgt für ein leichtes Knuspern, weil ihre Kerne einfach nicht vollständig zerkleinert werden wollen – und die Erdnussbutter macht den Smoothie zusammen mit der Avocado gehaltvoller und cremiger.

Einmal Spülen gespart

Die Erdnussbutter war übrigens noch im Behälter, weil darin zuvor 450 g geröstete Erdnüsse zu Nussbutter verarbeitet worden sind. Da sich die Nussmuse bekanntlich nur unter Schwierigkeiten aus dem Behälter löffeln lassen, die Reste aber auch nicht einfach ausgespült werden sollen, ist die Erdnussbutter einfach in das Smoothie-Rezept integriert worden. Der Grünkohlsmoothie taugt also auch als Resteverwerter (das funktioniert auch mit Mandelmus oder anderen Nussbutter-Sorten).

So entsteht eine gute Mischung, die mit der richtigen Menge Wasser oder Flüssigkeit entweder zur Bowl oder zum Smoothie gemixt werden kann. Wir haben uns heute für den Smoothie entschieden:

Zutaten

1 große Handvoll Grünkohl
2 Birnen
1 Kiwi
2-3 EL Avocado-Fruchtfleisch
2-3 EL Erdnussbutter
250 ml kaltes Wasser

Zubereitung

Grünkohl gründlich waschen und verlesen. Birnen vierteln und vom Stielansatz befreien. Kiwi schälen und Fruchtfleisch aus der Avocado löffeln. Aber stopp – noch nicht alles in den Behälter geben!

Grünkohl hat ziemlich harte Blätter. Das ist logisch, weil Grünkohl ein klassisches Wintergemüse ist; das Zellgewebe der Blätter muss also auch Winterfrösten standhalten können, und da sind stabile Zellulose-Wände vonnöten. Der OmniBlend zerkleinert sie mühelos, aber wir wenden zusätzlich noch einen Trick an, damit wir einen möglichst feinen Smoothie erhalten: Als erstes Grünkohl mit dem Wasser in den Behälter geben. Die Erdnussbutter darf auch schon mit rein, wenn sie sich nicht schon im Behälter befindet. Dann die 60-Sekunden-Taste betätigen.

Anschließend Birnen und Kiwi sowie das Avocado-Fruchtfleich in den Mixer geben und nach Belieben das 35-Sekunden- oder das 60-Sekunden-Programm starten. Oder mit Taste HIGH mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, jedoch nicht länger als eine Minute.

In dieser Zeit wird der Smoothie noch nicht zu warm, keine Angst. Dennoch sollte die Gesamtmixdauer 2 Minuten nicht überschreiten, schließlich wird durch die hohe Messergeschwindigkeit eine gewisse Reibungswärme erzeugt. Gekühlte Zutaten oder ein paar Eiswürfel sorgen dafür, dass das Mixergebnis schön kühl bleibt.

 

 

Gesundes Heilkraut: Die Brennnessel

Hoher Nährstoffgehalt und viele heilende Eigenschaften

Brennnesseln enthalten enorm viel Eisen. Und nicht nur das – Calcium und Magnesium sowie ein hoher Vitamin-C-Gehalt sprechen dafür,  Brennnesseln immer mal wieder als Smoothie-Grundlage zu verwenden oder ein Pesto daraus zu zaubern. Brennnessel wirkt starkt entzündungshemmend, entschlackend, entsäuernd und blutdrucksenkend und wird deshalb schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze verwendet.

Außerdem gehört sie zu den Wildkräuterarten, die ganzjährig verfügbar sind – wenn das mal nicht ein weiterer Grund ist, sie öfter mal als Smoothie-Zutat zu verwenden! Die Angst vor den zarten Brennhaaren ist übrigens völlig unbegründet. Denn sobald die Blätter verarbeitet worden sind (vor allem nach dem Zerkleinern im Mixer) brennen sie natürlich nicht mehr. Versprochen!

Wer es lieber mag, einen sehr grünen Smoothie zu trinken (und damit den Chlorophyll-Anteil zu erhöhen), sollte noch andere grüne Blätter in den Smoothie geben, zum Beispiel Petersilie.

Zutaten für den Brennnessel-Petersilie-Smoothie

eine Hand voll Petersilie und Brennnesseln
1 Apfel
1 Orange
1/2 Mango
200 ml Wasser oder Kokoswasser

Zubereitung

Petersilie und Brennnesseln waschen und verlesen, grobe Stängel entfernen. Apfel vierteln und vom Stielansatz befreien, Orange und Mango schälen.

Zutaten mit der Flüssigkeit in den OmniBlend geben und mit Taste HIGH etwa eine Minute mixen oder das 60-Sekunden-Programm starten.

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Rote Bete-Cocktail

Auch als Party-Getränk genießbar: Rote Bete als Saft oder Smoothie

Hier ist das passende Getränk für Eure Halloween-Party: Rote Bete in Kombination mit Apfel und Karotte ist wirklich etwas für Leckermäuler – ob groß oder klein. Wer sich an die Rote Bete nicht so recht `rantraut, verwendet nur eine (halbe) Knolle für die Farbe, erhöht den Anteil an Apfelstücken und Karotten und gibt noch ein paar Beeren hinzu.

Aber auch hier gilt: wer wagt, gewinnt. Denn die schöne sämige Textur für den perfekten Party-Cocktail gelingt nur, wenn die Rote Bete großzügig verwendet verwendet wird.

Die Zutaten können übrigens sowohl in den Entsafter als auch in den Mixer wandern. Wenn Ihr einen Smoothie zubereiten wollt, lasst die Karotte weg und gebt statt dessen eine Handvoll Salat und ein Glas Fruchtsaft dazu.

Saftrezept:

1-2 Knollen Rote Bete
2-3 Karotten
2-3 Äpfel
evtl. 2-3 EL TK-Beeren

Rote Bete und Karotten waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Äpfel vierteln und Stielansatz entfernen. OmniJuice starten und Zutaten abwechselnd in den Slow Juicer geben. Die Beeren werden etwas musig, wenn sie im Slow Juicer entsaftet werden. Das sorgt für ein etwas dickflüssigeres Getränk.

Smoothierezept:

2 Knollen Rote Bete
2 Äpfel
1 Handvoll TK-Beerenobst
2-3 Löffel Avocadofruchtfleisch
1 Glas Orangensaft

Rote Bete waschen und schälen. Äpfel waschen, vierteln und vom Stielansatz befreien, Avocadofruchtfleisch aus der Schale löffeln. Alle Zutaten in den OmniBlend geben und das 60-Sekunden-Programm betätigen.

In kleinen Gläschen mit Strohhalm als Willkommensgetränk servieren. Süßes oder Saures? Wir sind für Gesundes!

 

Rote-Bete-Ananas-Smoothie

Eisenmangel? Rote Bete im Smoothie könnte Abhilfe schaffen… Rote Bete enthält besonders viel Eisen (sowie die Vitamine A, C und B, außerdem Kalium, Calcium, Magnesium, Folsäure und weitere Nährstoffe). Mit einer Knolle deckt man 20 Prozent des Tagesbedarfes an Eisen. Die weiteren Zutaten (Ananas, Orange und Ingwer) sind nicht nur für den Geschmack zuständig, sondern steuern weitere Vitamine, Enzyme und Nährstoffe bei. Ergebnis: Farbe top, Geschmack optimal, Wirkung perfekt!

Zutaten:

1 Rote-Bete-Knolle
1/4 Ananas
1 Orange
1/4 Mango
3-4 Scheiben Ingwer
200 ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten schälen (wer Angst vor roten Händen hat, trägt beim Schälen der Roten Bete Latex-Handschuhe), in grobe Stücke schneiden und mit 200 ml Wasser in den OmniBlend-Behälter geben.

60-Sekunden-Programm starten und den Smoothie Schluck für Schluck genießen. (Ergibt 2-3 Portionen)

Erkältungs-Smoothie mit Ananas

Therapeutisch wirksam: Ananas im Smoothie hilft bei Erkältungen

Grüne Smoothies sind supergesund, das weiß inzwischen jedes Kind. Vor allem die grünen Zutaten haben daran einen großen Anteil, weil sie den Körper nicht nur mit zahlreichen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, sondern auch mit dem wertvollen Chlorophyll versorgen. Häufig wird darüber vergessen, dass auch bestimmte Obst- oder Gemüsesorten eine unmittelbare therapeutische Wirkung haben.

Ananas ist während der Erkältungssaison die Zutat der Stunde. Denn ihre hohe Nährstoffdichte, die vielen Vitamine und besonders der unschlagbare Anteil an Enzymen – die Ananas enthält neben Amylase, Perodixase und Invertase vor allem das hochwirksame Bromelain – helfen bei Entzündungen und stärken das Immunsystem nachhaltig. Bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege ist der Effekt nach dem Trinken eines Smoothies mit Ananas sofort spürbar: Die Nase wird frei, und wir können endlich wieder durchatmen.

Unser Rezept enthält neben der Ananas ein großes Stück Mango für den Geschmack sowie eine halbe Zitrone, die die Vitamin-C-Dosis erhöht und schließlich ein Stück Ingwer zum Aufwärmen.

Zutaten

1/4 Ananas
1 Handvoll Feldsalat oder Koriander
1/2 Mango
1/2 Zitrone
2 Scheiben Ingwer
200 ml Wasser

Zubereitung

Ananas, Mango und Zitrone sowie Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden, Feldsalat oder anderes Grün waschen und verlesen. Zusammen mit dem Wasser in den Mixbehälter geben und das 60-Sekunden-Programm starten.

 

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Gelee mit Saft aus dem OmniJuice

Gelee Inges MarmeLädchen_1

Fruchtiges aus dem hohen Norden

Ein hübsches Häuschen auf dem Land, irgendwo zwischen Flensburg und Kappeln, und nur 300 m vom beschaulichen Ostseestrand entfernt: Hier zaubert Inge seit Jahrzehnten wunderbare Marmeladenkreationen, die dann die Gäste ihrer schnuckeligen Ferienwohnung genießen dürfen. Das Obst stammt aus dem eigenen Garten und aus der Nachbarschaft – oder wird frisch an Hecken und Sträuchern gepflückt, sobald Brombeeren, Holunderbeeren oder Hagebutten reif sind.

Kaum war der OmniJuice in Inges Küche eingezogen, als sie auch schon begann, begeistert mit den Früchten, die der Spätsommer bietet, an neuen Sorten zu arbeiten. Und so wuchs die Angebotspalette in Inges Marme-Lädchen ganz schnell um fünf brandneue Sorten an:

  • Apfelgelee mit Ingwer
  • Apfelgelee mit Zitronensaft
  • Quittengelee
  • Hagebutten-Aufstrich
  • Zwetschgen-Aufstrich

Gemeinsame Grundlage: der kalt gepresste Saft aus frischen Zutaten, der mit dem Slow Juicer hergestellt wurde. Die Saftausbeute, das merken erfahrene Gelee-Köchinnen sofort, ist bei der Zubereitung mit einem Slow Juicer deutlich höher als beim heißen Entsaften mit Topf und “Flotter Lotte”. Und das Ganze ist eine ziemlich saubere Sache. Der Trester landet trocken in einem Auffangbehälter, der Saft über den verschließbaren Saftauslass in einem anderen. Nach dem Entsaften kann der OmniJuice leicht auseinandergenommen werden, um ihn gründlich zu reinigen.

Apfelsaft läuft in Auffangbehälter Hand Tropfstopp

Der OmniJuice ist zudem ein robustes Gerät, das auch größere Mengen Obst in einem Rutsch verarbeiten kann.

(Ein genauso wichtiger Erfahrungswert besagt jedoch, dass nur so viel Saft hergestellt werden sollte, wie für die anschließende Geleeproduktion auch gebraucht wird. Selbst erfahrene Küchenfeen benötigen mindestens 20 Minuten, um ihre bereits vorbereiteten Früchte oder Säfte ins Glas zu bringen – schließlich müssen Gläser und Arbeitsgeräte auch vorbereitet und anschließend wieder gereinigt werden.)

Inge bereitet ihre Gelees und Marmeladen traditionell mit 3:1-Gelierzucker zu – das heißt, dass die Gelees aus den kalt entsafteten Zutaten keine Rohkostqualität mehr haben, wenn sie im Glas sind – sie werden schließlich eingekocht. Das sorgt zusammen mit dem Zucker für längere Haltbarkeit und bewahrt den fruchtigen Geschmack auch im Glas. Indem sie 3:1-Zucker verwendet, sorgt Inge dafür, dass der Fruchtanteil in ihren Aufstrichen immer höher ist als der Zuckeranteil.

Wer aus gesundheitlichen Gründen (oder weil kleine Kinder im Haushalt leben) vollständig auf Zucker verzichten will, kann Fruchtaufstriche übrigens auch mit reinem Pektin (das ist das Geliermittel aus Äpfeln, das dem Gelierzucker beigemischt ist), mit Reismehl oder mit Agar-Agar (dem pflanzlichen Geliermittel) zubereiten. Alternative Süßungsmittel wie Agavendicksaft, Birkenzucker oder Trockenfrüchtepüree ersetzen dann den Zucker. Um die Rohkostqualität der kalt entsafteten Zutaten zu erhalten, eignet sich die Zubereitung mit Chia-Samen. Diese Fruchtaufstriche sind dann allerdings auch im Kühlschrank aufbewahrt nur wenige Tage haltbar.

Apfelsaft aus Fallobst vorbereitet Schüssel Tuch

Slow Juicer in seinem Element: Je härter, desto besser

Je härter die Zutaten sind, desto leichter fällt dem OmniJuice übrigens die Arbeit. Besonders knackige Äpfel und Quitten lassen sich hervorragend zu Saft verarbeiten. Wird eine Zitrone, ohne Schale und in Stücken, zwischen den Apfelstücken mitverarbeitet, dann bewirkt der Zitronensaft, dass der Apfelsaft nicht ganz so schnell oxidiert und braun wird und wirkt gleichzeitig als Geschmacksverstärker. Nach dem Einkochen sieht man die Spuren der Oxidation übrigens nicht mehr.

Werden weichere Früchte verarbeitet, wie Zwetschgen oder auch Erdbeeren, dann entsteht eher ein Mus als ein Saft. Auch daraus können anschließend noch problemlos Fruchtaufstriche hergestellt werden; wer richtigen klaren Saft aus Erdbeeren haben möchte, sollte aber nach wie vor die Methode des Heiß-Entsaftens wählen.

Knifflig wird es, wenn Hagebutten entsaftet werden sollen. Ihre Schalen enthalten zwar so viel Flüssigkeit, dass sie gepresst und durch das Sieb in Trester und einen musigen Saft getrennt werden können, gleichzeitig setzen sich aber gern die Kerne aus den Früchten im Entsafter fest. Da hilft es nur, zwischendurch Aufsatz und Presswalze auseinanderzunehmen und das Gerät zu reigen – und die Hagebutten am besten im Wechsel mit anderen Früchten zu entsaften, z.B. mit Äpfeln. Das Ergebnis ist köstlich, versprochen!

Gelee Inges MarmeLädchen_2

Inge ist von dem neuen Küchenhelfer jedenfalls rundum begeistert. Sie arbeitet seit so vielen Jahren mit großer Leidenschaft in ihrer Küche, dass sie ist schon unzählige Küchentrends hat kommen und gehen sehen. Deshalb ist ihr klar, dass auch das modernste Gerät nicht zaubern kann. Jedes neue Werkzeug in der Küche, so die Erfahrung, zeigt schnell, in welchen Aufgabenbereichen es perfekt einsetzbar ist und welche Arbeiten doch besser mit den alten, eingespielten Methoden zu bewältigen sind. Eines weiß sie aber jetzt schon: Zu bestimmten Erntezeiten wird sie den OmniJuice ausgiebig nutzen, um ihre Gäste auch in Zukunft mit neuen Kreationen zu beglücken!

 

 

 

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